Feuerwehrmann starb in Augsburg nach einem Angriff durch Jugendliche

Eigentlich wollte ich etwas über den Tötungsfall fertig schreiben und zeitig in der Falle verschwinden. (……!) Aber die ewige Knallerei trieb mich nochmal kurz ins Wirtshaus, anschließend wurde der Faden verloren…
Sehr wichtige Lebensweisheiten stammen von meinem Großvater, seine Tochter hatte in dieser Hinsicht auf ganzer Linie versagt!
Eine wichtige Empfehlung betraf Abreibungen für all jene Flachzangen, denen man nur mit Gewalt beikommen kann, weil sie eine andere Sprache nicht verstehen – die Souveränität deshalb immer gleich als Schwäche auslegen.
Opa´s Worte lauteten ungefähr so: „Wenn du ohne maßlose Selbstüberschätzung in der Lage sein solltest, an solch einer verbogenen Kreatur Maß zunehmen, dann tue es, aber auch mit einer Intensität, dass so jemand hinterher niemals wieder Lust verspürt, andere zu quälen! Ab diesem Augenblick darf keine Fairness mehr existieren, wehre dich mit deinem ganzen Körper! Präsentiere eine Rechnung ohne Kompromisse und denke daran: Angriff ist die beste Verteidigung!
Lass aber diesen Kleingeistern im Angesicht deines Triumphs, wenn sie im Dreck liegen, soviel menschliche Würde, dass sie noch in der Lage sind, sich selbständig zu erheben!“
Eigentlich müssten als nachträgliche Maßnahme, in solche Abreibungen auch die überforderten Erzeuger solcher schrägen Individuen mit einbezogen werden, weil sie ihre eigenen pädagogischen Defizite noch kultivierten und sie dann der Brut weitergaben. (Im Moment fiel mir dazu Francoise Villon ein, „…man schlage ihre sieben Rippen, mit schweren Eisenhämmern ein. Im Übrigen möcht´ ich vergessen und bitte sie, mir zu verzeih´n!“)
Dabei handelt es sich um eine endlose Geschichte, die dafür verantwortlich zeichnet, dass immer mehr nachfolgende Heranwachsende wesentlich schneller bereits in jungen Jahren, für den Rest ihres Daseins geprägt, kontinuierlich zum weltweiten stabilen Bodensatz in den entsprechenden Gesellschaftssystemen mutieren können. Tragisch an der Tatsache ist, aus selbigen Sedimenten rekrutiert die Menschheit seit Jahrtausenden bereits, jene prophetischen Scharlatane, die sich zu entsprechenden Gelegenheit dann wollüstig auf den Schild der Macht hieven lassen, von einer Masse, die sich in wilder Verzückung auch noch ganz toll dabei findet…
Oben angekommen, wird den Erfüllungsgehilfe anschließend entsprechend gedankt, die erwartungsfroh nach verbalen Aerosolen aus populistischem Dünnschiss geifern und dann über längere Zeit nur noch genüsslich inhalieren, wie Lungenleidende in einem Gradierwerk, die nach der Kur allerdings genesen!

In der Kneipe sprach mich jemand an, sollte mir doch mal die Rede von Mutti anhören.
Danke!
Tat es dann doch – kam dabei allerdings zu zwei vollkommen gegensätzlichen Resultaten:
1. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!
2. Sofort fiel mir dazu natürlich DER besonderer Song ein…
Zum merkwürdigen Geplapper der Frau Kanzler und ihrer Interpretation etwas vom ewig verkannten und falsch interpretierten Nicolo!
Die Zeitalter haben gleichsam je ihre eigene Feinstruktur; daraus folgt, daß sie auf die Handlungen der Menschen in sehr verschiedener Weise ansprechen – etwa so wie materielle Stoffe verschiedener Struktur für bestimmte Strahlen entweder durchlässig sind oder sie an sich abprallen lassen. So erklärt es sich, daß die Menschen durch sehr verschiedene Eigenschaften und Handlungsweisen zum Erfolg kommen, durch Vorsicht oder durch Kühnheit, durch Gewalt oder durch Geschicklichkeit, durch Geduld oder Ungeduld. Ob diese oder jene Handlungsform jeweils einschlägt, hängt von der qualità dei tempi (Qualität der Zeit) ab. Der Mensch wird sich im allgemeinen nicht wandeln können. Er bringt seine feste Natur mit, zudem gewöhnt er sich an den Stil seines Handelns. Er wird es also hinnehmen müssen, ob sein Temperament in der Struktur der Zeit günstige Bedingungen findet oder ungünstige. Und falls während seines Lebens eine Umbildung der Zeitstruktur stattfindet, wird er fast notwendig scheitern.
(Einführung von Hans Freyer zu Nicolo Machiavelli – Der Fürst – Reclamverlag Stuttgart, ISBN 3-15-001218-X)

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