Hatte mich so schön über sämtliche alten Kulturfuzzis ausgelassen und anschließend den Schrieb versenkt.
Der unwissende Theatermann, allerdings hoch gehypte Museumsmann, ist nun weg vom Fenster. Was macht überhaupt einen Kurator aus?
Eigentlich hätte da die deutschstämmige Toilettenfee, mit jahrzehntelanger sowjetischer Sozialisation vom Hauptbahnhof Wolfsburg, es nicht besser machen können. Sie ist ja letztlich in ähnlichen Funktion einer Kuratorin tätig, beaufsichtigt sehr verantwortungsvoll zwei Achtzylinder-Kackboxen, allerdings nur für zweierlei Geschlechter – die restlich andersartige Minderheit wird natürlich auch dort diskriminiert – und bei den Typen noch zusätzlich mehrere Pissoirs…
Was den kauzigen Belgier, nebst seiner eckigen Seifenblasen angeht, hat Claus Peymann es zur genüge auf den Punkt gebracht, fand ich immer ausgesprochen geil, da Lichtjahre von der unsäglichen politischen Korrektheit entfernt!
Es kann einem im Nachhinein so vorkommen, dass Chrissi lediglich als eine Art Katalysator zwischen Senat und dem künstlerischen Lohngesindel der Volksbühne agieren musste, damit in aller Seelenruhe Maestro Castorf abgeschossen werden konnte…
– Ein Ergebnis dieses Streits ist ja verblüffenderweise, dass der noch vor wenigen Jahren als Theaterzertrümmerer attackierte Frank Castorf inzwischen als Bewahrer der Sprechtheatertradition gilt. Trotzdem scheinen sich alle Kulturpolitiker einig zu sein, dass das Ende der Ära Dercon auch das endgültige Ende der Ära Castorf bedeutet. Bei aller Nostalgie müsse Theater immer nach vorne schauen, so der Tenor. Ein etwas verquere Sichtweise, bedenkt man, dass die Castorf-Volksbühne über die Jahre so innovativ war wie kein anderes deutsches Theater. Und das, mit Ausnahme einiger Durchhänger, bis zum Schluss.
In dem fetten Kursivsatz wurde die Katze aus dem Sack gelassen, was UNSERE Kulturpolitiker eigentlich vorhatten!
Mich würde wirklich mal interessieren, was jenes erbärmliche Trauerspiel dem vermeintlichen Event-Budenmanager an Cash einbrachte. Reichen für den Güldenen Handschlag eine dreiviertel Millionen Euronen? Weiterlesen
Archiv des Autors: ede
Heute hätte Manne Chicago seinen 79sten Geburtstag gehabt
Vor knapp drei Wochen haben Freunde und Bekannte ihn würdig verabschiedet. Sein Fell wurde unter Mithilfe zweier Boogie-Kollegen, Axel Zwingenberger & Piano-Schulze, mit entsprechender musischer Untermalung routiniert versoffen. Dem verblichenen Scheff hätte diese wehmütige, aber nicht übertrieben traurige Fete garantiert zugesagt, zumal Herr Chicago auch sehr gern eine Molle zischte.
Muss noch ablassen, dass ich wiedermal den Finger nicht aus der Perforierung meiner Sitzwangen bekam, denn aus gegebenem Anlass sollte heute meine Mitschnitt in der TUBE versenkt werden. Muss nur noch das Vijo zusammenbasteln und das ist ja gerade der Knackpunkt!
Leider hat beim Zusammenstauchen des O-Tons auf MP3, die Qualität doch etwas gelitten, besonders bei den zwei Sangeseinlagen von ST, schade! Die eingefangenen Geräusche klingen zeitweise so, als ob eine Ziege in den Melkeimer scheißt…
Ansonsten ist es sowieso nur für die damals Anwesenden von ideellen Wert, als Erinnerung.
Wie sagte man früher noch, der Heimgegangene war eene scheene Leich!
Nicht nur mir kam etwas anderes nebenher hoch, in seinem Fall hatte es wieder den falschen getroffen. Falls die Christenheit auch einen Gott haben sollte, muss man davon ausgehen, dass er beschissenen Drogen einpickt, da er gemeinsam mit dem sympathischen Sensenmann ein mieses Spiel treibt.
Wenn ich daran denke, da holen die beiden Manne aber auf der anderen Seite krebsen massenhaft Kerbtiere in Menschengestalt herum und sorgen weltweit für nicht enden wollendes blutiges Chaos…
Miloš Forman geht nicht mehr einkaufen
Humor als Waffe gegen die Dummheit*
Kann man heute gar nicht mehr uneingeschränkt so sehen, da mit Hilfe der unsäglichen Verbalhurerei der politischen Korrektheit, jegliche entsprechend natürlichen Nuancen wollüstig kastriert werden, zurück bleibt anschließend nur gähnende Leere für krankhaft gutmenschelnde Traumtänzer.
Die verantwortlichen Redakteure der NZZ sind vielleicht Komiker!
Da titeln sie „HaWgdD“* und vergessen darin Formans witzigsten Streifen: Der Feuerwehrball!
(Leider findet man den Film nur noch zerhackt in der TUBE)
Möglicherweise hat es einen ganz banalen Grund und die eidgenössischen Zensoren haben den Film bereits auf den Index gesetzt…
Da in dem Lichtspiel Unmengen an Kleinigkeiten aneinandergereiht wurden, welche heutzutage noch genauso aktuell sind, auch im demokraturisch geprägten Westen! Als gelernter Zoni fand ich den Film bereits unter normalen Umständen zum Quieken. Hatte ihn mal im Rudel, nach einem genaschten Hörnchen angeschaut, hinterher quälte mich tagelang ein gewaltiger Muskelkater in der Bauchgegend…
Nachtrag zum gestrigen Schrieb: Das Ende vom Rudi-Dutschke-Flashback-Event am Berliner Hurfüstendamm, Ecke Joachim-Friedrich-Straße
Bei einer absoluten Neuerung der Organisatoren war ich platt, wie ein flacher Hase auf der A100!
– Ansonsten wurde ja zu Beendigungen von Zusammenrottungen der klassenkämpferischen Art, regelmäßig die Internationale gegrölt.Was sich immer ganz schrecklich anhörte, wenn nicht gerade IG-Blech oder später die Bolschewistische Kurkapelle trötete und die Massen, ob ihrer latenten Textschwierigkeiten ab der zweiten Strophe, dann wenigstens ins L a, L a, L a verfallen konnten.
Am gestrigen Frühabend wurde eine Auswahl der amerikanischen Hitparade von 1968 gespielt! Weiterlesen
Rudi Dutschke, „1968“ – lebendige Erinnerung oder tote Geschichte?
Mythos – Trauma – Wirklichkeit

So wurde auf einem Flyer der Berliner Geschichtswerkstadt getitelt.
Dachte mir so, rollste doch auch mal dort vorbei und lauscht den altgedienten Troubadixen*INNEN & usw., wie sie sich an diesem schönen Nachmittag beweihräuchern. War gar nicht so schlimm, allerdings tat die äußerst provisorische Beschallung das Ihrige dazu, sie entsprach jener damaligen Norm. Denn mit der Technik, nebst Verwirklichung handwerklicher Gegebenheiten, hatten es die linken Maulhelden nie am Hut. Der Lautsprecher schien vom Schnäppchentisch aus dem geizgeilen Laden, strahlte seinen unsäglichen Ton gerade so in Kopfhöhe ab und konnte deshalb auch kein bisschen gegen der Hurfürstendamm anstinken. Als Podium hätten mindestens drei Paletten herhalten müssen…
Woran die Veranstalter, bei der zu erwartenden Masse von Mumien, schon wegen ihres Alters hätten daran denken sollen. Fast alles Grauchen und viele Typen der Nickelbrillenfraktion mit fleischfarbenen Badekappen, was hieß, trotz der topaktuellen Problematik, die der vor 50 Jahren glich – heutzutage lediglich auf anderen Ebenen nachhaltig anstehen – harrten keine etwas älteren Teens und Twens im Rudel aus.
Von den Bruchstücken aller Vortragenden*INNEN & usw., fand ich die von Michael Schneider, seinem früheren Studienkollegen, sehr angenehm: “Er war arglos, hatte kindliches Vertrauen zu den Menschen. Ich weiss nicht, ob es mangelnde Menschenkenntnis oder Humanismus war. Aber die Menschen öffneten sich ihm und er verstand es, ihre besseren Seiten hervorzubringen.” Weiß nicht so recht, ob dies Genossen Rudi wirklich immer gelang, da er sich, wenn es mit ihm durchging, er permanent in sein Soziologen-Chinesisch verfiel.
Für mich entsprachen jene Formulierungen schlicht einem geistigen Anspruch, um sich im Rudel mit klassenkämpferisch anmutendem Charme von der drögen Masse abzuheben. Zum Beispiel wurde deshalb über schlichte Beobachtungen nicht so einfach geredet – denn visuelle Informationen verbalisierte man mit Hilfe profunder Definitionen…
Mir bereiteten solche Ausdrucksformen keine Probleme, wurde aber, ab 1969, von so manchem Gastgeber in Ostberlin, oftmals heftig gerügt. Weil mir dieses pseudo-intellktuelle Gehabe solcher Nasen mächtig auf den Zünder ging. Will keine Namen nennen, muss aber in dem Moment zu einer zonenspezifische Eigenart, mancher meiner Bekannten, etwas ablassen. Weil sie solch respektloses Auftreten, dieser studentischen Saison-Revoluzzer, immer wieder als deren Weltmännischkeit vollkommen unkritisch anhimmelten. Zumal es gerade im ökonomischen und philosophischen Sprachgebrauch, oftmals merkliche Unterschiede zwischen Ost- und Westinterpretationen gab, weshalb ich ewig korrigierend eingriff. Was die entsprechend Runde nie groß interessierte, denn gewissen gelernten Ossis ging der marxistische Dünnschiss sowieso am Arsch vorbei und dem Bundi sagte die Rückseite des Mondes auch mehr, als die Lebensweise östlich der Elbe. Außer der Tatsache, dabei so manche emanzipierte Ostkirschen bei Laune zuhalten, wegen eines vielleicht anstehenden Ausflugs in ihren Körper…
Hinzu kam eine ganz erbärmliche Eigenart, die pauschal übertragbar war, diese monologisierenden Leutchen besaßen durch die Bank weg auch keine Streitkultur!
Sie konnten zwischendurch nämlich nicht zuhören! Weiterlesen
Emmanuel Macron: Angriff auf Chemie-Einrichtungen in Syrien möglich
Die Syrien-Krise droht weiter zu eskalieren. US-Präsident Donald Trump droht der syrischen Regierung wegen eines mutmaßlichen Giftgasangriffs mit militärischen Schritten. Sein französischer Kollege Emmanuel Macron nennt bereits mögliche Ziele.
Wer aus der Vergangenheit nichts lernt, muss es unbedingt nochmal probieren, dazu passen natürlich formvollendete Fehler vergangener Jahre, wie der Arsch auf den Eimer.
Der verwonnene Sieg eines Blair´s und Bush´s im Irakkrieg, soll nun etwas weiter westlich wiederholt werden. Diesmal ist allerdings der oberste Franzmann vorgeprescht, welchiger nun scheinbar das wirre Trumpeltier fellationieren will…
Viel Spaß dabei, außerdem bedanke ich mich bereits jetzt mit vorauseilender Genugtuung für den kommenden Terror in unserem Land…
Hätte ja im Vorfeld, des am Horizont dräuenden neuerlichen Vietnams, vom großen Ami etwas kernigere Sprüche erwartet. Dem damalige Luftwaffenkomiker Curtis E. LeMay übermannte lange vor Dr. Martin Luther King, ebenso ein Traum, allerdings ein sehr destruktiver, der sich letztlich auch nie erfüllte. Bei jenem Knaben war da wohl auch nur ein sehr frommer Wunsch der Vater des Gedankens, während des Hinausposaunens in die friedliebende demokratische Welt, als er Vietnam zurück in die Steinzeit bomben wollte…
Der Tag, an dem Benno Ohnesorg starb – ein recht witziger Artikel aus der heutigen MoPO
Fahrzeug in Menschenmenge gesteuert: Tote und Verletzte
Polizei: Bluttat in Münster kein Terror
Wegen des Satzes musste ich erst mal kurz nachdenken…
O.K. – Es soll sich zwar um eine Bluttat handeln!?
Jetzt hab ich es, bin aber sehr froh darüber, dass es nüscht mit Terror zu tun hat!
Scheinbar versuchen die Medien langsam umzuschwenken, um allen nicht unmittelbar betroffenen Zeitgenossen*INNEN usw. endlich etwas klarzumachen: Leute*INNEN usw., habt euch doch nicht so mädchenhaft!
Warum soll man sich bei einem Kollateralschaden von lediglich zwei tödlich Verletzten so aufregen?
Hätten doch wesentlich mehr sein können!
Massenhaft vernahm ich von Politstaren, nach jenem neuerlichen fe i g e n Anschlag, wie bestürzt, entgeistert, entsetzt und fassungslos sie wieder waren. Man muss es ihnen ja lassen, schon bewundernswert, wie aus ihren standardisierten Betroffenheitslarven die schier unendlich vielen Worthülsen hervorsprudeln, ohne dass man ihnen dabei ihre sonstigen latent kultivierten Unfähigkeiten ansieht…
Was bleibt denen auch anders übrig? (Nur Mutti scheint keinen Wert mehr auf kurzfristige Betroffenheitsvermummung ihres Konterfeis zulegen, ihr Gesichtsausdruck erinnert mich immer mehr an das Face einer Nussknacker Frau. Allerdings hat sie mir ihrer Permanentfingerfotze einen hohen Erkennungswert…)
Schließlich hat sich seit vielen Jahren bereits alles unaufhaltsam verselbstständigt, meine damit die ganzen Schosen, denen sie sich eigentlich, zum Wohle ihres Urnenpöbels, hätten erfolgreich widmen sollen. Übrig bleibt in heutiger Zeit lediglich, den Untertanen genauso schleichend darzulegen, wie der Terror sich auf der anderen Seite unerkennbar ausbreitet, damit auch jeder endlich begreifen kann, dass wir momentan lediglich eine recht kurze Gewöhnungsphase erleben dürfen. Habe nach vielen Gesprächen mit den Altvorderen erkennen müssen, irgendwann gehört der permanent aufkommende Schmerz zum täglichen Leben, wie das Prost in den Kirchen, wo die gläsernen Bibeln Henkel haben…
Habe nicht weiter im Netz gestöbert, da mir bei den journalistischen(?) Ergüsse von GMX oftmals auch einer ab geht, deshalb studiert deren Ergüsse! Vielleicht registriert der eine oder andere nebenher, dass es dort scheinbar nicht um jene hopsgegangene Leute geht, sondern in erster Linie um die unsäglichen Selbstdarstellungen der Probierpolitiker auf unserer ERDENSCHEIBE!
Meine Gewöhnungsphase liegt bereits hinter mir, da mir bewusst ist, gegen f e i g e teuflisch durchdachte Gewalt bin ich nämlich nicht gefeit! Weiterlesen
Eine “Lange Nacht” über Erich Mühsam
Liebe und Anarchie
Hatte es mir nächtens bereits reingezogen.
Wird allerdings fast niemanden mehr interessieren.
Eigentlich schade!
Doch, falls irgendjemand den ASTA-Tanten/politisch korrekten Frolleins der Alice-Salomon-Hochschule den Wink mit einem Vollpfosten geben würde, hier der Stein des neuerlichen Anstoßes:
Liebe und Triebe
Es stand ein Mann am Siegestor,
der an ein Weib sein Herz verlor.
Schaut sich nach ihr die Augen aus,
in Händen einen Blumenstrauß.
Zwar ist dies nichts Besonderes.
Ich aber ich bewunder es.
Eugen Gomringer scheint da von Mühsam abgekupfert zuhaben…
Tony Blair: „Deutschland sollte alles tun, um das Vereinigte Königreich in der EU zu halten“
Ist es nicht zum Piepen, dass ausgerechnet der ehemalige Vorsitzender der Labour-Partei und damals gleichzeitiger Premierminister von UK, heutzutage als Bittsteller angekrochen kommt, um noch irgendwie den Brexit abzuwenden.
Ausgerechnet der Mann (Irgendwie auch so ein hundertprozentiger Schulzverschnitt, weil die große Klappe, in Inches gemessen, seine Körpergröße auch um etliches überschreitet.) welcher durch seine untertänigen Machenschaften gegenüber der Bush-Regierung, dafür sorgte, dass britische Truppen an Einsätzen in Afghanistan ab 2001 und im Irak ab 2003 teilnehmen durften.
Seine damalige nahezu bedingungslose Unterstützung der Maßnahmen vom Ami-Präsidenten brachten ihn den Ruf eines folgsamen Pudels von George W. Bush ein.
Gore Vidal hätte jenen Sachverhalt garantiert anders interpretiert und ihn daraufhin bestimmt süffisant als Bush´s Schwanzlutscher tituliert…
Die Chilcot-Kommission in Großbritannien kam etwas später allerdings zu anderen Erkenntnissen, was die britische Rolle Irak-Krieg anging, denn dort wird Blair bezichtigt, gegen das Völkerrecht verstoßen und womöglich Kriegsverbrechen begangen zuhaben…
Das Geplapper von Meister Blair muss man allerdings nicht auf eine Koks-Waage legen!
Vielleicht sollte er mit anderen Herren seiner Gattung, so eine Art geselliges Tabakskollegium gründen, frei nach des preußischen Königs Friedrich Wilhelm I. Auf die Schnelle fallen mir als potentielle Gründungsmitglieder lediglich Schröder, Fischer, Sarkozy und Schulz ein. Bei weiteren Überlegungen kämen garantiert hunderte zusätzliche Aspiranten zusammen.
Für alle würde sich, nicht nur wegen der klimatischen Verhältnisse, auf alle Fälle GTMO hervorragend eignen. Zumal alle genannten Figuren darüber hinaus wirklich genug Dreck am Stecken haben und man sie deshalb vielleicht auch nachhaltig vor sich selber schützen sollte…
