Viele Promis waren Messdiener – wat issen überhaupt een „Promi“?

Vor dem Altar gestählt fürs Leben, dann von den Altarstufen auf die Showbühne
Füge anschließend noch einen anderen Aspekt mit hinein!
Sie sind brave Katholiken geblieben oder Kirchengegner geworden, haben anständige (In den Zusammenhang von „anständig“ zusprechen, ist hochgradig bescheuert! Eigentlich ist der ganze Satz niveaulos!) Berufe ergriffen oder sind, dank ihrer theatralischen Urerfahrung, Politiker, Showmaster, Kabarettist, Literat geworden.
Sie haben den Lebensrhythmus der katholischen Kirche mit der Muttermilch aufgesogen, kamen über das Jugendzeltlager zur Jungen Union und schließlich zur Union. Dass dies heute nicht mehr so ist, ist für selbige durchaus ein Problem. Dass aber auch Andrea Nahles, die SPD-Linke, Ministrantin war, überrascht schon eher. Sie gehörte zu den ersten Mädchen, die von Mitte der siebziger Jahre an in Deutschland am Altar dienten; sie hat es durchgesetzt gegen die Alten in der Gemeinde. Für sie war das die politische Urerfahrung, sagt sie. Hätten sich die Alte der Gemeinde an einen Ausspruch vom Sozialisten Jean Jaurés gehalten, der da lautet: Tradition heißt nicht, Asche verwahren, sondern eine Flamme am Brennen halten, wäre uns diese wetterwendische Frau erspart geblieben.
Nicht nur vom Aussehen, sondern auch ihre oftmals recht unflätige Art, erinnert mich ewig an die Mutter meiner Schwester! Sie mährte auch permanent anderen im Fressen herum, kümmerte sich besonders um andere Frauen und deren Kids, versagte aber bei ihren Gören total.
Drei Jahre bekamen wir die Alte an fast keinem Wochenende zusehen, wegen eines Fernstudiums zum Ingenieurökonom (eine zonenspezifische Luftnummer!). Dazu fuhr sie jeden Samstag nach der Arbeit in die Nachbarkreisstadt und war am darauffolgenden Tag nicht ansprechbar, weil sie ihre wichtigen Hausaufgaben erledigen musste…
Zumindest hätte Genossin N. ja auch gegenüber ihrem Ableger eine gewisse Verantwortung, etwas mehr als nur eine Wochenendmuttimentalität.

Es gibt auch weniger schöne Ministranten-Erinnerungen: den kleinen und großen Sakristeityrannen ausgeliefert zu sein, bis hin zu geistigen und körperlichen Übergriffen*(Was meinte M. Drobinski damit?).
Bei Messdienern bin ich nie hinter die merkwürdigen Umstände ihrer ganz besonderen Art von Marionettengesinnung gestiegen, welche sie in befremdender Kledage, fast hündisch ergeben, nachgingen.
Mir schon klar, jeder ist das Kind seiner prägenden Zeit, aber zu jeder Gelegenheit ewig mit dem damaligen Messknechtjob zu kokettieren, weeß nich, ist doch eher peinlich! Schon wegen der mittlerweile bekannt gewordenen, anheimelnden lauwarmen Nischen in solch kalten Kirchengemäuern…
Kann es sowieso nicht mehr nachvollziehen (Obwohl ich ja auch mal Theologie am Ostberliner Sprachenkonvikte studieren wollte, war schon alles klargemacht, hätte dort nur irgendwann auf der Matte stehen müssen!), besonders in der heutigen Zeit, an ein imaginäres Nichts zu glauben, was auch noch unfassbar groß sein soll…
Im Rahmen der seltsamen Gepflogenheiten von gewissen Kirchenfunktionären, wurde mal wieder das Netz bemüht und fand etwas darüber in FAZ und SZ.
Was sämtlich dort erwähnte Figuren betrifft, eint sie eins, ihr unstillbarer vermeintlich pathologischer Drang Massen irgendwie missionieren zu wollen.
Habe ja nun am eigenen Körper erfahren müssen, was es bedeutet, wenn das Muttertier permanent über mich herfiel und ich anschließend immer gleich ganz großes Verständnis zeigen sollte, für ihre ideologisch fundierten Missionierungsversuche, die ich allerdings erst wesentlich später vollends kapieren würde, wie sie immer betonte! Denn, wer ein Häkchen werden will, krümme sich beizeiten oder ihr Lieblingsspruch, was nicht tötet, macht hart fürs Leben!
Dabei standen die gegensätzlichen Interpretationen der Großeltern zunehmend im Raum. Du darfst dich nicht verbiegen und verhärten lassen! Sonst wirst du nie in der Lage sein, einen Blick für die Kleinigkeiten im Leben zu entwickeln, die sind es nämlich, welche dein späteres Dasein entscheiden beeinflussen werden…
Hatte früher bereits die Lästereien von Lutheranern oder Atheisten mitbekommen, wenn es um diesen seltsamen Kirchenjob ging, der jeden Sonntag im Arsch machte und manche waren darüber sogar froh.
Konnte nach Schilderung von betroffenen Bekannten, bei manchen Elternhäusern irgendwann nachvollziehen, warum dies so war. Wie sich nun herausstellte, tauschte so mancher dadurch unbewusst den heimischen Regen, lediglich gegen die Traufe im Gotteshaus…
Wie konnte eigentlich jemand irgendwann Ministrant werden?
Ließ dafür mal meiner Phantasie etwas freien Lauf, wobei der Weg dorthin unterschiedlicher nicht sein konnte.
Beginne mit dem harmlosen Schefffchen´s, der eine behelligte seine jungen Knechte nur mit dem Zeug, welches für die Liturgie unbedingt notwendig war. Der andere Pope, bürdete seinen Helfern vielleicht nur einiges auf, zu seiner Entlastung, weil ihn eigentlich sein Job schon lange stank.
Möglicherweise impften beide Kleriker ihre Jungs auch noch mit brauchbaren Dinge für das weitere Leben, folglich hatten dadurch beide Seiten etwas von, was letztlich niemand schadete – will mich in jene Richtung aber nicht weiter verirren…

Ein Gedanke zu „Viele Promis waren Messdiener – wat issen überhaupt een „Promi“?

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