Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Verschwistert mit der Ewigkeit

Eigentlich wollte ich in den Tagen der unsäglichen FIFI-Balltreterei und der damit verbundenen weltweiten Verdummungs- und Werbemaschinerie, nix mehr ablassen. Überall erlebe ich in meiner Umwelt nur noch Eksperten, die sich irgendwo verbal ausscheißen dürfen…
aa-demi-äLetztens outete der TAGESSPITZEL, zumindest in einer Kopfzeile, auch unseren momentanen Innenminister als großen Fußballheinz.
Aber dann ging es doch um ganz andere Dinge, nebenher wurde auch noch geklittert. Ganz, ganz beiläufig wurde auch ein Lebensabschnitt seines Dads herangezogen, der hochgeachtete Generalinspekteur, plötzlich als Bürger in Uniform sein gewendetes Wesen demokratisch zur Schau stellen durfte…
Anfang 1945 noch im Generalstab des OKH tätig, habe den Namen seinen großen Schefffs vergessen, ging er mit dem etwas kleineren, dem Großadmiral Karl Dönitz, dann fünf nach High Noon in britische Kriegsgefangenschaft…
Mir liegt es sehr fern, mich auch noch als Kicker-Fachidiot zu probieren, da lasse ich anderen den Vortritt (z.B. Mäh_mad S.), schließlich will ich keine Erpelpellenfraktur oder einen Gäsehauttripper einfangen. Reicht schon, dass ich an jenen Krankheitssymptomen vorbeischrammte, als ich letztens das Ergebnis vernahm – 70 zu 10 – war im Endeffekt recht merkwürdig.
…nun bleibt es an den Argentiniern hängen, den elf Deutschen einen auf die Zwölf zu hauen.

Heute verstand ich UNSERE Erdenscheibe nicht mehr, die Berliner Senatspostille präsentierte einen riesigen Artikel über Erich Mühsam – jener Text interessiert in den heutigen Tagen natürlich keinen.
Hier geben ich zu bedenken, ein Mensch seines Formates wäre heute genauso gefährlich!
Die Regierenden aller Couleur im hundeverschissenen Bundeshauptdorf haben wirklich Glück, denn im Umkreis von rund 40 000 km findet sich niemand, der nur annähernd seinen Platz einnehmen könnte.
Mit einem Hinweis auf eine Scheibe, ich bekam sie zu meinem halben Jahrhundert geschenkt, endet erst mal alles…

Bobby Womack geht nicht mehr einkaufen

Seit dem die FIFI-Dauerwerbesendungen überall laufen, sind für mich Glotze und Radio fast tabu.
Mir genügt da bereits der Scheiß in den Printmedien, schließlich will ich mir auf keinen Fall auch eine Gänsehautentzündung einfangen.
Deshalb registrierte ich den Heimgang von Bobby W. natürlich nicht.
Hier die Links zu zwei Artikeln die eigentlich alles sagen.
Als Ergänzung des FAZ-Textes noch etwas von WIKI, dazu das Original der „Valentinos*, jene Coverversion der “Rolling Stones” kennt ja fast jeder, von den vielen Varianten fand ich später die von Ry Cooder immer am witzigsten. *(Nachtrag vom 7.7. – Ein paar Tage war das Original noch abrufbar, dann hat das Pack es aus der Tube genommen, dafür eine wesentlich jüngere Live-Version mit dem Schefff! )
Fußnote.
In den Mitsechzigern existierte eine Band am Arsch der Welt, ich spreche gerade von meiner Geburtsstadt. Dort coverte eine Truppe den Hit der Stones auf eine Art und Weise, die mir so originalgetreu in der ganzen Zone nie wieder an meine Lauscher kam.
Allerdings möchte ich über den späteren Wandel dieser Leute nichts weiter ablassen, denn da könnte ich nur noch abkotzen. Schließlich sollte jeder für seine Feindbilder selber etwas tun…

 

Nostalgie

Viele Jahre hat es gedauert, ohne irgendwelche Geheimdienste, endlich unseren alten Kumpel Stoni aufzutreiben. (Letztlich ist das Netz sogar besser als als die NSÄ!)
Er machte sich riesige Mühe und scannte aus einem Album jene vielen Bilder.
Damals hätten sich die Genossen der Firma viele Löcher in ihre fetten Ärsche gefreut, um an solche Photos zukommen…

Potsdam – KINO im freiLand – “Der große Irrtum”, 3. Juli 2014, 20:20

Ein filmischer Reisebrief durch das Deutschland der Jahre 2007 bis 2011, gerichtet an die eigenen Kinder, wenn sie erwachsen sind. Auf der Suche nach dem (Markt)wert des Menschen.
Eine dokumentarische Filmerzählung von Dirk Heth und Olaf Winkler / D 2012 / 105 Minuten
Eine dokumentarische Bildgestaltung, die man so schnell nicht vergisst, für ein ungewöhnliches Zeitdokument, das selbst noch aus Niederlagen Hoffnung schöpft.

Nee, nee! Aus Niederlagen sollte keine Hoffnung geschöpft werden, wenn jemand unten liegt, fehlt ihm nämlich der Blick zum Horizont! Es ist im Leben nicht entscheidend, wie oft man auf die Fresse fällt, sondern wie schnell man wieder auf den eigenen Füßen steht!
Seit Jahrtausenden besteht jene Pyramide, wo die paar oberen Hanseln mit ihren willfährigen Knechten der breiten Masse vermitteln, was ihr Marktwert zu sein hat. An der Situation hat sich selbst heutzutage nichts geändert, auch wenn man den Leuten das ganze Gebilde unter demokratischen Aspekten schmackhaft machen will.
Es sei, man ist verrückt. Damit meine ich aber keine pathologischen Webfehler am Denkapparat, sondern lediglich, dass man versucht sich nicht permanent im Mainstream treiben zulassen. Verrückt, besser gesagt, abgerückt von den vorgegebenen Richtungen sein Ding macht. Da helfen nur verinnerlichte bürgerliche Sekundärtugenden, wozu auch das Erhalten der eigenen Autarkie gehört. Dann ist auf das ewige Hü, Hott und Brr, mal rechtsrum, hinterher wieder nach links, einfach geschissen. Solche permanenten Spielchen gehen einem dann wie von selbst am verlängerten Rücken vorbei.
Wer dies verinnerlicht hat, ist auch in der Lage seinen Marktwert selbst festzulegen.
So jemand benötigt für sein Selbstverständnis weder Diplom noch Titel, ebenso wenig Leute unter sich, die ihr ganzes Leben lang seelenruhig Erniedrigungen mit Lustgewinn klaglos ertragen können. Jene Mentalität birgt aber für das hinkende Fußvolk einen gewaltig Vorteil. Es darf nämlich, wenn es auf jener Basis optimal funktioniert, dümmlich und verantwortungsresistent durchs Leben sterzeln und kann im richtigen Augenblick immer folgenlos damit kokettieren, dass es die schleichenden Veränderungen im täglichen Auf und Ab niemals registrierte.

Warum verdienen die Chefs von BVG & Co. so viel?

Beim gestrigen Durchblättern vom BZ-Blättchen erstaunte mich einer der drei Schefffpopulisten. Dort durfte er – politisch inkorrekt – einige Fragen in den Ring werfen, die ich ihm auch nicht beantworten kann.
In der Online-Ausgabe strahlt die oberste BVG-erin Sigrid Nikutta recht leutselig in die Kamera. Allerdings kommt mir da der Verdacht auf, sie grient nur deshalb so merkwürdig, weil jemand Gunnar Schupelius´ Frage nach der unverhältnismäßig geringen Jahresbesoldung stellte und sie ohne Rücksprache mit ihren Beratern darauf keine Antwort geben möchte.
Wahrscheinlich hätte in der Runde auch niemand etwas passendes aus seinem Ärmeln geschüttelt. Als Frau N. vor einigen Jahren den Job bei der BVG antrat und kurz darauf irgendwer nachhakte, welche Art von Befähigung sie eigentlich für jene Top-Position vorweisen könnte, kam irgendwoher aus dem Off die sehr weichgespülte Begründung, sie hätte doch Püchologie studiert und „könne deshalb sehr gut mit Menschen.“
Klar, das sollte einem ja einleuchten.
Allerdings wurden meine aufkommenden Zweifel auch von ihrem Dr.-Titel (Ist diese Arbeit überhaupt mal auf Plagiatierungen gecheckt worden?) nicht vollständig zerstreut.
Nun muss man nicht unbedingt als Pücholoche oder Pädagoche durch die Gegend sterzeln „um gut mit Menschen zu können.“ (Ich kann auch sehr gut mit Menschen, ich habe sogar tausenden unter mir, sprach der Friedhofsgärtner.)
In Momenten solch fadenscheiniger Begründungen fällt mir immer wieder die allseitig gebildete Toilettenfee vom Wolfsburger Hauptbahnhof ein. Selbige Dame kann sogar ohne Dr. „sehr gut mit Menschen“, wahrscheinlich verfügt sie außerdem in ihrem Bereich auch über ein ausgeprägtes technisches Verständnis…
Will mal zum Schluss kommen.
Den Rest kann jeder dem Text von Herrn S. entnehmen, als Antwort auf seine Fragen ist der Refrain eines frühen Hits von Robert Zimmermann passend, der da lautet: „The answer, my friend, is blowin’ in the wind…“

Für eine Paneuropa-Union von den Azoren bis Wladiwostok und von Spitzbergen bis Cape Agulhas Lighthouse*, unter Führung von Kaiser Kasimir!

Endlich hätten wir dann mal einen ehrlichen Schubiack als Scheffoberpräsidentenpolitiker!
Seine Hoheit kann nichts, aber dies würde er zweifelsohne mit voller kreativer Inbrunst zum Wohle seiner Untertanen unter Beweis stellen und beiläufig noch nicht mal jemanden schädigen!
Allein an jener Tatsache könnte sich so mancher heutige Volksvertreter ein Beispiel nehmen!
Salve Zar Kasimir!
Du schattenspendendes Zentralgestirn unter all den Komikern und aufgeblasenen Gimpeln, die vorgeben, dass sie früher oder später in der Lage sind, irgendwelche brauchbaren Strategien zum Überleben der menschlichen Kreaturen aus ihren Ärmeln zu zaubern.
Der Anfang ist gemacht!
Weiter so!
Ohh Du Übergöttlicher!
Du Scheffchen aller Propheten und sämtlicher Götter uNSERER eRDENSCHEIBE!
Nun mal Spaß beiseite!
…wir werden dem Schwein schon schlachten, auch wenn ihm quiekt!
fU§NOTE: Kaiser Kasimirs Währung – finde ich gut… eNDE dER fU§NOTE!

(*)Cape Agulhas Lighthouse

Elektronische Gesundheitskarte

Dies könnte eine Geschichte aus dem Tollhaus (Früher wurde die Klapper oder Klappsmühle so genannt, heute nennt man diese Institution wieder anders.) sein, sie entspricht aber der Realität!
Jenes Kärtchen ist von den finanziellen Ausmaßen das kleine Geschwisterchen vom BER und dort ist bekanntlich, bei der kohlemäßigen Dimension, in den nächsten Jahrzehnten auch kein Ende abzusehen.
Möchte nicht wissen, wie viel Leute mit klebrigen Fingern bisher an der Aktion beteiligt waren…
Nebenher ist die Sache auch noch recht lustig, da niemand auf die Idee kommt, mal irgendeinen Verantwortlichen zu bestrafen.

This Ain’t California

Nun sind jene Fickzellensilos, wie in Magdeburg-Olvenstedt, keine Erfindung der Zone. Aus nächster Nähe konnte ich damals die Entstehung von Ha-NeuLütten Klein und dem späteren Marzahn erleben.
Meine letzte große Traumatisierung als Halbstarker resultierte aus dem Umzug und dem Abstieg von der kleinbürgerlichen Idylle meiner Großeltern in einen Plattenhochbunker. Mir kam es vor, als ob man mich irgendwie amputiert hatte. In meiner ganzen Umgebung war jener Sachverhalt lange bekannt, aber weder meine Kumpels, noch meine Schwester (Großzügig kalkuliert sprach ich hernach, in den folgenden Jahren, keine 10 Stunden mit ihr.) steckten mir den Tatbestand, deshalb gelang die Überrumpelung auch perfekt…
Oma ließ sich von ihrer Tochter sogar noch belatschern und verzichtete auf das Angebot einer zwei-zwei-halben Zimmerwohnung von 70 Quadratmetern, die den alten Herrschaften als VdN-Rentnern angeboten wurde und gaben sich mit einer zweieinhalbzimmrigen Buchte zufrieden, die ein Drittel kleiner war.
Dort höhlten wir dann zu viert. Will ja nicht meckern, zumindest besaß ich ein eigenes Zimmerchen.
Nun noch der Hinweis zu etwas aus alten Tagen: Dies ist nicht Kalifornien – wie wahr – aber das Märkische Viertel in Berlin oder Münchens Neuperlach auch nicht!