Timoschenko will Hungerstreik beenden

Klar, nach 19 Fastentagen hätte ich auch mächtigen Kohldampf.
Schon recht merkwürdig, was mit Julischka T. abgeht.
Nicht nur, dass sie fast über Nacht zur mehrfachen Millionärin mutierte – damals…
Heute scheinbar auch recht beschaulich ihre beengtes Dasein verbringt, mit fast täglichen Besuchen vom Advokaten und Töchterchen nebst Kamera vom iPhone 4S (Mit schnellem Apple Dual-Core A5 Chip, die 8-Megapixel Kamera mit fortschrittlichster Optik, die auch 1080p HD Videos aufnimmt…)?
– Ich wollte seinerzeit nur Sprecher mit einem Anwalt, der monatelang verwehrt wurde.
Ewig kursieren Bilder in den Medien, wobei es sich bei den vorgeführten Hämatomen auch um hypobare Sugillation handeln könnte…
Bin mir sicher, dort hocken tausende politische Gefangene hinter schwedischen Gardinen, bestimmt Landsleute darunter, die ihr normales Leben ganz gern mal so verbracht hätten, wie man es ihr jetzt bietet…
Dieses absonderliche Schauspiel der gegenseitigen Instrumentalisierung finde nicht nur ich abartig.
Wie soll man diesen „humanistischen“ Einsatz der Neurologen Prof. Dr(?!) med. Karl Ma(r)x Einhäupl und seines Kollegen Prof. Dr(?!) med. Lutz Harms eigentlich deuten?
Ob es wiedermal unseriös erscheint, wenn mir schwant, die beiden sind nebenher auf einer Werbetour für Berlins Universitätsmedizin und ihren Kliniken – Harms als Lehrbeauftragter und Einhäupl als Vorstandsvorsitzender der Charité.
Da sämtliche angeschlossenen Kliniken nach wirtschaftlichen Kriterien geführt werden, kann man es dem Schefff nicht verdenken, wenn er für seine Luxussuiten Werbung macht. Dazu passt natürlich auch die Diagnose vom Kollegen Harms: Die Politikerin leide unter einem „chronischen Schmerzsyndrom“…“Das kann nicht mit Physiotherapie und ein paar Tabletten behandelt werden und wird nicht nur drei Tage dauern“.

In dem Zusammenhang auch noch eine billige Verquickung mit der Fußball EM zu konstruieren, liegt mir Lichtjahre entfernt!

Gegen Julischkas Knastgebaren war ich ein richtiges Weichei, hatte 1975 meine Fastenzeit noch nicht mal 48 ausgehalten, was der Pfiffigkeit dortiger Stasi-Genossen zu verdanken war.
Um es kurz zu machen, das hübsche 10 / 11 Quadratmeter-Appartement besaß einen überdimensionierten Heizkörper, zur Belüftung diente der schmale Schlitz zwischen zwei versetzt gemauerten Glassteinwänden des „Fensters“.
Hungerstreik!
Kein Problem.
Trinken?
Kein Problem.
Erst essen!
Nehh!
Dann nix trinken!
Sofort kam in den Kack-Zylinder und dem Siphon vom Waschbecken „ATA“ oder „FIT“, draußen stellten sie das Wasser ab, allerdings die Heizung auf voll power…
Nach dem Schiß trat man vor die Tür, der liebe Schließer kam, drehte Wasser an, spülte, kippte „ATA“ oder „FIT“ in die entsprechenden Porzellanteile, verschwand tonlos und…
In sehr kurzer Zeit kommt unbewusst altes Biologiewissen retour, dass der Mensch bis zu 80% aus Wasser besteht und deshalb in einer Trockensauna ganz schlechte Karten hat. Wenn er nicht mit etwas Flüssigkeit gegen den anschwellenden Fremdkörper hinter seiner Fressleiste unternehmen kann…

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Über ede

Vermutlich wurde ich anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Veröffentlichung vom „Kommunistischen Manifest“, am 21. Februar 1948, während einer sinnlos verbrachten Tanzpause angerührt. Deshalb stand mein weiterer Lebensweg auch unter einem sehr ungünstigen Sowjetstern, denn aus mir wurde noch nicht mal ansatzweise eine "sozialistische Persönlichkeit", sondern ein Pickel am Arsch jener klassenlosen Gesellschaft in der Zone. Später verweigerte man mir wegen politischer Unzuverlässigkeit sogar die Ausübung einer Tätigkeit als Diplomabschmeckers der Kläranlagen im südharzer Marktflecken Sangerhausen/Gonna. Nach über zweieinhalb Jahrzehnten (1975) ging mein langersehnter Traum endlich in Erfüllung, konnte schließlich hinter Mauer und Zaun den ersehnten westlich/dekadenten Lebenswandel führen. Machte irgendwann mein Neckermann-Abitur auf dem ZBW, stupidierte darauffolgend an der Freien Unität mehrere Silvester brotlose Politik und Historie. Ohne Magister, Diplom und Docktor-Titel schlug ich mich dann als Hausmann, nebenher jahrelang als pauschalierter Facility Manager durch den täglichen Unbill in Richtung Urne. Heute führe ich als politischer Beobachter, Staureporter, Kaffeesatzleser mit schrägen Eulenspiegeleien ein recht zufriedenes Leben und nach 24 Jahren Probezeit, lebe ich bereits fünf/sechs Jahren in einer staatlich sanktionierten Zweierbeziehung... (Wird nur so erwähnt, da ich öfters nach selbiger Konstellation ausgehorcht werde.) Seit mittlerweile 50 Jahren ist meine Lebensdevise folgende: „Lass dich nie aus der Ruhe bringen, denk an Götz von Berlichingen! Leck mich am* Arsch! Nur in seinem Zeichen, kannst du den Abend froh erreichen! Musste allerdings während meiner gesamten Karriere sehr oft feststellen, dass gerade dieser ureigenst verinnerlichte Leitspruch nicht überall die entsprechende Wertschätzung erfuhr... *Das ist politisch nicht ganz korrekt, denn bei Friedrich Johann von Göthe heißt es: „im“!

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