Archiv der Kategorie: Alltäglicher WAHNWITZ

Schwer nachvollziehbare „Gegebenheiten“ nebst entsprechendem Prozedere und deren Auslegungen, welche scheinbar von meteorologischen Einflüssen abhängen. Deshalb akzeptable wertkonservativ und moralische fundierte Spielregeln, einer vorgeblich „demokratischen Gesellschaftsform“, auch von der Judikative nur noch als störend empfunden werden.
Man deshalb bei den drögen Untertanen bereits einen sich schleichend ausbreitenden Gewöhnungsprozess beobachten kann. Welchen jeder, bei periodisch stattfindender kläglichen „Urnengängen“, an entsprechenden Kreuzchen auf dafür vorgesehenen Waschzetteln ablesenn kann. Mit denen, in allen politisch motivierten Kleingartenvereinen, jeweils die extremen Ränder belohnt werden, wovon besonders die rechten Seite zehrt…

Das Trumpeltier in Aktion

Ich wusste es immer, beim großen Meister handelt es sich um einen ausgebufften Witzbold. Deshalb scheinen ihnen die vorgestrigen Corona-Toten nicht zu genügen. Dabei munkelte man von gerade-mal 146.596 Verblichenen, was im Hinblick auf die Gesamtbevölkerung, lediglich 0,0444 % entspricht. Jene dortige Reproduktionszahl, ist mir nicht bekannt. Wahrscheinlich will der Präsident, für eine wesentliche Steigerung des R-Wertes, selbst alles in die Hand nehmen und delegiert deshalb schwerbewaffnete Horden von BB´s (Meine damit keineswegs die Initialen von Brigitte Bardot!), es geht nämlich um seine Bundesbullen! Die sich an ihren vorgesehenen Hotspots wollüstig austoben dürfen. Während eines optimalen Einsatzes könnten diese Leute ohne weiteres ganz billig dafür sorgen, dass selbige Reproduktionszahlen in Bruchteilen von Sekunden, ungeahnte Höhen erreichten. Wenn die Uniformierten auf Befehle hin, ihre bleihaltigen Viren auf das abtrünnige Volk verspritzen würden…
Die zwangsläufig daraus entsstehende, hausgemachte andersartige Pandemie, könnte den jetzigen Präsidenten, dann ruckartig veranlassen, auf Grund der inszenierten chaotischen Zustände, aus simplen demokratischen Erwägungen heraus, die Präsidentschaftswahl am, 3. November 2020, schlicht abzusagen…

Habe mal einige „PANDEMIE“-Ziffern in Prozente umgerechnet…

 
Frei nach den Angaben der Johns Hopkins University!
Ob deren oder meine Zahlen stimmen, weiß der Deibel.
Welt – 7.500.000.000 – geschätzte menschliche Lebewesen
15.526.057 – Infiziert 0,2070 %
633.656 – Tote 0,0084 %
USA – 330.000.000 – Einwohner
4.117.913 – Infiziert 1,2478 %
146.596 – Tote 0,0444 %
D – 83.000.000 – Einwohner
205.288 – Infiziert 0,2473 %
9.190 – Tote 0,0110 %
UK – 66.650.000 – Einwohner
297.952 – Infiziert 0,4470 %
45.639 – Tote 0,0684 %
Cuba – 11.340.000 – Einwohner
2400 – Infiziert 0,0211 %
87 – Tote 7,671957671957672e-4 %
Berlin – 3.700.000 – Einwohner
8802 – Infiziert 0,2378 %
221 – Tote 0,0059 %
angenommen – 370.000 – Tote 10 %
´´ – 37.000 – Tote 1 %
Unter Umständen würde man bei einer Sterberat von 1%, im hiesigen hundeverschissenen Bundeshauptdorf doch irgendwie mitbekommen, wenn der eine oder andere plötzlich nicht mehr einkaufen geht!
In den Jahren 1919-22 gab es rund 2.400.000.000 Bewohner auf UNSERER Erdenscheibe, in jenen Jahren, haben nach dem gerade vergangenen Krieg, zwischen 20.000.000 bis 50.000.000 (Millionen) Menschen weltweit ins Gras gebissen – Anlass war damals eine sog. Spanische Grippe
In dem Zusammenhang kann ich mich nicht erinnern, in ernstzunehmender zeitgenössischer Literatur den Begriff Pandemie gelesen zuhaben. Merkwürdigerweise empfand und empfinde ich den Umgang mit Covid-19 immer noch sehr zweifelhaft. Ohne in Richtung eines krankhaft theoretisierenden Verschwörungsnomaden abzugleiten, kommt mir alles immer suspekter vor. Zumal ich schon länst der Überzeugung anhänge, egal wie man jene vermeint sehr agilen Flippies auch bezeichnet, für die bereits lange angepeilten und kommenden ganzheitlichen Verwerfungen ökonomischer Sichtweisen, sind sie in der Zwischenzeit unabdingbar geworden. Wenn nicht Corona, dann hätte man etwas ganz ähnliches ausbrüten müssen, auf jeden Fall etwas anpreisen, was perspektivisch alle Lebenslagen entsprechend tangiert, nachhaltig einsetzbar ist und man dabei optimal sämtliche historisch gewachsenen Werte aushebeln kann. Wobei es jetzt sogar noch möglich erscheint, alles immer noch mit demokraturisch anmutenden Verbalhurereien zu kaschieren. Mittlerweile sich dementsprechend wirklich jede x-beliebige Flachzange zwangsläufig irgendwie echauffieren darf. Vornweg natürlich UNSERE Volksvertreter, da dräuen in den Parlamenten endlich Sternstunden für jegliche Hinterbänkler, die brüchige Pyramide abwärts bis zum letzten Arsch des Prekariats am Bordstein…

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Martenstein zum Streit über Straßennamen: Warum „Mohr“ ein positiver Begriff ist

 

Tätigte zwangsläufig einen großen Fehler, als ich jene heutige Kolumne gleich anfangs einzog, denn danach kam nicht mehr viel lesenswertes. Las allerdings die Zeitung nicht vollständig.
Wieder typisch, mit wirklich bedeutsame Kommentaren wollen sie lediglich neue Leserschaften ködern, was natürlich eine gewisse Berechtigung hat!
Habe deshalb den Beitrag der heutigen Zeitschrift gescannt.

 

In dem Artikel: Unser nächster Nachbar – innerlich so fern, fand ich ihm Netz eine sehr merkwürdige Ergänzung zwischendurch, auch noch fettgedruckt: Vor dem Krieg fuhren Berliner in Massen über Stettin an die Ostsee. Für die verblödende iPhone-Generation erfolgte keine nachhaltige Begründung, weshalb dies einmal möglich ward!
Was Polen betrifft, muss ich mir jenen Jacke nicht anziehen. Ähnlich verhält es sich an UNSERER westlichen Grenze, von keinem Bekannten ist mir bekannt, dass er sich mal in Belgien aufhielt…
Was DEN Polen allerdings in ihrer Geschichte vollends abgeht, sie haben keine solch schweinische Kolonialpolitik betrieben, wie unser westlicher Nachbar. Allein durch ihre Dreiteilung haben sie zeitweise immer am Strick entlang geschissen, nicht zu vergessen, das abgrundtiefe Leid, welches ihnen besonders im letzten Jahrhundert, von östlicher und westlicher Seite zugeführt wurde! Will allerdings keine Aufrechnung hier tätigen, was deutsche Bürokraten, Militärs und anderweitige Handlanger dem Volk angetan haben, sollte heutzutage allerdings etwas bekannt sein…
Erinnere hier unbedingt an die unvergessenen Verdienste von Jan Sobieski mit seinen Mannen für Gesamteuropa!
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Menschenhandel – Eine kurze Geschichte der Sklaverei

arte – Mediathek, verfügbar bis zum 04/09/2020! 
Die Geschichte der Sklaverei beginnt nicht erst auf Baumwollfeldern. Sie reicht bis in die frühesten Hochkulturen der Menschheit zurück. Bis zur Abschaffung der Sklaverei eroberte der Menschenhandel riesige Territorien, setzte seine eigenen Grenzen und schuf seine eigenen Gesetze in einer Welt der Gewalt, Machtbesessenheit und Profitgier.

Dieses „TELSTAR“-Pack sollen Blitze beim Scheißen treffen!

Zu den schlimmsten Fingern, welche sämtliche Systeme aushöhlen, gehören für mich irgendwelche Bit-Knechte, denen sich in allen Lebenslagen beliebig viele kompetenzsimulierende Eksperten bedienen. Mittlerweile überrennen uns ewig Maschinen und irgendwelche Aggregate, wobei kein Ende abzusehen ist und dann widerfährt einem solch Misere.
Würde mich ja etwas interessieren wie es kam, dass mir der erotische Luftnummern Service „Telstar“ (Irgendeine stinkende Briefkastenfirma), die Inanspruchnahme einer Telefonsexdienstleistung unterstellen will. Dafür möchten sie nun erst mal 140 EURONEN, per Einschreiben an die P.O.BOX 21 Moravska 9, in 120 00 Praha 2 / CZ.
Muss zu deren Korrespondenz noch etwas ablassen, die Orthographie ist nämlich O.K..
Beim ersten Schrieb gab es sogar freundliche Grüße und dem Zeitgeist entsprechend, sind beide Anreden sogar genderfaschistoid formuliert! Das gab doch sicher ein Lob von Eurem Parteisekretär!?
Umgedreht wird aber ein Schuh daraus! Weiterlesen

EX-Sowjetunion: Bewährungsstrafe für Kirill Serebrennikow

Eigentlich hatte ich ja vor, mich auch irgendwann zur russischen Botschaft zu begeben.
Fand es aber wettermäßig recht abartig für eine Radtour dorthin.
Zog es deshalb vor, lieber bei einem lauen Luftzug etwas Gerstenkaltschale einzuziehen.
Was mir letztlich etwas Hudeleien bereitete, wegen meiner vorherigen Einkehr in Thobens Feinbäckerei, dort als sehr verspätetes Mittagsmal, zwei Stücken Pflaumenkuchen mit Schlagsahne einpickte…
Zuhause fiel mir dann, gegen 21 Uhr, Serebrennikow wieder ein und dafür wurde das Netz bemüht. Bei „DW Made for minds.“ stand etwas und für den Verstand gab es in den ersten drei Sätzen den Hinweis, dass es sich beim Schefff um einen Starregisseur handelte! – War mir vorher nicht bekannt!
Fand ich richtig geil, dass der Schreiberling*IN usw. gleicht mit solch überflüssiger devoter Schwanzlutscherei begann.
Darauf muss doch heutzutage nicht mehr hingewiesen werden, weil es wirklich hinreichend bekannt ist, dass wir nämlich überall nur noch von Eksperten, Staren und Blindfischen aus Politik und Wirtschaft umgeben sind, will dabei an die vielen Blondinen in Führerinnenpositionen gar nicht erinnern…
In dem Zusammenhang Kirill als Starregisseur zu bezeichnen, kommt bei mir sehr abwertend an!
Also, hier ebenso ein Link zu einem älteren Geschreibsel von mir, in dem ich mich bereits etwas über den Filmemacher ausließ.

Berlins Regierender Bürgermeister zur Coronakrise: „Das gemeinsam Erreichte nicht verspielen!“

Was meint der oberste Dorfschulze von Berlin mit seinem merkwürdige Text eigentlich?
Wenn ich mich umschaue, registriere ich nicht viel, was erreicht wurde.
Folglich kann auch nichts verspielt werden!
Wurden Müllers verstreute Partikel seiner implodierten Sprechblasen überhaupt korrekt strukturiert wiedergegeben? Ob es 100 pro geschah, kann mir sowieso niemand bestätigen, wäre ja schon zufrieden, wenn alles wenigstens halbwegs den Vorgaben seines Souffleurs entsprechen würde.
Ist schließlich hinreichend bekannt, dass die ganz wichtigen Kompetenzsimulanten über Heerscharen von Redenschreibern, Pücholochen, Choreographen und sonst was für Gestalten verfügen, welche ganz geheim im Hintergrund werkeln.
Man schaue sich mal den Radiospot vom Degenerierenden Bürgermeisters an und lausche nebenher! Obwohl eine Tante Michas Einsatz ankündigt, glaube ich der ganzen Chose nicht!
Das einzige, was mich an der Show interessieren würde, wer ihn da synchronisierte.
Also, Uns-Harald Juhnke sollte man aus ganz bestimmten Gründen, wirklich nicht in Betracht ziehen!
Seine schriftliche Verkündung war dem TAGESSPITZEL sogar eine ganze Seite Wert.
Nach den vergangenen Wochen versuchter Gleichschalterei nebst oftmalig vollkommen dusseligen Bevormundungen, habe ich mich in der letzten Zeit immer häufiger gefragt, was haben die ganzen Dünnbrettbohrer und Dampfplauderer eigentlich früher veranstaltet? Es kommt mir nebenher so vor, dass sie es sich auf ihren trojanischen Gäulen recht bequem gemacht haben und sie dabei sind ihre dummschwätzerischen Corvid-19-Sternstunden unendlich auszudehnen. Deshalb auch nicht daran denken endlich mal ihre Klappen zuhalten und sich wenigsten versuchsweise mit einer konkreten zukunftsorientierten Planung zu beschäftigen.
Was letztlich bei herauskommt, sind doch nur billige Placebos, die einem am dauerhaften Kotzen hindern sollen!

In Konkurrenz zum hellroten Genossen Müller durfte ein Vertreter der jüngeren Generation am Rande etwas ablassen, aber lediglich „EIN WORT zum Sonntag.“
Bei der Aussage des Satzes handelt es sich auch nicht gerade um eine weltbewegende Erkenntnis. Was sollte es, Gretel Thunfisch musste sich ja schließlich auch mal wieder in Erinnerung bringen…

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In Tulsa – dort driftet Trump nun scheinbar vollends ab…

…sieht nämlich so aus, als ob er sich dort ins Knie fickte, trotz seiner rund 20 000 Fans…
Wer hatte ihm denn überhaupt das Kuckucksei Tulsa, die zweitgrößte Stadt Oklahoma´s, offeriert?
Eigentlich interessiert es mich einen feuchten Kehricht, was das Trumpeltier in God’s Own Country veranstaltet.
Bereits als frühreifes Bürschchen hatte ich ein Haufen amerikanische Literatur eingezogen. Wobei lediglich London´s und Twain´s Stories, noch das beginnende 20. Jahrhundert tangierten.
Auf der anderen Seite waren mir Der Dschungel, von Upton Sinclair, in die Hände gefallen und kurz darauf Steinbeck´s: Früchte des Zorn´s. Jene sozialkritischen Romane zeigten mit mir plötzlich ein ganz anderes US-Amerikanisches Bild auf. Anfangs konnte ich diese Schilderungen noch recht schwer nachvollziehen, dies änderte sich noch vollständig, als europäische Werke hinzukamen, wobei das etwas ältere Germinal, von Zola, auch tiefe Eindrücke hinterließen.
Steinbeck´s Früchte erwähnte die Tage auch T. C. Boyle in einem Interview…
Wenige Jahre später kamen mir die Okies wieder in den Sinn, durch den witzigen Hit von Merle Haggard: Okie from Muskogee!
Kurz darauf wurde ein Text von Danny Flowers abgekupfert, zuerst von Don Williams, gleich anschließend von Eric Slowhand Clapton. Ist auch auf der sehr blueslastigen Live-Scheibe: Just One Night zu finden. Die Musik von Tulsa Time kommt ja recht witzig rüber, der Text ist allerdings so lala.
Schon geil, wie das Englische Weißbrot auf eine besondere Art, schwarzen Mucken, durch seine eigenwilligen Ausdrucksformen, letztlich alles ganz anders realisierte.

Was ist dies überhaupt für eine Partei, in der jemand wie Philipp Amthor bis zuletzt als „Aufsteiger“ und „Hoffnungsträger“ galt?

Eigentlich erübrigt sich diese Frage!
Schließlich hat Mutti auch eine beispiellose Karriere hinlegen dürfen, von einer knallroten Zecke in der Zone, bin hin zu ihrer 16 Jahre andauernden Kanzlerschaft.
Wobei sich in jedem Kleingartenverein dieser Republik, solcherart Figuren tummeln, bei denen man sich relativ schnell fragt, wie war es überhaupt möglich, dass sie plötzlich in solchen Positionen landeten.
Was letztlich seit Jahrzehnten bereits, nach dem Zerfall beider Machtblöcke, sogar als weltweit verbreitetes Phänomen angesehen werden muss und kein Ende abzusehen ist. Im Gegenteil, an allen Ecken UNSERER Erdenscheibe, tauchen immer mehr Kompetenzsimulanten auf! Welche sich zwanghaft in Politik versuchen wollen und jene aberwitzigen Zeremonien gehen dabei vollkommen identisch vonstatten. Dafür sorgen zwangsläufig jene ausgebufften demokraturischen Machenschaften im Vorfeld, welche schließlich mit euphorisch vorgegaukelten Veitstänze der treudoofen Mitläufer enden, während alle gemeinschaftlich der siegestrunkenen Verzückung erliegen, wenn der neue Machthaber endlich auf den Schild der Macht gehievt wurde…
Lustig präsentieren sich manchmal solche aufsteigenden Komiker, die innerlich für eine Idee entflammen, der sie bei näherer Betrachtungsweise, von Anbeginn niemals gewachsen waren und sie deshalb zwangsläufig vor Begeisterung tragisch verglühen.
Philipp Amthor ist momentan lediglich ins Straucheln gekommen,! Nun sollte man ihm zwingend ein Bein stellen, dass der Aufsteiger zu einem nachhaltiger Absteiger mutiert, ebenso aus dem Hoffnungsträger der CDU, ein hoffnungsloser Fall wird!
Selbige Aufgabe könnten nur Bekannte aus alten Tagen übernehmen, wenn sie tiefgründiger aus dem Nähkästchen früherer Zeiten plaudern würden, z. B. mit dem Hashtag #MuttersöhnchenPA, könnten Nachrichten und Inhalte aus vergangenen Tagen publik gemacht werden. Denn, wer sich so grenzenlos doof verhält, hat wahrscheinlich noch ganz anderen primitiven Unrat am Stecken und muss folglich von politischen Machenschaften ferngehalten werden!
Laschet scheint vom gleichen Format zu sein und hoffentlich hat sich mit seinem losen Mundwerk, die Kanzler-Affektiertheit damit erledigt. Da kann sein treuer FDP-Adlatus noch so knauen! Der hatte sich nach Laschets Weggang bestimmt schon höhere Weihen ausgerechnet…

Wort zum Tage Alt-Katholische Kirche, 14. Juno

Aus irgendeinem unerfindlichen Grund, schaltete ich nach der morgendlichen Blasenleerung, den Winztransistor ein. Im gleichen Moment blubberte die Ansage los, dass ein Himmelkomiker etwas ablassen wollte. Hörte schließlich nur deshalb zu, weil jemand von der Alt-Katholischen Kirche loslegen wollte. Alt-Katholisch – noch nie etwas davon vernommen – und der Vorleser plapperte ohne Punkt und Komma los.
Was wird der wohl alles ablassen?
Nebenbei widmete ich mich den Resten eines Sudokus.
Nach 2:59 min Minuten, war ich kein bisschen erleuchteter, obwohl recht witzige Sachverhalt angesprochen wurden. Stieg letztlich nicht dahinter, wie man selbige angesprochene Problematiken den verblödenden Plebsen irgendwie, auch nur ansatzweise, verständlich machen sollte.
Ich musste mir die Jacke nicht anziehen!
Nach wenigen Minuten hatte ich die meisten, der aufgezählten Fans vom Herrn INRI, bereits wieder vergessen.
...wenn der Schüler bereit ist, erscheint der Meister, ja, ja…
…dem Ruf des Lebens und der Freiheit zu folgen – bin sehr froh, dass ich mir eine kleines Stück illegaler Freiheit genehmigte, im Sommer 1974, in den Urwäldern der Bieszczady. Alles verbunden mit der wachsenden Erkenntnis, wie wenig man zum Leben eigentlich benötigte. Allerdings wurde mir auch klar, wie zivilisationsversaut ich war. Meine Freunde amüsierten sich immer, wenn ich mal wieder mit den anderen unsere Beute: Heidelbeeren, säckeweise getrocknete Pfifferling und Kräuter zu unserem Abnehmer transportierte und anschließend noch einen Schlenker zur Blockhütte des Technikums Warschau machte, um dort Nachrichten der Deutschen Welle einzuziehen…
Zu der dortigen Freiheit muss ich allerdings auch die paar Wochen U-Haft zählen, im Staatsgefängnis Budapest. Besser gesagt, die Erinnerung an jene gigantische Bibliothek mit bundesgermanischer Literatur, welche mich so faszinierte, dass ich tagelang auf meinen Freigang verzichtete.
Als mir später, im Roten Ochsen“, die Leseerlaubnis erteilt wurde, nach zwei Monaten, war alles zu spät. Las dort nur Goethe und Schiller, Bände von Anfang der 50ger, welche teilweise noch vom Schnitt verklebt waren…
Weiß noch, abgesehen von den widerlichen Ostern, gab es nur zwei Bände ausländischer Literatur: William Makepeace Thackeray, Die Virginier und von George Eliot, Die Mühle am Floss