(Nr. V) wg. Holger Friedrich, aber wie mit solchen „Arschgeigen“ umgehen – wobei IM nicht gleich IM war!

Von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben stammt die folgende fulminante Erkenntnis: Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant!
Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, obwohl jener Spruch bereits viele Jahren seine entscheidende Aussagekraft längst verloren hat, gerade in unseren moralisch immer mehr verkommenden Gefilden. Wobei dieser Trend sogar weltweit dem heutigen Zeitgeist entspricht und entsprechend hofiert wird..
Wobei ich sog. Whistleblower allerdings entschieden ausklammere!

Könnte zu Herrn Hoffmann noch mit der dusseligen Frage aufwarten.
Wer kennt von diesem Reimeschmied überhaupt etwas?
Den Text kann ich sogar noch lesen.

 

Habe allerdings nur die erste Strophe im Gedächtnis – wobei mich derlei Hits niemals besonders tangierten. Konnte nie kapieren, weshalb man in der Bundesrepublik diesen Text weiterhin trällerte.
Erstens war Hoffmanns Intension damals eine ganz andere!
Nach 12 Nazijahren, kann ich es mir nur so zusammenreimen, dass die gewendeten Altlasten an den maßgeblichen Schaltstelle von Wirtschaft und Politik, in der westlichen Hinterlassenschaft des deutschen Restreiches, jene Hymne nur deshalb forcierten, weil sie sich dann ewig nostalgischen Anwandlungen weiter hingeben konnten…
Schließlich ist jeder das Kind seiner Zeit, für den einen sind daraus resultierende Erfahrungen mehr eine Last, für andere wiederum freudige Erinnerungen, deren Päckchen jeder letztlich bis zur Urne mit sich herumschleppen muss. Wobei entsprechende Verdrängungsmechanismen sehr hilfreich sind, welche im Rahmen erfolgreicher Klitterung jener irreparabler Kollateralschäden der unsäglichen Vergangenheit, mit Hilfe nachhaltiger Beschwichtigungslügen von windschnittigen Wendehälsen vorgegeben werden. Welche mitunter plötzlich von Tätern zu Opfern mutieren, und die dann auch noch den weiteren Umgang mit der unbewältigten Vergangenheit immer wieder sachdienlich unters dröge Volk streuen. Hinzukommt, weitreichende Rückendeckungen erfolgen in alter Tradition vom alteingesessenen Parteiengeflecht und bestimmten Medien. Dem Zeitgeist entsprechend kaschiert, heutzutage natürlich genderfaschistoid und krankhaft politisch korrekt. Vornweg natürlich Funk und Fernsehehen, die zusätzlich ihren verbalen und visuellen Dünnschiss exzessiv noch in den Netzen entsorgen. Dafür bei den verblödenden Empfängern entsprechende Reaktionen provozieren, deren enthemmte Vergeltungsschläge wiederum anonym erfolgen. Zwangsläufig zum vollkommen undurchsichtigen Puzzle der gerade angesagten Meinungsvielfalt beitragen auf den überall anzutreffenden bröcklig-demokraturischen Fundamenten und nicht mehr wahrnehmbar sind.
Ein gutes Beispiel ist nun der Umgang mit dem blakendem IM-Lichtlein: Holger Friedrich!
Witzig finde ich die Tatsache, dass es sich um haufenweise selbsternannte Eksperten, natürlich diplomierte und so manche mit Eitelkeitskürzeln geschmückte Kompetenzsimulanten handelt, deren Wissen über solche Zusammenhänge, gerade bei der Asche, astronomisch große Löcher aufweisen. Zumal ihnen sogar ansatzweise Phantasie fehlt, wie der ostdeutsche Alltag gehändelt werden musste und welchen Zwängen sich die breite Masse unterwarf, oftmals mit recht apathisch anmutenden Folgeerscheinungen, welche ich irgendwann sogar bei langjährigen Mitgliedern der Drei-Gramm-Bewegung beobachten konnte, die sich mir gegenüber offenbarten und dies geschah bereits 1974 – 15 Jahre vorm Konkurs mit anschließendem Mauerfall. Mehr kann ich dazu nicht äußern, denn in dem Jahr bekam mein restliches Zonendasein eine andere Wertigkeit, die im Staatsgefängnis Budapest begann…


VI

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