Archiv für den Monat: Dezember 2017

Hatte gestern etwas vom großen Entschuldiger aus Würselen vergessen!

Ein Bildchen nebst Text, von Kaspar Hauser

Manche tanzen manchmal wohl ein Tänzchen
immer um den heißen Brei herum,
kleine Schweine mit dem Ringelschwänzchen,
Bullen mit erschrecklichem Gebrumm.

Freundlich schaun die Schwarzen und die Roten,
die sich früher feindlich oft bedrohten.
Jeder wartet, wer zuerst es wagt,
bis der eine zu dem andern sagt:

»Schließen wir nen kleinen Kompromiß!
Davon hat man keine Kümmernis.
Einerseits – und andrerseits –
so ein Ding hat manchen Reiz…
Sein Erfolg in Deutschland ist gewiß:
Schließen wir nen kleinen Kompromiß!«

Abschließend eine ältere Betrachtung von Simon & Jan.
Wie man vernehmen kann, zu den heutigen Tagen hat sich wiedermal nicht viel geändert!
Doch!
Im Bundes-Palaverhaus hocken nun noch mehr Hanseln*Innen, usw. herum!

Seit vielen Monaten werkelt der Genosse an einer alten SPD-Tradition herum…

die langsam zu einer vollkommen verworrenen unendlichen Geschichte mutiert und niemand hilft ihm dabei, wie er schlussendlich den heißersehnten Kompromiss, ähnlich eines räudigen Karnickels, aus seinem Hut zaubern könnte­.
Dabei scheinen immer mehr Hutschenschleuderer aller Couleur Vergnügen an jener demokraturischen Posse zu finden, weil sie sich, von unbändiger Wollust getrieben, auch ewig mit reinhängen.
Habe in den letzten Tagen mal versucht, in meinem Umfeld eine Erklärung für St. Martin´s Entschuldigung zu erheischen.
Mit wie viel Prozentpunkten ging sie eigentlich über die Bühne?
Recht witzig Schlussbetrachtung kamen allerdings noch hinzu. Da wurde z.B. auch an eine alte japanische Tradition der Selbstreinigung erinnert, wenn damals eine Galionsfigur extreme Scheiße gebaut hatte…
Fragte mich anschließend aber, weshalb die Delegierten – von wem besaßen diese Leute überhaupt ein Mandat? – es bei einer Entschuldigung beließen?
Zu was für ein Klub ist die Partei eines Whiskey-Willy´s und Schmidt-Schnauze´s eigentlich verschlissen worden in den letzten Jahrzehnten?
Wenn in deren oberen Etagen nüscht Besseres als Genosse Chulz herumirrt, dann sollte der Verein, im Angedenken des verbliebenen Restes noch spürbarer alter Traditionen, lieber stillschweigend auseinandergehen.
Möglicherweise würden es viele Bundesgermanen*Innen, usw. gar nicht mal bemerken.
Unterkrauchen könnten die fast leblosen Führungsfragmente, der mittlerweile fast scheintoten Tante SPD, allemal in den Kleingärtnervereinen in ihrer Umgebung…
Die letzten Tage wurde heftig von Erneuerung geplappert, welchige Art ist damit aber gemeint, etwa eine rückwärtsgewandte Umorientierung?
Mit dem Einstieg von Lars Klingbeil kann ich mir nichts anderes darunter vorstellen. Man schaue sich mal seinen Werdegang an! Die ersten Sporen verdiente er in jungen Jahren bereits im Umfeld des Brioni-Napolen´s vom Maschsee…
Hinzu kommen noch jede Menge altgediente Typ*Innen, welche bereits ungeduldig in ihren Startlöchern scharren, wegen eventuell anstehender neuerlichen Weihen, in vermeintlich höheren Gefilden.
Gut, bei einer sogar geschönten positiven Betrachtungsweise, könnte man es auch anders sehen! Dazu gehört aber die Vorstellung, dass sich die SPD vielleicht doch schon heimlich auf einen Rückzug in den Orkus der Geschichte vorbereitet – dann werden die Letzten allerdings wieder die Ersten sein!

Johnny Hallyday geht nicht mehr einkaufen und seit zwei Tagen Christine Keeler ebenso

JH war in zu meinen ausgehenden Kindheitstagen der einzige ernstzunehmende europäische Rock ’n Roller, neben den aufstrebenden Möchtegernern, des sich gerade erst entwickelnden Musikgeschäftes jenes Genres, auch in deutschen Landen. Ted Herold und Peter Kraus wären da lediglich zu erwähnen.
Von deren verschroben Schnulzen sind immer noch Textfragmente hängengeblieben, wobei ich Hallyday´s Musik wesentlich prickelnder fand. Es gab nur ein Problem, die mir vollkommen unverständliche Songs des Franzosen´s liefen in jener Zeit nur tagsüber auf Radio Prag und Radio Luxemburg, am späteren Abend auch mal auf Radio Monte Carlo
Die lyrischen Aussagen selbiger rockigen Schlager waren faktisch, bei den mehrheitlich noch von den euphorisch verinnerlichten tausend Jahren geprägten Altvorderen, im rasant aufstrebenden und total spießigen Umfeld beider Republiken, natürlich ein mächtiger Dorn im Auge. Zumal die Jungend, runde 15 Jahre nach dem letzten Krieg, absolut keinen Trieb mehr auf Stechschritt und Marschmusik hatte. Dafür ein neues, recht ungewohntes Feeling ausdrückte, um auf eine ganz andere ungehemmtere Art Weise Schnecken anzugraben…
Heutzutage ist man schon länger wieder dabei, das Rad verklemmter moralischer Ansichten auf jenes damalige, noch vorherrschende faschistoide Niveau, zurückzudrehen.
Man stelle sich mal vor, ein neuzeitlicher Vokalist würde heute einen Text, ähnlich diesem, im Schluckauf-Modus entspannt und sehr Lasziv in sein Mikro japsen! Wo gegenwärtig bereits ein locker abgelassenes Kompliment als nachhaltig weiberfeindlich interpretiert wird, solch singender Lustmolch, könnte sich doch augenblicklich nicht vor einer sofortigen Steinigung mit getrockneter Katzenscheiße retten, initiiert von Moralisten*Innen usw. mit exorbitanten politisch korrekten Laufmaschen an ihren grauen Zellen…
Hier weise ich noch auf den letzten Absatz im People hin, dort heißt es abschließend: Drogen, Steuerflucht, mehrere Scheidungen, Alkohol, und Vorwurf von Vergewaltigung: Hallyday hat nicht immer für positive Schlagzeilen gesorgt. Seiner Beliebtheit haben sie jedoch nie geschadet, denn Hallyday verkörperte den Traum von Freiheit und den Erfolg des kleinen Mannes.
Ja, ja! Ficken und besoffen sein (zwischendurch eine kleine Vergewaltigung), sind des kleinen Mannes Sonnenschein! Weiterlesen

Paket mit einem POLENBÖLLER und Nägeln, ohne Zündvorrichtung…

waren der 5-Minuten-Blockbuster zum gestrigen 19-Uhr-Geplapper. Meister Sievers ließ sich nichtssagend über einen Hut mit riesiger Krempe vor der Kamera aus. War wiedermal so richtiges Gaffer-TV mit vielen Spekulationen und anschließend dussligen Frage an die Tante vor Ort, die entsprechend daherschwafelte, weil sie ebenso ahnungslos die vorgegebene Sendezeit überbrücken musste. Über 30 Stunden ging dies nun so weiter. Weshalb ausgerechnet ein Apotheker jenes mysteriöse vorgezogene Nikolaus-Päckchen erhielt, darüber senkte sich der Mantel des Schweigens. Von wem ich tagsüber ewig Mutmaßungen nebenher aufschnappte, ging auf keine Kuhhaut. Da bis zum späten Nachmittag nichts konkretes abgelassen wurde, auch dies würde mich nicht interessieren, schien alles wieder nur der Selbstdarstellung zu dienen, angefangen von ganz wichtigen Personen aus Regierungskreisen, bis hin zu niederen Behördenknechten…
Nicht zu vergessen, die ausgesuchten besonders schwachsinnigen Kommentare vom Pöbel, wobei allerdings kein Wert auf geschlechtsspezifische Quotenregelung gelegt wurde.
Irgendwann schmiss ich mal den Rekorder an, der immer viel Zeit beim neuerlichen Hochfahren braucht, währenddessen wurde mehrere Minuten über die Kanäle gesurft. Bei einer Sequenz, auch von einem Weihnachtsmarkt, liefen auffällig viele Weihnachtsmänner herum. Scheinbar handelte es sich dabei um schwerbewaffneten SEK-Leute in jahreszeitlich vorgegebenen karminroten (RAL3002) Uniformen.
Zur Osterzeit gäbe es mit der entsprechenden Tarnung aber mächtige Probleme!
Nicht nur mir kam heute die Frage hoch, wem nützte diese ausufernde Aktion überhaupt?
Eigentlich nur den Medien, abgesehen vom Fake-Bombenleger…