Der „Notar“ G. G. scheint ein Witzbold zu sein: „Die etablierte Politik handelt nicht ehrlich“

Gregor Gysi, außenpolitischer Sprecher der Linken, will die Rücknahme aller Notbeschlüsse, sobald die Pandemie zu Ende ist. Ein Gespräch über die Krise und Rot-Rot-Grün
Ob die obige Feststellung auf seinem Mist gewachsen ist?
O.K., bei den offerierten Gefälligkeitsfragestellungen an den Herrn, konnte abschließend nur jenes Fazit gebastelt werden.
Mir war klar, bei seinem altbekannten Salbadern konnte nichts anderes herauskommen.
Trotzdem wurde der Text überflogen, was soll´s, wieder recht großmäuliger Populismus, angeboten in in den üblichen Sprechblasen aus alten Tagen.
Absolute Scheiße finde ich lediglich, dass solche Figuren ewig bei der ZEIT ihr schräges Zeug ablassen dürfen und es abschließend auch noch als demokratische Meinungsäußerung angepriesen wird…
Nebenbei bemerkt, es ist nicht die etablierte Politik, welche nicht ehrlich handelt!
Mir kam abschließend lediglich die Frage hoch, allerdings so ähnlich, wie es passiert, wenn man kotzen muss.
Was versteht ein sog.Volksvertreter eigentlich unter Ehrlichkeit?
Angefangen bei sich selbst, während seines gesamten traumatisierenden Werdeganges, bis hin an die Koben der Macht…

Dem Corona-Virus sei Dank! Endlich kann der Pay6 in der Illegalität verschwinden!

Wenn es Corvid-19 nicht gäbe, er müsste ganz schnell gebastelt werden! Phantastisch, für was er in zukünftigen Zeiten noch alles herhalten muss.
Nun haben von den 709 Hanseln*INNEN usw., 16 Parlamentarier aus dem momentanen Deutschen Bundestag, die Mehrzahl bestimmt Überhangmandatsträger mit wahrscheinlichem Hinterbänkler-Status, im Schutz der Leeseite jener mediengehypten Pandemie, ein Schreiben geschreibet.
Soweit haben sich in der Situation noch nicht mal die Chlorophyllmarxisten nebst der frauenbewegte Jeanne Alice d’Arc Schwarzer, aus den Fenstern gelehnt und nebenher entblödet, um mit solch einer leicht durchschaubaren moralinsauren Ansage aufzuwarten. Für die nächsten Wochen steht dann ihr gefordertes generelles Sexkaufverbot auf deren Agenda. Wenn ich es richtig verstanden habe, betrifft es lediglich die öffentlichen Pay6-Serviceleistungen, nicht die ebenfalls allgegenwärtigen Prostitutionsmachenschaften in staatlich sanktionierten Zweierbeziehungen und den, von beliebigen sexuellen Notgemeinschaften…
Zumindest haben in den kommenden Wochen sämtlich Fernsehgaffer wiedermal Sternstunden, wenn demnächst die vielen Eksperten und noch viel mehr antretenden …innen, sich vollkommen respektlos irgendwelche hohlen Sprüche um die die Löffel hauen werden. An den Haaren herbeigezogene Argumente, welche auch unter Drogeneinfluss nicht nachvollziehbar erscheinen, worum es auch gar nicht geht, denn an erster Stelle stehen bekanntlich die unermüdlichen Selbstdarstellungsversuche der Anwesenden in solchen Laberrunden.
Wie sie dabei immer beharrlich aneinander vorbeireden – so stelle ich mir die täglichen, vollkommen belanglosen Plaudereien der jungen Waschweiber, an den Ufern von Dahme und Spree vor, damals zu Kaisers Zeiten…

Etwas in jene Richtung: BVG, Domenica, Hormonnivellierung

Phil May, Ex-Frontmann von Pretty Things, geht nicht mehr einkaufen

Nebenher wird mir auch immer schlechter!
Was die Truppe betraf, war ich damals sehr froh in Warnemünde zu sein. Wochentags brachte Radio Kopenhagen (War das von 15 bis 16 Uhr?), tolle Mucke. Hinzu kamen ja noch die Piratensender aus dem Ärmelkanal, denn P.T. wurden nicht allzu oft in deutschen Jungendsendungen gespielt.
Nun ist also Phil May auf einen Covid-19-Brösel aus gerutscht und hat sich dabei so unglücklich geerdet, dass ihm dabei sein Lebenslicht erlosch…
Während meiner Teillehrzeit kamen mir die Jungs immer gleich nach den Steinen!
Allerdings ihr: S. F. Sorrow  *gelang erst viele Jahre später an meine Lauscher.

*Die Scheibe kommt im Text vom Rollings Stone vor!

Andrea Nahles neuer Posten – So wird die SPD ihr schlechtes Gewissen nicht los

Die ehemalige Fraktions- und Parteivorsitzende wird mit einem wenig schillernden Posten versorgt – das wirkt traurig.
Meint Stephan-Andreas Casdorff in seinem Kommentar.
Dachte im ersten Moment, alles läuft darauf hinaus, Geld macht überhaupt nicht glücklich, es beruhigt aber ungemein! Bei dem Posten für Nahles soll es sich um eine Stelle der Besoldungsstufe B6 handeln, die monatlich mit rund 10.200 Euro dotiert ist und sich mit allen Zulagen auf rund 150.000 Euro im Jahr belaufen könnte. Wird wohl als zu geringer monatlicher Salär angesehen, obwohl so manche Oma, dafür mächtig viel stricken müsste!
Ich finde ja, bevor sie mit diesem minder vergüteten Job bestraft wird, sollte man ganz anders an die Sache herangehen!
Als Beleg will ich dazu auf ihr merkwürdiges Selbstverständnis hinweisen und die oftmals daraus resultierenden Schlussfolgerungen heranziehen. Welche doch recht häufig in Richtung billigster proletenhafter Wertauffassungen abglitten und damit wahrscheinlich ihrer eigentlichen Geisteshaltung freien Lauf ließen. Lichtjahre entfernt von irgendwelcher moralischen Gewissenhaftigkeit, die Gabi Mustermann und Otto Normalverbraucher, in ihren Positionen, eigentlich zwingend erwartet hätten.
Mir sind solcherart identischen Lebenseinstellungen hinreichend bekannt, denn in ihr konnte ich, nicht nur vom Aussehen her, sondern in der ganzen Art ihrer Selbstinszenierung, ewig die Mutter meiner Schwester, als wohlgelungene Kopie, einer alleinerziehenden emanzipierten Frau erkennen!
Der Erziehungsberechtigten kann ich nach längerem Nachdenken, nur eine Sache positiv ankreiden, dass es wahrscheinlich ihre widerliche Art zu verdanken war, dass sie unter dem roten Pack, welches sie immer mal wieder anschleppte, nie einen neuen Beschäler fand und sie uns deshalb keinen Stiefpappi vorsetzen konnte…
Bin mir nicht sicher, ob die folgende Bemerkung auch im guten Sinne verwendet werden kann. Habe jedoch nie verstanden, weshalb diese gebildete Alte, schließlich zu einer dummroten Funktionärin mutierte. Trotz ihres pathologischen Hanges zu den Heilslehren der Arbeiterklasse, begab sie sich auf ihren kommunistischen Gottesdiensten, während langatmiger Diskussionsbeiträgen, nie auf die Basis einer ausgeflippten Prolentengöre, wie Genossin N. Auch uns gegenüber nie, wenn sie auch versuchte, mit Hilfe ihrer ureigenen parteichinesischen Agitationen, erzieherisch auf ihre Nachkommen einzuwirken. Zu ihrem Leidwesen schlugen da ewig die großbürgerlichen Erziehungsmaßnahmen ihrer Eltern durch… Weiterlesen

SARS-CoV-2, SARS-CoV-2 über alles, über alles in der Welt!

Es sieht es ja so aus, als ob der CoronaVirusKelch, eigentlich sollte man vielleicht eher vom gehypten CoronaVirusPandemieFüllhorn sprechen, an mir vorbei geschlenzt ist. Bin mir aber nicht sicher, ob damit eine näheres Zusammentreffen mit dem sympathischen Sensenmann, erst mal in weitere Ferne gerückt ist. Was ich allerdings so gar nicht sehen kann, weil mir nämlich die ewig angekündigten neuen Regeln, wichtigen Maßnahmen und nicht immer, aber immer öfter hirnverbrannt anmutenden Verordnungen, mich zeitweise in solch merkwürdigen Zustand absoluter Verzückung setzen, dass ich fast nichts gegen plötzlich aufkommende zusätzliche Angstzustände unternehmen kann. Welche mit erheblichen Bedenken einhergehen, letztlich nicht durch den Virus hopp zugehen, sondern ich mich nämlich totlachen werde!
Da konstruieren Eksperten in den Medien medizinisch vollkommen unglaubwürdige Ansteckungsgebilde und liefern im selben Augenblick bereits Antworten auf Fragen, die einem normalen Menschen, auch unter dem Einfluss von noch wesentlich größerem Schlamassel nie einfallen würden, sei es im Vollrausch oder im Anflug von irgendwelchen Depressionen.
Das ausknautschen solch letztlich bindenden Maßnahmen, setzen allerdings ganz bestimmte Rahmenbedingung in Amtsstuben und ähnlichen Etablissements voraus. Wobei jene entsprechende Schreibstubenmentalität, gerade in deutschen Gefilden, sich auf eine sehr lange Tradition berufen kann. Obendrein nach jedem Systemwandel, ganz bestimmte auch historisch weiterentwickelte lange bewährte Unterdrückungsmechanismen, dann neuerlich aus dem Hut gezaubert werden. Freilich zur weiteren Volksverdummung entsprechend modifiziert, funktioniert alles unter optimalem Einsatz von vorausgaloppierendem Gehorsam, natürlich mittels der verinnerlichten klerikalen Sitten und Gebräuche, nebst der verblassenden Farbgebung des gerade überwundenen geglaubten alten Systems…
Lang ist´s her – Franz Werfel charakterisiert bestimmte dienende Säulen der jeweiligen Gesellschaft so: Das Wesen des farblosen Beamten besteht ja gerade darin, dass er ohne jeglichen Charakter den jeweiligen Vorgesetzten spiegelt. Weiterlesen

Thomas Gottschalk: Bekomme 915,79 Euro Rente

Falls irgendjemand, für das süße Wuschelköpfchen, ein Spendenkonto einrichten würde, da er ja von Altersarmut bedroht scheint. Ich spendete sofort einige EURONEN, allerdings unter einer Bedingung, auch beim Zappen niemals mehr seine Larve irgendwo sehen zu müssen…
Was jetzt noch angehangen wird, meine ich natürlich nicht so, allerdings handelt es sich dabei um Satire!
Vielleicht beteiligt sich auch Samuel Koch an der Einrichtung eines Antialtersarmutsolidaritätskontos für den öffentlich/rechtlichen Quotenschefffoberunterhaltungsheinz Gottschalk. Schließlich könnte man in den pausenlos plappernden und körperlich tatschenden Entertainer denjenigen sehen, der ihm, bis zu seinem rollenden Lebensende, zumindest eine beständige finanzielle Basis bescherte…

Der Schriftsteller und Dramatiker Rolf Hochhuth geht nicht mehr einkaufen

Er gab gestern im Alter von 89 Jahren in Berlin, überraschend sein Leben zurück. Wie wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, ist außer seines fast biblischen Alters keine weitere Vorerkrankung bekannten. Hinzu kommt, dass es ihm außerdem sehr fern lag, besser gesagt, auf seine spezielle Lebensart bezogen, der Maestro natürlich auf den momentan sehr gefragten Einsatz von Corvid-19- Flippies verzichtete.
Am Mittwochvormittag aber habe er sich sehr unwohl gefühlt – von wegen die Corona-Pandemie betrifft jeden, dem man den Stempel der Risikogruppen von COVID-19-Erkrankung aufdrücken könnte…
Ausnahmen bestätigen nicht immer die intelligenzgeminderten Regeln heutiger Zeit!
Man schaue z.B. ganz weit nach Osten, ins Land der aufgehenden Sonnen. Da raffte es gerade einen unerschütterlichen Riesen hin. Das Land ist bestürzt. Shobushi ein Kerl wie ein Bär, wohl doch mehr ein Himbeer! Dabei gerade mal ein Drittel der Lenze auf seinem Buckel, die man dem ehemals hochbetagten Dramatiker ankreiden konnte.
Tja, wer sich auf das Geschäft mit Bruder Hein einlässt und nicht auf den Gebrauch vom Coronavirus SARS-CoV-2 verzichten will, stirbt unter Umständen doch wesentlich früher, ist aber letztlich wesentlich länger tot!
Abschließend noch etwas zu R.H., ich fand viele seine Stücke sehr ansprechend, verstand ihn allerdings in den letzten drei Jahrzehnten nicht mehr so richtig. Lag vielleicht daran, dass er sich mehr mit bestimmten Immobilien beschäftigte…

Was in den Deutschen Schlachtfabriken abgeht, ist eigentlich kein Geheimnis:

Und der Skandal im Fleischskandal ist, dass es seit Jahren(*) kaum einen interessiert.
(*)Was absolut nicht stimmt! Denn die ganze Angelegenheit zieht sich bereits seit Jahrzehnten hin und beginnt bereits während der industriemäßigen „Aufzucht“ von Schlachtvieh!
Seit Wochen tauchen sie auf, Myriaden vermeintlich akademische Rosstäuscher darunter. Welche trotz ihres orientierungslosen Naturells oder gerade deshalb, von den Medien quotenmäßig gehypt werden und sich unter ihren Fittichen, hemmungslos als Kompetenzsimulanten echauffieren dürfen.
Vor einigen Monaten wehte allerdings noch ein ganz anderer Wind. Da konnte ewig Godwin’s law ins Gespräch gebracht werden. Etwas ähnliches muss nun dringend für sämtliche Plapper-Runden kreiert werden und zwar dringend! Ist das eine Freude, dass Corona-Viren existieren! Deshalb ist Adolf der Gütige nun vollkommen out, dafür glüht jetzt und noch etwas länger, das COVID-19-Sternchen am Firmament.
Momentan wird ja der muntere Flippi mit den Zuständen in Schlachthöfen kombiniert und wer sich da nun überall hineinhängt, ist wirklich zum Piepen! Mal sehen was demnächst noch für lustige Verquickungen gebastelt werden. In solchen Augenblicken gehen sämtliche andere Ansagen total unter, z.B. das Statement von Maestro Voßkuhle! Ob er überhaupt seinen Worten etwas Glauben schenkt? Vielleicht war ja lediglich eine frommer Wunsch, der Stiefvater seines Gedankens.
Als Witz, der zwar mächtig klemmt, fand ich ihn aber doch recht gelungen, der von Mutti ist aber auch nicht schlecht!!!
Könnte unendlich viel Erinnerungen noch zu Papier bringen, die alle etwas mit Perversionen zusammenhängen, wo ungemein gierige Individuen mit der Fresserei Kohle machen, auf Kosten der Viecher und den mündigen Konsument, die ihre fleischigen Nahrungsmittel am Liebsten geschenkt haben möchten…
Es soll ja Zeitgenossen geben, die noch wissen, wie man mit einem Buch umgeht. Empfehle eins, dies zog ich mir vor runden 60 Jahren ein. Da ich meinen Großvater unendlich nerven durfte, besonders was Buchinhalte betrafen, ließ er mich damals auch nicht hängen in meiner Fassungslosigkeit…
Es ging um: „Der Dschungel“, von Upton Sinclair!
Ältere Semester, denen olle Teile von Ostberlin ein Begriff sind, wird eine ähnliche Fabrikanlagen noch ein Begriff sein, an der Eldenaer Straße, in Friedrichshain.
Das berühmteste dortige Bauwerk, wurde erst von ein paar Jahren abgerissen…

Kriegsende und drei Jahre in russíscher Gefangenschaft

Jene Schilderungen beginnen im Jahre 1945, eine junge Frau beschreibt darin stichwortartige Episoden ihres Erlebens, in den folgenden drei Jahre der sowjetischen Retourkutsche, nach jenem schrecklichen Krieg. Der unter mehrheitlich wohlwollender Zustimmung der deutschen Bevölkerung angezettelt wurde, allerdings auch unter wegschauenden Blicken, gepaart mit gefährlicher Dummheit und beschwichtigender Ignoranz vieler anderer Völker. Erinnere dabei nur an solch „führenden Politiker“, wie Daladier und Chamberlain. Die etwas später auch dafür sorgten, dass ihre Staaten, trotz gültiger militärischer Abmachungen, Polen schädlich im Stich ließen…
Und was haben uns die folgenden 75 Jahre weltweit beschert?
Die Antwort darauf, muss sich jeder selbst basteln!
Bisher mochte ich Götz Aly nicht besonders, aber…
Seiner heutigen Kolumne will ich nichts weiter zufügen, hier der Artikel:
„Das Versagen des Bundespräsidenten“
Eigentlich ist es doch nichts Neues, Fra-Wa Steinmeier gibt sich zwar Mühe, was seine Minenspiel betrifft, auch wabern seine Sprechbläschen immer sehr gefällig über den artig lauschenden Anwesenden. Die ihrerseits ebenso bestrebt sind, die eigenen Gesichter mit entsprechenden Betroffenheitsmerkmalen mediengerecht zu schmücken…
Allerdings ist Bruder Johannes noch immer einzigartig, denn bisher gab es niemanden der ihn jemals, auch nur annähernd, toppen konnte…

Zu dem milliardenfach vergrößerten netten Kerlchen will ich nichts ablassen! Denn momentan versuche ich immer noch krampfhaft, mich wenigstens an ein Minimum der nicht enden wollenden selten dämlichen Diktaten, von untergeordneter Bedeutungslosigkeit zu gewöhnen, ohne sie auch nur Ansatzweise irgendwie und wo an mich heranzulassen.

Denn: Strebe niemals nach den Dingen, die auch noch Dümmeren gelingen!
Ansonsten rate ich nur, mal einen kurzen Blick in die paar Seiten zuwerfen, wegen der sich verbreitenden Ansichten, dass es nach der Pandemie nichts erstrebenswertes mehr existieren kann und das Fegefeuer letztlich nur einem Wellness-Event gleichen würde.
Habe die paar Seiten wieder lesbar hergestellt (wie gehabt), allerdings kann ich mit dem abschließenden Zweizeiler nichts anfangen! (Hielt es mit Alfred Polgar: Die Fremde ist nicht Heimat geworden, aber die Heimat Fremde.)
Mir fiel aber ein Liedchen ein, wat sum´s Janze passt, den Text dazu kann man sich im Netz besorgen!

Richard Wayne Peniman geht nun auch nicht mehr einkaufen

Is ja een Ding!
– Und alles geschah weit weg von COVID19! Wie konnte dies denn so ohne weiteres geschehen?
Heute kann man sogar den Nachruf vom Tagesspiegel anbieten!
Gerade vor vier Tagen, anlässlich der Löffelabgaben von Flo Schneider, fiel mir doch prompt der Kleine Richard in der Warteliste ein…
Wer mir aus der ollen Garde der Liebste war, kann ich so gar nicht sagen, in der Spitzengruppe lösten sich sämtliche Jungs und die wenigen Mädels immer wieder ab.
Allerdings war mir von Anfang an der pigmentierte Schreihals, zu gewissen Anlässen, immer der Größte! Da das braune und rote Pack, was deren ethisch-moralischen Geisteshaltungen betreffen nähern sie sich fast übereinstimmend der gemeinsamen 100%-Marke an! Und mit keinem anderen Mann waren diese Leute schneller auf die der Palme zubringen, als zu seinem Piano-Stakkato und den dazugehörigen begnadet gellenden Schreien, ob des gekreischten, manchmal jaulend anmutenden Singsang´s von Rock´n´Roll, Boogie, Gospel, Blues und sonst was, dazu die teilweise artistischen Aktionen, wenn er Tasteninstrumente malträtierte, waren schon einmalig!
Nicht zu vergessen jene Tatsache, dass man in ihm, unbedingt einen frühzeitigen Katalysator für alle menschlichen Rassen auf UNSERER ERDENSCHEIBE sehen muss, was das verbindende jugendliche Feeling betraf, auch über sonst unbezwingbare Landesgrenzen hinaus dazu beitrug, dem weltweit anzutreffenden, ideologisch zementierten faschistoiden Frohsinn, ad absurdum zu führen…
Danke old Ben!
Ich weiß noch, in meiner letzten Schulklasse kam plötzlich sein Bama Lama Bama Loo (Ein sehr tiefgründiger Text! Hi, hi! Aber seine Darbietung !) heraus. Es setzte danach eigentlich alle seine vorherigen Stücke, etwas hinten an. Eins meiner Lieblingsstücke war allerdings Greenwood Mississippi, dies hatte folgenden Grund, denn da ging es nicht ausschließlich um den Gesang! Im Kellertanzraum der WG, gab es UV-Licht, eine Stroboskope und eine recht vernünftige sechs-kanalige Lichtorgel. Die bei Greenwood, sehr sensibel eingestellt, unwahrscheinlich witzig reagierte, wenn dazu auch noch das Stobo blitzte und wir zu den Klängen bekifft Tischtennis spielten…
Die entsprechende jeweils anderthalbstündige Mucke bestand aus den dreckigsten Rhythmen von Soul, Funk, afrikanischen Percussionsklängen, Piano&Saxophon-Rock-n-Roll, Balkan-Speed-Folk-Rock, ganz schrägen Mariachi- und Tejano-Klängen, zu Entspannungsphasen zwischendurch die übelsten indigenen Schnulzen aus Mittelamerika…
Irgend solch Tonband müsste eigentlich noch hier sein, allerdings wird von der AKAI-Maschine mittlerweile der Antriebsriemen seine Geist aufgegeben haben.
Schon witzig, King L. R. und viele andere, die bereits lange schon die Radieschen von unten betrachten, haben mich, so lange ich denken kann, mein ganzes Leben begleitet.
Je mehr Ärger ich mir durch den unwiderstehlichen Drang zu dieser westlich/dekadenten Lebensfreude einhandelte, desto verstockter wurde ich gegen das Pack, die es alle nur gut mit mir meinten.
Allerdings gab es auch fischstinkede gleichaltrige Flachzangen in meiner Umgebung, wenn ich da nur an den abgebrochenen Intrigenschmied denke, der pausenlos irrwitzige Sachen konstruierte, damit ich nicht ewig im Schallplattenklub auftauchte. Sein niedrigster Beweggrund bestand darin, weil ich keine Platten besaß, hätte ich dort auch nichts zu suchen gehabt…
Mir fällt noch etwas zu dem erlauchten Kreis ein.
Gesoffen hat ja die ganze Runde, allerdings gehörte ich aber nicht zu den großen Machern, die oftmals im Vollsuff ihre Freundinnen und später ihre Frauen, als Punchingbälle benutzten!
Allerdings konnte ich mir in den noch vorhandenen 14 fetten Jahren, bis zum Mauerfall, im Gegensatz zu diesen erbärmlichen Kleingeistern, so manchen großen Meister noch Live anhören, zu den vielen Pianogrößen gehörte halt auch, der nun verblichene!
Bin mir nicht ganz sicher, er ist wohl der Mann, in dessen Songs die meisten ganz unterschiedlichen Mädels angehimmelt werden, dabei war er aber vom andern Stern…