Archiv für den Monat: Dezember 2017

2017 †

2017 †
Klaus Stuttmann durfte heute die gesamte Titelseite vom TAGESSPITZEL mit Konterfeis von irgendwelchen Politikern verzieren, nicht nur mit Larven von Leuten aus bundesgermanischen Gefilden. Das Schlitzohr nannte sein Werk schlicht: Das Personal des Jahres
Ein Haufen karikierte Figuren drunter, die zum dauerhaften Wohlsein, nicht nur für Europa, eigentlich für immer weggesperrt gehören.
Zu diesem Zweck existieren bekanntlich gewisse Institutionen, wo bereits massenhaft Napoleons, Duces, Cäsaren, Pharaonen, Caudillos, Propheten und sogar Götter, sich in sehr haltbaren, im schlichten weiß gehaltenen Livrees, auf ihre bescheidene Art wohlfühlen dürfen, allerdings unter nachhaltiger Aufsicht!
Ebenso erkannte ich auf dem Zeitungsblatt Höflinge und Schranzen, denen man zumindest elektronische Fußfesseln anlegen sollte. Die sofort Alarm auslösen, wenn sich jene Heinze*Innen usw. bereits 500 Meter an beliebige Medienredaktionen für Presse, Funk und Fernsehen annähern würden – da mahnten besonders deren Hang zu irrwitzigen Selbstdarstellungen in Talkshows zu größtmöglicher Vorsicht…

Fußnote:
Ach so, eigentlich hätten für die Silversterausgabe vier Seiten vollends genügt.
Dazu zähle ich Stuttmanns Werk, Barbara Johns: Politiker Floskeln, wobei die letzten Texte, entstanden auf ihrem Altenteil, recht unglaubwürdig klingen. Solche Ergüsse hätte sie dringend vor Jahrzehnten ablassen müssen!
Proletarier aller Länder, befreit euch; von Volontär Hannes Soltau und einigen doch recht unbedeutenden Kultur-Schriebsen, einschließlich des Sudokus…
Habe die Gazette nochmals durchgeblättert, eigentlich waren vier Seiten bereits zu viel!

Die Proll-Prinzessin aus der Westsiedlung hatte mal wieder zugeschlagen

Der Rubikon wurde überschritten…
Gestern fand ich mehrere verschiedene Merkzettel wieder, auf denen sich ältere Adressen ebenso Notizen über Anrufe anlässlich meines längst vergangenen Geburtstages befanden, die nun endlich abgearbeitet werden müssen. Nebenher lief das Geplapper der letzten Wochen, welches sich die elektronische Kommunikationsprostituierte gemerkt hatte.
Beim Lauschen jenes spillerigen Stimmchens, es erinnert mich entfernt an Frau Elster (Wobei ich diesem imaginären Federvieh gerade sehr viel Unrecht angedeihen lasse. – Mein Weib drückte es anders aus, wenn unsere digitale Empfangsprothese bereits angesprungen war: „Ich höre es am Dialekt, deine Quasseltante aus Sangerhausen ist in der Leitung, die Frau, welche immer ohne Punkt und Komma plappert.), fiel mir zum wiederholten Male etwas ein. Es wanken massenhaft Leute durch die Weltgeschichte, welche gar nicht bemerken, wie sie als Volksdrogen-Junkies, mit Hilfe ihrer dauerhaften Alloholsucht dafür sorgen, dass die Laufmaschen an ihren Synapsen unweigerlich zunehmen…
Zumal ich ihren geliebten Schmusi vor über einem Jahr, am Sachsen-Anhalt-Tag, gebeten hatte, mich fernmündlich endlich in Ruhe zulassen. An dem ersten Abend erlebte ich etwas phänomenales, wurde endlich auch mal Zeuge, wie es möglich ist, dass man sich stundenlang an einem Glas mit diesem braunen amerikanischen Sirupgetränk festhält und sich anschließend irgendwann volltrunken erdet. Aber hinterher im Dorf verbreitete, jemand hätte KO-Tropfen hinzugegeben. Was ich nicht lustig fand, denn in dem Zusammenhang fiel auch mein Name.
Lange Zeit kam mir mein bisweilen anhängiges Gemüt eines Fleischerhundes zugute, denn beiden war nie klarzumachen, dass man mit THC vernebelten restlichen Hirnwindungen oder sehr wenig Blut im Alkohol, nach der Geisterstunde nicht ewig versuchen sollte, irgendwelchen Leuten die Ohren abzukauen. Zumal sie dieses unsägliche Hobby auch während der Monate weiter frönten, wo Schwiegermutter sehr krank darniederlag. In solchen Momenten braucht man zu nachtschlafenden Stunden solche Telefonbimmelei unbedingt!
Anfangs verbuchte ich ja deren mitternächtlichen Telefontrieb noch unter Ulk, verbunden mit viel Nachsicht. Wurden sie doch scheinbar, wegen ihrer entscheidenden Sozialisation im Mansfelder Land, von viel Nachholbedarf gepeinigt. Da zu Ostzeiten die meisten dortigen Eingeborenen private Telefonverbindungen oftmals nur vom Hörensagen kannten…
Hier folgt noch eine Toncollage, verbunden mit der Hoffnung, jemand bringt sie ihnen nahe.

Lauter Gabriel, leises Merkel

Führungsschwäche wohin man blickt: Gabriel kritisiert Merkel – das zeigt auch ein SPD-Problem
Würde ich nicht so absolut sehen, schließlich beginnt die vorangehende Erkenntnis mit: Führungsschwäche wohin man blickt!
Blase muss sich nun langsam damit abfinden, was seine ehemals glorreiche Politikerlaufbahn angeht, seinerzeit beginnend als Rockbeauftragter der niedersächsischen Provinzregierung bis hin zum heutigen Noch-Außenminister, dass er dabei ist, endgültig aber sicher in den Orkus bundesgermanischer Politiker abzugleiten, in deren Annalen man sich später mit Hilfe von einigen unbedeutenden Fußnoten, seiner erinnern wird…
Deshalb nutzt Siechmar momentan die letztmöglichen Chancen, um noch etwas auf den Busch zu kloppen. Beseelt von dem irrwitzigen Glauben, damit seinem 100%Spezi einen Gefallen tun zu müssen. Jene Rechnung wird aber nicht aufgehen, sie nutzt letztlich dem rechten Rand mehr, denn den Neobolschewisten.
Mich erinnert sein augenblicklich chaotisches Aufbäumen lediglich an einen leinenlosen fast blinden Minenhund, der im hausgemachten Unbill ziellos herumgeistert und die Schuld für das jahrelange gemeinsame Versagen grundsätzlich bei der anderen Seite sucht…
Vorwärts Blase, nimm es endlich wie ein gestandener Mann! Du wirst dem Schwein schon schlachten, auch wenn ihm quiekt!
Letzten Endes werden beide Vereine, nicht nur aus machtpolitischen Erwägungen heraus, zwangsläufig miteinander kuscheln!
Wobei es der mündige Pöbel schon immer wusste: Pack schlägt sich, Pack verträgt sich!

Fra-Wa Stonemeiers prickelnd „geredete Rede“

Nur die Nummern 1 und 3 der bundesgermanischen Politelitenhierarchie dürfen mit langatmigen Worthülsen IHRE Untertanen bombardieren, dabei sind doch alle guten Dinge drei!
Weshalb wird eigentlich Nummer 2 so schnöde übergangen?
Ist schon gut so, denn die zwei halte ich bereits für zu viel.
Ganz schlimm wäre es ja, wenn bei den momentan 631 Abgeordneten, bis auf den letzten Hinterbänkler, jeder eine Rede reden dürfte. Auf das gesamte Jahr verteilt, abzüglich aller Wochenenden und Urlaubstage, müssten sich täglich drei Figuren vor den Kameras produzieren…
Abgesehen davon, in meinem Bekanntenkreis ist mir niemand bekannt, der mal gewissen Gemütsschwankung unterlag und solche Fernsehpausenfüller konsumierte.
Auf der anderen Seite, wer will sich schon in jene Richtung outen?
Möglicherweise flunkern doch einige und in Wirklichkeit fiebern sie trotz ihrer verneinenden Antworten, an den folgenden 365 Tage, ganz erregt dem Jahresende entgegen…
Ob Stoni, wie weiland die Oggersheimer Birne, seinen Salm später auch auf dem Bildschirm verfolgte?
Merkwürdig, ob seiner geredeten Rede gab es ansonsten noch keine erwähnenswerten Reaktionen von hiesigen Eingeborenen, auch nicht von passgermanischen Migrationshintergründlern*Innen usw..
Nur BILD sah ganz genau hin! Weiterlesen

„Doischland“ – Alles unter Kontrolle – Bundespräsident Steinmeier beruhigt in Weihnachtsansprache

Weiß gar nicht wo, ich anfangen soll…
Bereits am Heiligen Abend ging mir DLF-Kultur, schon morgens mächtig auf den Zünder. Nicht nur deshalb, weil sie jede Nachrichtengülle mit dem vermeintlichen Feuilleton-Jingle einleiten. Sämtliche öffentlich/rechtlichen Radiosender haben es geschafft, sie mutierten bereits zu Regierungs-Stationen.
Nicht zum Aushalten!
Schaute heute mal kurz im Netz herum, fand aber nichts besonderes.
Vor zwei Tagen titelte RTDEUTSCH obere Headline. Gingen aber nicht darauf ein, weshalb Alles unter Kontrolle sei, und sich die immer schon farblose Regierungs-Nummer1, stattdessen an seine Untertanen wandte, um sie zu beruhigen!
Der Mann hätte bereits vor Monaten ausschlafen sollen, um damals die entsprechenden Kader bereits an die Kandare zunehmen…
Den Rest lasse ich Roger Letsch sagen: Der nichtssagende Herr Steinmeier: Ein Fest der Floskel
Muss aber trotzdem noch etwas ablassen.
Fange mit dem Spruch an: Wie der Herre, so’s Gescherre!
Wegen der politisch-korrekten Verbalhurerei müsste ich ja Gescherrin sagen.
Zu wem soll man überhaupt Polit-Vertrauen haben? Falls es überhaupt vorhanden war, mir ging es bereits in jungen Zonen-Jahren flöten.
Bringe ein kleines Beispiel dafür, was für mich Bände spricht.
Es handelt sich dabei um UNSERE Vlksvertreterin aus dem Kiez. Jene SPD-Tante habe ich seit Jahren noch nie zu Gesicht bekommen, obwohl mein Weg laufend an ihrem staatlich finanzierten Wahlkreisbüro vorbei führt.
Stimmt nicht ganz!
Zu Wahlzeiten erinnert mich ihr Konterfei, besser gesagt, ihre bleckenden Beißerchen, ewig an Egon Krenz…
Ansonsten ist sie mir noch nie untergekommen, weder in positiv noch negativer Art, wohl auch besser so!
Über den riesigen Panoramascheiben prangt sehr weit sichtbar, die entsprechende Kleingartenvereinsreklame. Für mich ist aber der untere Teil wesentlich aussagekräftiger!
Stimmt auch nicht ganz!
In wieweit kann man eigentlich aus dem merkwürdigen Sammelsurium sämtlicher, dort präsentierte Ausstellungstücke, irgendwie auf eine handfeste klassenkämpferische Message schließen?
Zu der ich, nach einem Wink mit dem Zaunpfahl vom Genossen Steinmeier, auch noch grenzenloses Vertrauen aufbauen soll.
Stoni ist ein kleiner Schelm!

Seit fast drei Tagen verringern sich die Nachtstunden bereits wieder, allerdings noch unbemerkbar

Da unzählige Himmelskomiker, dem heidnischen Brauch der winterlichen Sonnenwendfeier ihren Stempel aufdrückten, etwa zum Thema, allerdings aus ganz anderer Sicht.
Zur angesagten Mediengülle DER Tip, eine Art Dok-Film aus dem Hause Monty Python: Das Leben des Brian.
Hier noch Zweifel an der Leib-Christi-Idee für Brot und Wein und etwas von Georges Bataille, französischer Schriftsteller und Philosoph Weiterlesen

Leder Adelt Berlin †

Wieder ist eine kleine Institution im ehemaligen britischen Sektor von Groß-Berlin verblichen!
Seit über 40 Jahren war ich dort bekannt.
Hoffentlich bekomme ich mal einen Tip, ob im hundeverschissenen Bundeshauptdorf, wenigstens irgendwo ein schnöder Ersatz für „Leder Adelt“ existiert!
Habe nebenher auch noch in der ekelhaftesten Konsummeile Charlottengrad´s einen Unterhaltungselektroniktempel aufgesucht. Ist mir noch nie widerfahren, aber heute lief mir dort nur kompetentes und sympathisches Lohngesindel über den Weg, ebenso eine sehr fein gekleidete köstliche alte Dame.
Wollte sie vorlassen, weil sie nur eine Kleinigkeit erstanden hatte, dann fiel das Stichwort: Merkel!
Und Vox populi vox Dei (wörtlich: ‚Volkes Stimme [ist] Gottes Stimme‚)
Hatte heute keinen größeren Beutel mit, nun arbeitet die Kassiererin mit einer affenartigen Geschwindigkeit, deshalb konnte ich das Plastikteil nicht mehr umdrehen, wegen der Scheißwerbung drauf. Gab es kund, nebst der Bemerkung, dass ich nur hier sei, weil ich ihren Arbeitsplatz erhalten wollte.
Da erkundigte sich die Dame, ob ich dafür von Frau Merkel schon einen Orden bekommen hätte.
(Ab und an, nehme ich Straßengeräusche auf, schon wegen der vielen Musiker in der Wilmersdorfer.)
Die Antwort ist nicht ganz korrekt vernehmbar. …hören sie bloß mit der Merkel auf! Die erschieße ich nochmal!
Holla, die Waldfee! Dabei hatte gerade irgendwo gelesen, dass Frau Kanzler die beliebteste Politikerin der Republik sei.
Zumindest ist sie es auch nicht bei mir.
Unter anderem entstanden noch mehrere Fotos, direkt entlang der Kant-Straße lagen Alibi-Placebo-Brösel herum – Antiterrorberuhigungspralinen – Angst ham wa janich, aba ville Beton!

Wozu wird überhaupt ein „Amtseid“ gegabelt?

Springers Schlachtschiff widmete sich heute auf den ersten Seiten sehr ausführlich, in verschiedensten Varianten, mit dem Jahrestag des Terroranschlages vom Breitschneidplatz. Dessen Folgen, fast 364 Tage, weder in den Medien entsprechend aufgearbeitet wurden, noch in irgendeiner Form auf tiefgreifende Politikerpräsenz verweisen konnte.
Ich glaube von Mutti kam zwar irgendwann mal, dass WIR auf jenen Anschlag nicht vorbereitet waren, solch exakte Betrachtungsweise kann auch von De Misere gekommen sein.
Muss für meinen weiteren Schrieb mit dem Hinweis in Richtung einer Metapher beginnen.
Ein Buckliger muss sich hinterher keinen Kopf machen, wenn seine Verwachsung gut erkennbar auf einem Foto abgelichtet wurde, dass er anschließend das Fotoalbum nicht korrekt zuklappen kann…
Ähnlich ging es mir morgens mit der BZ.
Trotz Myriaden mächtig gewaltiger Worthülsen, teils großspuriger Art mit nicht nachvollziehbaren Bekundungen in viele Richtungen, witzlosen Beschwörungen und massenhaften betroffenheitslyrischen Ergüssen, ließ sich die Postille ohne irgendwelche Problem händeln und üblicherweise lag sie anschließend ganz flach auf dem Tisch…
Als Beispiel flache und viereckige Sprechblasen, von drei Leuten*davon einer In!, zwei davon haben folgenden Salm gegabelt: „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“
Beim Berliner Oberdorfschulze hieß es etwas anders: „Ich schwöre, mein Amt gerecht und unparteiisch, getreu der Verfassung und den Gesetzen zu führen und meine ganze Kraft dem Wohle des Volkes zu widmen.“
Abschließend natürlich, was auch immer, mit irgendeinem Gott verbandelt.
Weiterlesen

Schulz vs. Gabriel: Ein Konflikt zur Unzeit

Ist wiedermal bezeichnend, nirgendwo taucht der Name von dem Witzbold auf, der jenen Artikel verzapft hat.
Da kokettiert mal wieder jemand mit vermeintlich proletarischem Halbwissen, in dem er fälschlicherweise mit dem Begriff α-Tierchen herumhurt. Mir würde noch nicht mal einfallen, in dem Zusammenhang den zweiten Buchstaben des hellenischen Alphabet´s zu benutzen. Den dritten vielleicht, da er mich wenigstens phonetisch an den jetzigen Zustand jener Partei erinnert, Γ (Gamma) geht leicht in Richtung gammlig!
Schon vergessen, am Kopf fängt ein Fisch an zu stinken!
Martin Schulz und Sigmar Gabriel könnten alles in die Waagschale werfen, um die SPD zu erneuern und von einer großen Koalition zu überzeugen. Doch sie schreiten alles andere als Seit‘ an Seit.
Eine Erneuerung könnte eventuell in Betracht gezogen werden, wenn man die ganzen Fettaugen auf der gammligen SPD-Brühe abschöpfen würde, samt ihrer unentwegt plappernden Quotentanten!
Hinzu kommt meine Frage, was hätten beide Γ-Tierchen eigentlich in petto? Denn, wo nüscht ist, kann man auch nix wegnehmen und folglich gar nix in eine imaginäre Waagschale werfen!
Es ist eine der Paradoxien dieser seltsamen Tage in Berlin. Gabriel ist laut Deutschlandtrend der beliebteste Politiker Deutschlands.
Was für Hanseln werkeln eigentlich im Politalchimistenkabuff herum und brauen dort heimlich solche Erkenntnisse?
Wenn dem unbegreiflicherweise wirklich so sei, dann würde es ein bedauerlich blakendes Licht auf den Gemütszustand von gewissen Teilen der hiesigen Bevölkerung werfen.
Ich hoffe, dem ist nicht so!