„Wer es unternimmt, auf dem Gebiet der Wahrheit und der Erkenntnis als Autorität aufzutreten, scheitert am Gelächter der Götter.“ Albert Einstein

Holla die Waldfee, müssen die dort oben ein Krach veranstalten, wirklich kein Wunder, wenn Bundesgermanier*INNEN usw. ewig Brandbeschleuniger auf das blakende Brexit-Feuerchen gießen. Sei es nur auf diese Art: Germans Send Love Letter on Brexit: Britain, Please Don’t Go
Zumal es eine Chance wäre, in letzter Konsequenz diese unsäglich vergoldete EU-Bruchbude plattzumachen, um anschließend, auf Grund der sich extrem gewandelten Sachverhalte, endlich einen Neuanfang aus dem Boden zu stampfen, unter tatsächlichen Berücksichtigungen der historisch gewachsenen Eigenheiten aller europäischen Völker.
Ergänze in dem Zusammenhang mal einen Spruch von Silvio Gesell (Den natürlich wieder keine Sau kennt! Man nennt ihn auch den Marx der Anarchisten!), der vor über 100 Jahren meinte: „Reichtum und Armut sind gleichmäßig verkehrte Zustände; sie gehören nicht in einen geordneten Staatenbund, sie sind mit dem Bürger- und Völkerfrieden unvereinbar.“
Gebe deshalb zu bedenken – Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!
Selbiger fromme Wunsch wird allerdings niemals in Erfüllung gehen, im Gegenteil…
Wer A sagt, muss auch B sagen, und weil er das erste mal nachgegeben hatte, so musste er es auch zum zweiten mal. Damit ist beileibe nicht alles abgefressen, wenn Theresa May zum anfängliche A plötzlich den geheimen Plan B aus ihrem Hut zaubert und damit dem Irrglauben aufsitzt, ähnlich wie der Rattenfänger von Hameln, die Untertanen aus der Sackgasse führen zu können…
Sie scheint es nicht zu raffen, dass zwar nach dem unschuldigen Α zwangsläufig das B folgt, es aber ein weiter Weg bis hin zum Ω ist. Hinzu kommt, Alpha und Omega, stehen in der abendländischen christlich/jüdischen Symbolik für Anfang nebst Ende und dazwischen spielt sich der unaufhörliche dreidimensionale Unbill des Lebens ab.
Hatte im Netz nach den zukünftigen Drehbüchern der vielen Spökenkieker, Kaffeesatzlesern und sonstiger Eksperten gestöbert, bei BILD gab es die ausführlichsten Schreibereien, welche sich absolut nicht von anderen Publikationen unterschieden. Liegt sicher daran, weil die Springergazette, was bestimmte politische Sachverhalte betreffen, ihrem Stil beibehalten hat, während andere Printmedien immer mehr zu einer Form von unsäglichem Gefälligkeitsjournalismus abglitschen…
Schaurig fand ich in dem Zusammenhang eine ganz wichtige Information, sie betraf AKK!
Mir fiel dabei jene facettenreiche Auflistung von Unterzeichnern auf, beginnend bei Galionsfiguren des des bundesgermanischen Kapitals, deren unmittelbaren Marionetten, sowie den Prominenten aus sportlichen und kulturellen Gefilden.
Gut, Spitzenvertreter der deutschen Industrie wie Daimler-Chef Dieter Zetsche, haben natürlich andere Interesse, als z. B Ex-Fußball-Nationaltorwart Jens Lehmann. Bei ihm kann man es durchgehen lassen, wird doch gemunkelt, dass Keeper und Kicker nicht gerade als Intelligenzbestien anzusehen sind.
Was ist aber mit Campino los? Auf welche Drogen ist der denn umgestiegen oder liegt es daran, dass er seine Schonzeit als medienpräsenter Punker beendet hat. Irgendwann scheint Kohle doch den Charakter zu verderben, obwohl es sich bei ihm ja nicht um einen Prollableger handelt.
Zumindest hat es dann etwas länger gedauert, als beim kleinwüchsigen Jerharden, der sofort in Brioniklamotten stieg und fortan Cohibas schmökte…
Könnte kotzen!
Dies ist mein Stichwort!
Will hier noch etwas sehr positiver ablassen, denn nach langer Zeit war ich mal wieder in der Scheinbar.
Es gab neue Lieder und viele Texte von Bodo Wartke, zusammen mit Franky Fuzz an der Gitarre. In einem kurzer Vortrag ging es nämlich ums Kotzen, allerdings in einem etwas anderen Zusammenhang!
Wir waren begeistert vom gesamten Programm! Mittlerweile ist Bodo auch nicht mehr durchgängig so gefällig wie früher. Schon toll, wie er die täglichen Unerquicklichkeiten sarkastisch aufspießt.
Franky passte mit seinem virtuosen Gitarrenspiel und seinen Songtexten wie die Faust aufs Auge zum abendlichen Gesamtprogramm!
Fast vergessen, natürlich haut BoWa zwischendurch auch weiterhin heftig in die Tasten, wobei er als Kosmopolit die schwarzen gleichberechtigt zu den weißen einbezieht!

Fußnote:  Ein seltenes Bootleg* von mir (2001), anlässlich einer Protestveranstaltung von Studenten der HdK, gegen die vollkommen unnütze Umbenennung in UdK. Wohlwollend belobhudelte der TAGESSPITZEL damals die letzte große Aktion vom hellroten Lothar Romain, drei Jahre später ging er nicht mehr einkaufen…
* „Ja Schatz!“

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