Gestern noch auf stolzen Rossen, heute durch die Brust geschossen

Der Scheff meinte gestern zu mir, dass ich mal wieder etwas ablassen soll…
Fand heute beim Stöbern in meinem digitalen Müll eine Ablichtung vom April – eingefangen auf dem Prenzlauer Hügel, nahe des Danziger Hohlweges.

Schon ein Kreuz, nicht nur in Deutschland, ich meine gewisse Haken. O.K., jene eckige Spinne war bereits entsprechend kommentiert. In Richtung 5 Uhr: „get funky!“, darunter der Freund „Hein“, oder etwa die Reste von E.T.?
Heute, im Juni, könnte man es offenkundig als Wink für „Karstädter“ sehen, die sich bald in Massen auf die „Hartzwalz“ begeben müssen
Es existieren ja Nasen, die permanent hausieren gehen und anderen einreden wollen, dass man immer alles positiv sehen soll. Dann mal los auf den Broadway zum größten Arbeitgeber der Republik.
Wenn ich den Jungs und Mädels nebenbei Wilson Picket´s „Funky Broadway“ unterschiebe, so zum Aufpeppen, sehe ich bestimmt wieder alles falsch.
Die Qualität jener Aufnahme erinnert nebenbei an eine Ziege, die in den Melkeimer scheißt. Passt aber deshalb sicher zu der Stimmung im amtlichen Warteraum.
Deshalb kommt noch etwas anderes von Mr. Pi: „Mustang Sally„. (Wer dabei aus der Puste kommt, kann ja seine gezogene Wartenummer als Fächer benutzen und sich Frischluft zuwedeln.)
Wen dieser Rhythmus kalt lässt, hat bereits verloren, weil er sich auch niemals gegen die homöopathischen Dosen aller Deprieinheiten der letzten Jahre wehrte. Die Erkenntnis, dass es nicht gerade prickelnd war, sich im Rudel, wie verreckte Fische im Strom treiben zu lassen, kommt reichlich spät.
Finde ich lustig, jetzt wo vielen das Wasser bereits oberhalb der Unterlippe steht, kreischen alle nach einem Schwimmlehrer…
…und Ananas verteilt nach der Eurowahl schon wieder gelbe Schwimmflügel

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