Berliner Finanzamt fordert Millionen von Kino-Legende

BZ ist schon ein merkwürdiges Revolverblättchen, noch vor zehn Tagen feierten sie den Geburtstag des Film- und Immobilientycoons (war recht gut philosemitisch angerichtet) und heute beziehen sie sich auf einen Artikel aus dem „STERN“.
So kurz vor der kommenden Wahl sind die seit vielen Jahren immer wieder aufflammenden Steuergeschichten der Ehepaares natürlich ein gefundenes Fressen für Parteien des rechten Randes.
Habe mal zwei Artikel herausgefischt.
Zumindest eierte das Hamburger Magazin weder mit Brauners ethnischer Herkunft, noch seiner mosaische Religionszugehörigkeit herum. Allerdings taucht im Artikel eine Feststellung auf, die da lautet: Ernsthaft durchgreifen – etwa durch eine Zwangsversteigerung – mochte der Senat bei dem prominenten Paar offenbar nicht.
Was wollte denn der Reporter im Ressort Politik und Wirtschaft, Johannes Röhrig, mit seinem Statement eigentlich ausdrücken?
Welcher kleine Steuerbeamte möchte sich schon den Anschein geben, er würde mit seiner staatlich vorgegebenen bürokratischen Aktion, nebenher einer vermeintlichen Erscheinungsform von latentem Antisemitismus freien Lauf lassen…
UNSER rollender Finanzminister hurt doch permanent mit dem Begriff „Steuergerechtigkeit“ herum, weshalb greift der eigentlich nicht durch? Schließlich sollen doch vor dem Gesetz alle gleich sein, deshalb Ethnischreligiöse Attribut, egal welcher Art, folglich keine Rolle spielen.
Bei flüchtiger Betrachtung scheint es auch so, aber! George Orwell hat es in seiner Animal Farm vor längerer Zeit bereits auf den Punkt gebracht, da Tiere auch nur Menschen sind – Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher. Egal aus welcher Sicht man seine Metapher auch betrachtet, sie trifft auf alle Systeme UNSERER Erdenscheibe zu!
Der rbb hat natürlich allem die Krone aufgesetzt, seine Meinungsmache beginnt bereits mit dem Photo – Der arme alte geschundene Mann muss sich von Mutti trösten lassen. Allerdings passt dazu die Headline überhaupt nicht, von wegen kämpfen! Ermüdet scheint er zu sein, kein Wunder, jagten in früher die Nazis, tun es heute die Steuerfahnder…
Es ist doch schon mehr als witzig, wenn weltweit jene Komiker in Wirtschaft und Politik, die sie sich pathologisch als sog. Machteliten verstehen, noch nicht mal in der Lage sind, das ihnen anvertraute Mammon, im Rahmen der ihnen vorgegebenen Anwendung kontrolliert einzusetzen. Mir kommt es immer so vor, als ob man heutzutage den Bimbes von Steuersündern nur dazu benötigt, um all jene Löcher hinterher stopfen zu können, die durch aberwitziges Aktionen irgendwelcher verantwortungslosen Luschen staatlicherseits entstehen.
Schon vergessen?
Eine Niete in Nadelstreifen bezeichnete vor längerer Zeit die große Kohle als Peanuts, auf der anderen Seite scheint Kleinvieh doch Mist zumachen

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