Fast hätte ich etwas vergessen – wg. Georg Kreisler

Letzten Freitag ging ich etwas früher in die Kiste, da ich den „Tagesspitzel“ fertig lesen wollte und die Sodokus noch zumachen waren.
Kurz vor der Geisterstunde wurde zusätzlich der kleine Transistor* angeschaltet, ab 00:05 war fast nix mehr mit Zeitung und dies bis 3 Uhr!
Es gab am 26.11. eine Programmänderung und die Wiederholung einer Sendung vom Februar 2010, da wenige Tage vorher Georg Kreislers Lebenslicht im Alter von 89 Jahren erlosch.
„Eine Lange Nacht über Georg Kreisler“ – Dann musste ich Jude üben statt Klavier
In den drei Stunden schien Günther Rohleder aber auch nichts vergessen zuhaben.
Jenes Feature war einfach nur geil, zwischendurch diese merkwürdigen Kurznachrichten schienen sich lückenlos einzupassen…
Im Programmhinweis von „dradio“ lässt sich auch etwas stöbern und in der „TUBE“ sind viele Hits vom großen „Lästermaul“…

*Bei dieser kleinen Möhre handelt es sich um einen Weltempfänger, der ungemein sparsam im Stromverbrauch ist, allerdings nur bei Mittel- und Kurzwelle: von 15 bis 52m.
Bis vor kurzem benutzte ich noch einen „Yachtboy“ von Grundig, dort sind die Empfangseigenschaften etwas besser, natürlich nicht zu vergleichen mit dem superfeinen digitalen Stereo-Sound. Trotzdem bleibt verbaler Dünnschiss auf den Sendern eben Dünnschiss, auch mit optimal aufgepeppter Elektronik…
1991 (Während des zweiten Golfkrieges: Irak-Kuweit – klang alles etwas anders von dort unten.) hatte ich mir das Büchlein zugelegt – wegen meiner DXer-Manie aus Kindertagen – in dem Teil ist auch jeder kleine Kacksender verzeichnet, der irgendwie in Englischer oder Deutscher Sprache sendet.

Manchmal läuft der Transitor leise weiter, wie heute Nacht geschehen.
Bei dieser unsäglichen Sendung: „Nachtgespräche am Telefon“ 00800 – 2254 2254 (Klingt fast wie eine Stöhnummer!) lautete das heutige Thema: Der Freiher meldet sich – Soll Karl-Theodor zu Guttenberg zurückkehren?
Natürlich nicht!
Anno knips wurden solche Leute mit getrockneter Katzenscheiße erschossen…

Aus irgendeinem Grund klappt es nicht immer, dass ich beim entsprechenden Stichwort wach werde. Gleich nach den 3 Uhr Nachrichten ging es mir dann so. Im Zusammenhang mit Dota der „Kleingeldprinzessin“ fiel der Name Uta Köbernick. Ist auch schon wieder ein Weilchen her, dass sie uns über den Weg lief und etwas weiter weg, in Zürich oder Bern…
TONART – Chansons und Balladen mit Holger Beythien und der meint zu Uta:
„In diesem Jahr hatte die in der Schweiz lebende Berliner Liedermacherin, Schauspielerin und Kabarettistin mit ihrem Solo-Debütalbum „Auch nicht schlimmer“ nicht nur die deutschsprachige Liederszene überrascht.“
Da verkennt er einiges, denn wer durch die Schule von Christof Stählin gegangen ist, der überrascht die „deutschsprachige Liederszene“ nicht mehr, da erwartet man gar nichts anderes, denn dieser Weg bürgt für Qualität.
Schade, dass Uta uns über die Wortspielerei von „uniformiert“ und „uninformiert“ im Dunklen ließ.

Schade, dass Uta uns über die Wortspielerei von „uniformiert“ und „uninformiert“ im Dunklen ließ.

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