Chinas Großmachtsanspruch: Will Xi Jinping ein „globales rotes Imperium“?

Xi Jinping will den „chinesischen Traum“ verwirklichen: China soll wieder zur einstigen Größe in der Welt aufsteigen. Doch der chinesische Staatschef stößt mit diesem Großmachtanspruch auf Widerstand – nicht nur im Ausland, sondern auch daheim.
Was will man diesem gelben (politisch gesehen, knallroten) Zaren eigentlich unterstellen, wenn irgendjemand von der einstiger Größe dieses riesigen Landstiches tratscht? Meinen Nostalgiker etwa jene zurückliegende Ära vor fast 2000 Jahren, die der Qin-Dynastie? Wird etwa an jene Tage des Langen Marsches unter Mao´s Führung erinnert, nebst der anschließenden Kulturrevolution…
Währenddessen wahrscheinlich eine zweistellige Millionensumme über die Klinge sprangen oder schlicht verhungerten.
Eins der ersten Bücher, welches ich im Westen las, war „Roter Stern über China“ von Edgar Snow. Wurde allerdings gewarnt, denn Zeit seines Lebens ließ sich bei dem Ami keine klare Linie erkennen, was die Gesamtheit seiner langjährigen Betrachtungen angingen, wobei er auch als Spielball zwischen den Systemen gelten konnte. Wenn man ewig auch zwischen den Zeilen liest, gibt sein Geschreibsel trotzdem etwas her…
Witzig ist auf der anderen Seite die bekannte Tatsache, das seit über 100 Jahren, permanent von der Gelben Gefahr gewarnt wird. Fand einen Auszug von Heinz Gollwitzer (Professor für Neuere und Neueste Geschichte) in seiner Publikation: „Die Gelbe Gefahr“, vom ehemaligen belgischen Konsul in Japan, Louis Strauß, welcher im Zusammenhang einigen Sätzen von Daniel Bellet widerspricht und sich schließlich recht merkwürdigen Gedankensprüngen hingibt.
Nach einer kurzen Surferei im Netz, zur anstehenden wirtschaftlichen Situation Chinas, hätte ich schließlich nur noch kotzen können. Wobei ich wiederum auch nicht verstand, weshalb der chinesische Staatschef mit seinen unverfrorenen Hegemoniebestrebungen auf Widerstand stößt – nicht nur im Ausland, sondern auch daheim.
Zum einen lässt Meister Trump nichts unversucht und treibt mit seinen irrwitzigen Kapriolen, massenhaft Russen in die brüderlichen Arme der Chinesen. Auf der anderen Seite werden Chinas rote Oligarchen auf beschämende Art von neoliberalen Wachstumsfetischisten aus Westeuropa hofiert. Welche vor anhaltenden Kotau-Zeremonien bereits vergessen habe, sich endlich mal wieder in eine lotrechte Haltung zu begeben. Die auf allen Vieren um die Genossen herumkriechen, dabei könnte man auf den Gedanken kommen, es handelt sich dabei um vorauseilendem Gehorsam. Weil es nur darum geht, egal in welcher standhaften Haltung sie auf jene Leute treffen, von hinten oder von vorn, um dann entweder mal schnell in ihren Ärsche zu verschwinden oder sie lustvoll zu fellationieren… 

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