Leiser, demokratischer Protest, ist wie ficken für Jungfräulichkeit!

Nun ist das Castor-Spielchen wiedermal beendet, jeder hatte ein bisschen fun dabei, besonders die Steuerzahler und -Innen. Letztendlich werden die Kosten sowieso unter Ulk verbucht und die Bullerei hat mal wieder eine Übung für kommende Zeiten überstanden. Alles wird genaustens ausgewertet, damit es nächstens noch effizienter vonstattengehen kann. Außerdem bereitet es doch einen Haufen Spaß, wenn man seinem Ross die Sporen geben kann, das Vieh daraufhin abgeht wie ein Sektkorken und dann nix wie rin in die hockenden Massen. Auch der Einsatz von Pfefferspray kam gut, zumindest was die Bilder darüber ausdrückten. Kann es mir richtig vorstellen, denn aus so kurzer Distanz kommt immer viel Freude auf, allerdings nur auf einer Seite…
Zumindest gabt es auch wieder einen Eintrag in mein persönliches Guinness-Buch.
Dank an alle Protestler, besonders an all jene, die nicht nur mit Kerzchen herumstanden und dabei froren!
Klasse waren ja wieder die Aktionen der „Bäuerlichen Notgemeinschaft“. (Horst sah bei den Interviews aber schlecht aus.)
Grüsse auch nach Frankreich!!!
„Wehret den Anfängen“, nun müssen die Jungs und Mädels in UK motiviert werden…

Eben gab es auf „Kulturzeit“ einen kurzen Betrag zum „demokratischen“ Protest, mit Prof. Dr?! Nicole Deitelhoff. Wie oft diese Dame den Begriff „Demokratie“ benutzte, es konnte einem schlecht werden.
Schlimmer kam es am Sonntag bei „Phönix“ rüber, aus einem Stuttgarter Sonderstudio wegen „S21“. Alle farbliche Schattierungen (Der FDP-Fuzzi trug sogar einen gelben Kulturstrick um den Hals) der obersten Volkszertreter des „Musterländles“ gaben sich die Ehre. Innerhalb der wenigen Minuten dachte ich, am Mikro schaffen sich Lokalpolitiker in einem Thesaurus-Wettbewerb um möglichst viel Wortvariationen mit „Demokratie“ zu erstellen. Diese vier Musketiere waren allesamt sehr lustig. Nun könnte ich ja bei allen noch etwas vorkramen, beschränke mich auf den grünen Willi. Solche Chlorophyllmarxisten mag ich sowieso, wochentags immer bereit für partiellen Klassenkampf, aber am Sonntag durch die Kirche robben, nun gut, das wird Kretschi nur zu Hause bei Mutti gemacht haben…
Mit viel „Demokratieuntermalung“ kündigte er dann noch an: …“das Projekt ab sofort ‚kritisch und konstruktiv‘ zu begleiten“.
Man höre! Wieso ist der Mann nicht früher darauf gekommen?
Man beachte: KONSTUKTIV!
Jeder weiß doch was damit gemeint ist, in dem Fall unbedingt die FDP übertrumpfen. Geöffnete Hintertürchen nach allen Himmelsrichtungen und nebenbei permanent „halsen“ und „wenden“ üben.
Jetzt sind die Grünen mächtig auf die Fresse gefallen. Wieso haben sich die Leute überhaupt auf die landesweite, „demokratische“ Volksbefragung eingelassen, schließlich betrifft es doch lokale Interessen.
Kretschi dönst momentan nur noch herum. Möchte unbedingt die Wellen glätten und dabei keinem weh tun, hat aber übersehen, dass es Ausmaße eines schwäbischen Tsunamis angenommen hat. Gegen ihn will er anscheinend mit der Mentalität eines Don Quichotte vorgehen, an seiner Seite Sancho Özdemir, der doch sonst für Frollein Roth den Minenhund spielt und nur ausgeliehen wurde.
Was plapperte der nun daher?
„Die „Volksbefragung“ war für alle ein Sieg, zumindest auf „demokratischer“ Ebene…“
Soll es heißen, dass man nicht verloren hat, sondern nur verwonnen!
Was will mir dieser „Guttenbergverschnitt“, mit MHG, auf diese Weise verklickern? Cemi ist mittlerweile ein Politprofi geworden, respektlos und frei jeglichen Unrechtsbewusstseins, aber politisch korrekt. Er versucht mich zu verscheißern – alles soll auf die normative Kraft des Faktischen hinauslaufen…
Willi K. vergisst (Dies macht er uns nur vor!) beim Bahndeal die s.g. „Sprechklausel“, egal wie sich die Baukosten aufblähen werden, das Land muss haften.
Wette um eine Flasche Gehacktes, alles wird mindestens um ein Drittel teurer.
Ganz anders wird ein Schuh daraus!
Schließlich wusste doch jeder, wie die SPD zu „S21“ stand.
Grün befand sich nach der Wahl in einem Höhenblindflug, erlag dabei der Arroganz der Macht und dachte, im Laufe der Zeit wird alles von ganz allein ins Lot kommen. So kurz vor dem Ziel wollten die politgeilen Emporkömmlinge den Stab nicht aus der Hand geben.
Ansonsten ist alles wie gehabt, erst den Karren in den Dreck schieben, anschließend die Schuld bei anderen suchen und auf die Vergesslichkeit des Pöbels bauen…

Mir fällt noch etwas ein: „Britische Firma will im Schlaubetal nach Öl suchen
In einer ganz geilen und weitestgehend unberührten Gegend, fast vor der Haustür…
Die ersten „Parlamentarier“ sind bereits umgekippt.
Warum wohl?
Glaube bei solchen Vorhaben nicht an die „Hurerei“ mit den 21 Arbeitsplätzen für die Region. Bei einem Milliardengeschäft befindet sich doch soviel Knete in der Portokasse, dass man dafür auch anderer Verwendungen finden kann…

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