„Drogenbeauftragte“ will „entschieden“ gegen Cannabis vorgehen

Als ob es nüscht anderes zu tun gäbe…
Ist es nicht zum Piepen, was Tante Marlene Mortler, ihres Zeichens christ-sozialistische Dopeopferbeauftragte, der sich noch immer im Amt befindlichen alten Bundesregierung, vorgenommen hat?
Weiß nicht warum, aber sie erinnert mich etwas an eine Art Konglomeration aus Jeanne d’Arc und Don Quixote, bei ihrem witzlosen Fight gegen die illegale Droge „Mary Jane“.
Möglicherweise könnte es Madame als unseriös auffassen, wenn ich ihr sehr gaunerhafte Machenschaften unterstellen würde. Sie, scheinbar nur deshalb gegen Gras angeht, weil die anhaltenden Popularität jenes Stöffchens ihren eigenen geschäftlichen Interessen mächtig zuwiderläuft. Fährt ihr doch, als Produzentin der eigentlichen Hauptzugabe hiesiger Volksdrogen, als Hopfenbäuerin, die wachsenden Beliebtheit von THC-haltiger Kost, mächtig in die Quere. Deshalb muss sie ja auch vehement für die Einhaltung des Reinheitsgebots von 1516 streiten. Zumal Gerstenkaltschale in unseren Gefilden sogar als Nahrungsmittel firmieren darf. Dies hatte seiner Zeit bereits Paulus von Tarsus, der berühmteste neutestamentarische Missionar des Urchristentums erkannt. Denn, nach einer unbestätigten Verlautbarung, soll folgender Gedankensplitter von ihm stammen, der da lautet: Paulus schrieb an die Korinther, sauft´s wie die Bürstenbinder!
Hinzu kommt, dass man den sich einstellende Gemütszustand nach dem Genuss beider Drogen überhaupt nicht miteinander vergleichen kann, schon gar nicht nach dauerhaftem und exzessiven Konsum.
Laut Aussage der größten Drogenekspertin des Kontinents, führe keine andere illegale Droge so viele Menschen in die Therapie – aha!
Vielleicht verwechselt sie ja einige Begriffe aus der User-Szene und meint eigentlich Leute, die irgendwelche Substanzen pumpen, z. B. Ätsch!
Lasse es sein, die Tante wird schon nicht wissen, was sie gerade mal meint.
Aus meiner Erfahrung kann ich nur bemerken, mir sind die ersten Jahre im Westen sehr gut bekommen, statt der Sauferei mutierte ich damals zu einem Hash-Deppen.
Irgendwie muss ich Lenchen M. doch etwas beipflichten, was ihre Therapieansichten betreffen, allerdings würden sie in eine ganz andere Richtung abdriften.
Sollte mich doch mal darum kümmern und etwas gegen meine, schon mehrere Jahre andauernden THC-Allergie tun…

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