Dreht euch nicht um, der Plumpsack geht rum…

Am morgigen Tag werden sich in Brüssel wieder die Balken biegen, wenn die verwählten „Machteliten“ in dieser Paneuropäischen Bedürfnisanstalt (Sehr frei nach G. Schramm) ihre politisch korrekten Sprechblasen leeren.
Dieser gutmenschelnde „Ringelpiez mit Anfassen“, artet dabei zu einer sehr staubigen Angelegenheit aus, weil sich alle ChefOberPräsidentenExperten nach bewährten Ritualen – Ringel, Reihe ´rum, wie die Blöden gegenseitig auf die Schultern klopfen werden.
Fand bei „WIKI“ recht brauchbare Geschichten, beginnend mit dem „Brüsseler Pakt“, 1948. Interessant ist die ganze Angelegenheit nur bis 1967. In jenen zwanzig Jahren provozierte man parallel dazu, weltweit ein Haufen politische, ökonomische und militärische Krisen. Dabei wurden in beiden Blöcke hartnäckig Störche gebraten und anschließend dem anderen um seine Ohren gehauen, oft am Rande eines Atomkrieges…
Was die Pariser Verträge betrifft, sollte auf jene kleine Karte der sechs Gründungsmitgliedern geschaut werden, in Richtung Süden, dort liegt الجمهورية الجَزائرية الديمقراطية الشعبية‎…
Wenn es 50 Jahre später nach dem dicken Oggersheimer gegangen wäre, würde Wladiwostok heute die östlichste Grenzfeste der EU sein. Da hätte sogar die Achse Berlin, Rom, Tokio wieder in Erwägungen gezogen werden können, natürlich unter Einbeziehung von Москва!
In den Anfangsjahren konnte sich wenigsten der reiche Norden, zumindest im Urlaub, in den südlichen Gefilden noch Ersatz verschaffen und das dortige Laissez-faire genießen, was eigentlich schon immer, lediglich eine permanent Schlamperei bedeutete. WAR DOCH SO, ODER? Und alle es sehr genossen, deshalb fuhr man ja dahin. ODER?
Was ist daraus geworden?
Durch faschistoide Gleichschaltungspolitik, ohne Rücksichtnahme auf historisch gewachsen Befindlichkeiten*, ist es möglich geworden, dem unersättlichen Dämon Globalisierung alles zu opfern. Gott noch mal, ich wollte nie in Portugal, Spanien, Italien oder Griechenland Beamtenärsche erleben, von der Sorte, über die ich hier laufend stolpere, die sich aufführen wie kleine Gossenfürsten, wenn man aber wirklich mal einen brauchen sollte, ist keiner da und ihnen alles zu viel.
*(Mir fällt da momentan nur dieser Bajuwarischen Hinterbänkler ein, der die Siesta abgeschafft haben will und dafür eine hirnrissige Begründung lieferte)

Wie oft kam in den letzten Wochen das Argument, durch den EURO ist das Reisen einfacher geworden. Weshalb? Nur weil jeder einige Minuten sparen kann, da die leidliche Geldwechselei weggefallen ist. Merkwürdigerweise hörte ich jenes Argument auch öfters von Leuten, die sich in Betonburgen verpissen, Wellness-KZs aufsuchen – all inclusive – sich dort die Kante geben, das fremde Land nur beim Überfliegen registrieren und dortige Leute nur als emsige Knechte wahrnehmen.
Wie bekloppt ist der deutsche Michel überhaupt, statt eine Anpassung des Rentenalters auf griechischem Niveau anzupeilen damit er von den paar Rentenficksechser noch etwas hat, kreischt er auf über dortige „Ungerechtigkeiten“.
Letztendlich werden die Plebse hier und dort die Rechnungen fürs Kapital blechen müssen, Banken und Versicherungen sollen mit ran. Klar werden die auf der Matte stehen, wie üblich – Verluste für alle, Gewinne nur für den eigenen Tresor…

In der nächsten Zeit werde ich noch die Geldwechselei in Polen genießen und damit auch keine Probleme haben. Wenn das vorbei ist, dann wird es viel mehr Polen geben, denen es dann noch wesentlich dreckiger gehen wird, als den Griechen in der kommenden Zeit.

Will hier nur noch etwas über den EU im allgemeinen ablassen. Mit den Scheinen kann ich leben, aber das Format der Münzen ist schlicht zum Kotzen. Was soll bei den heutigen Preisen überhaupt noch das Indianergeld?
Am besten lässt sich Schweizer Hartgeld händeln. Nach wenigen Stunden in der Eidgenossenschaft,   ist es mir mögliche, ohne die Sensibilisierung eines Kriegsblinden, die Münzen nach ihrem Wert aus der Geldkatze zu fischen.
Abschließend:
Es gab Zeiten, da stand auf dem Rand von Münzen: „Eigennutz geht vor Gemeinnutz“ oder war es umgekehrt?
Um den Ring zu erhalten, wird die Münze 30 Minuten in den Tiefkühler gepackt. Anschließend der Rand mit beiden Daumen + Zeigefingern erwärmt, dann wie auf dem Photo zwischen zwei Frühstücksbrettchen gelegt und mir dem Messergriff einmal leicht draufgeschlagen – Pling!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.