Jehn ´se doch einfach mal zu BODO WARTKE

Gestern musste ich feststellen, dass in Gardelegen immer noch kein Otto Pfützenreuter-Museum existiert, dabei sind seine Texte zeitlos.
Überall in der Welt werden Tafeln angebracht, oder Hinkelsteine geschnitzt, wo irgendein „Promi“ nur einen Furz ließ.
In diesem Nest kokettieren sie zwar  mit der „Hanse“, einem „Roland“ und einem Winz-Hotel, mit seinem Namen, der Rest ist kulturell gesehen – die Sahelzone der Altmark.
Nebenbei – vor ganz langer Zeit soll es auch mal der Marktflecken mit den meisten Brauereien in Norddeutschland gewesen sein…
In diesem Zusammenhang fiel mir ruckartigst Bodo wieder ein und den kann man sich noch live anschauen.
Um ein digitales Rauchzeichen nach Stendal zu senden, wegen eines Auftritts von Bodo Wartke in jener Region, fand ich zusätzlich noch einige sehr witzige Schnipsel zu einem ganz alten Hit von ihm.
Hier auch der Link zu seiner Seite: Bodo Wartke – Mit Klavierbarett in Keimkultur
„Ja Schatz“ in eine Variante von Meister „Bodo Lampe“
Ja, Schatz … (Bodo Wartke, animiert von Florian Rasche)

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Über ede

Vermutlich wurde ich anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Veröffentlichung vom „Kommunistischen Manifest“, am 21. Februar 1948, während einer sinnlos verbrachten Tanzpause angerührt. Deshalb stand mein weiterer Lebensweg auch unter einem sehr ungünstigen Sowjetstern, denn aus mir wurde noch nicht mal ansatzweise eine "sozialistische Persönlichkeit", sondern ein Pickel am Arsch jener klassenlosen Gesellschaft in der Zone. Später verweigerte man mir wegen politischer Unzuverlässigkeit sogar die Ausübung einer Tätigkeit als Diplomabschmeckers der Kläranlagen im südharzer Marktflecken Sangerhausen/Gonna. Nach über zweieinhalb Jahrzehnten (1975) ging mein langersehnter Traum endlich in Erfüllung, konnte schließlich hinter Mauer und Zaun den ersehnten westlich/dekadenten Lebenswandel führen. Machte irgendwann mein Neckermann-Abitur auf dem ZBW, stupidierte darauffolgend an der Freien Unität mehrere Silvester brotlose Politik und Historie. Ohne Magister, Diplom und Docktor-Titel schlug ich mich dann als Hausmann, nebenher jahrelang als pauschalierter Facility Manager durch den täglichen Unbill in Richtung Urne. Heute führe ich als politischer Beobachter, Staureporter, Kaffeesatzleser mit schrägen Eulenspiegeleien ein recht zufriedenes Leben und nach 24 Jahren Probezeit, lebe ich bereits fünf/sechs Jahren in einer staatlich sanktionierten Zweierbeziehung... (Wird nur so erwähnt, da ich öfters nach selbiger Konstellation ausgehorcht werde.) Seit mittlerweile 50 Jahren ist meine Lebensdevise folgende: „Lass dich nie aus der Ruhe bringen, denk an Götz von Berlichingen! Leck mich am* Arsch! Nur in seinem Zeichen, kannst du den Abend froh erreichen! Musste allerdings während meiner gesamten Karriere sehr oft feststellen, dass gerade dieser ureigenst verinnerlichte Leitspruch nicht überall die entsprechende Wertschätzung erfuhr... *Das ist politisch nicht ganz korrekt, denn bei Friedrich Johann von Göthe heißt es: „im“!

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