Jihad – nur 12 Pfund

Was sind das nur für Leute, die bei GMX und sonst wo entscheiden, was man sich für einen Dünnschiss einziehen kann.
Letzten Freitag öffnete ich solch wichtige Mitteilung – Fast sechs Kilo: Riesenbaby in Berlin geboren.
Warum sollte mich das interessieren?
Weil mit diesem Zwerg endlich zwei Handballmannschaften komplett sind?
Das reicht aber nicht, da fehlen noch die Ersatzspieler!
Auf der anderen Seite kann es sich ja bei der Summe von Kindern, auch um das Resultat einer recht befremdliche Art handeln, der monatlichen Erdbeerwoche aus dem Weg zugehen.
Im „Hamburger Abendblatt“ ist noch ein Vijo angepinnt, es zeigt die stolze Elfi aus „Marzahn“…
Was mich eher verwunderte, war der Name dieses Riesenkükens: Jihad.
Nun hatte es vor einigen Jahren bereits Probleme mit selbigen Vornamen gegeben.
Das Standesamt Charlottenburg lehnte ihn ab, ein gutgemenschelter Richterspruch gab dann grünes Licht, obwohl es sich beim Daddy um einen islamistischen Scharfmacher handelt, der es auf eine Provokation ankommen ließ.
Keiner wird der Göre einen Gefallen getan haben, weder die Eltern, noch der mögliche „Migrationsromantiker“ vom Gericht. Der Kadi hätte dem Vater doch den Tipp geben können, seinen Sohn ganz woanders aufzuziehen, z. B. dort, wo er hergekommen ist…
Die Interpretation des Begriffes „Dschihad“ liegt im Sinne des Betrachters.
– Erinnere mich noch schwach an das dickste Büchlein aus dem Leipziger „Reclam-Verlages“, 1970 erhielt ich eine kommentierte Ausgabe des Korans. In Gesprächen mit jungen Arabern entstand etwas vollkommen konträres. Gut die Jungs, welche in Leipzig studierten, wollten nicht unbedingt Ayatollahs werden. Auch die algerischen „Kameltreiber“, so wurden landläufig Praktikanten der Bergbauakademie aus Freiberg genannt, hatten mit dem Koran absolut nichts am Hut. Die wollte so schnell wie möglich ihren Abschluss machen, um sich anschließend sofort nach Frankreich zu verpissen.
Nun kam noch etwas hinzu, am Samstag präsentierte mir ein Bekannte die neueste „BZ“, bunt und mehrere Seiten über die Familie Yagi (Dies wiederum klingt eher japanisch und erinnert mich an eine Antennenart). Die Kids waren wie Orgelpfeifen auf zwei Sofas drapiert – „Ali“, „Mahdi“, „Chaalam“, „Hassan“, „Hussein“, „Hadi“, „Fatma“, „Abbes“, „Zulfika“, „Miriam“, „Sara“, „Hwaraa“ und „Jawad“.
Zwar sind da auch konfessionell belastete Namen drunter, bis auf „Jihad“, nicht ungewöhnliches. Sämtliche Kinder hätten es bei der Sozialisation von Mama schlimmer treffen können: „Kevin“, „Mandy“, „Cindy“, „Mareille“, „Benny“, „Jaqueline“…, alles keine wirklichen Namen – lediglich Diagnosen.
In der heutigen Zeit empfinde ich die täglichen Aufmachungen aus dem Hause Springer als eine ganz bestimmte Meinungsmache, denn permanent wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den Eltern um  „Hartzer“ handelt…

Am Samstag fiel mir zu dem Bericht ein Witz aus meiner Schulzeit ein, es war der einzige, den ich so leidlich im Kölner Dialekt vortragen konnte, nix mehr vorhanden.
Tünnes trifft Scheel auf der Domplatte.
„He Alter, wo bist du denn abgeblieben?“
„Bin verheiratet, besuche mich doch mal!“
Ein paar Tage später führt Schäl Tünnes durch sein Anwesen.
„Dies ist mein Garten!“
„Wie haste denn das gemacht?“
„Alles vom Kindergeld!“
„Das ist mein Haus!“
„Und wie…“
„Alles vom Kindergeld!“
„Mein Pool!“
„Versteh schon, alles vom…!“
In dem Moment stürmen ein Dutzend Kinder in den Garten.
Tünnes verabschiedet sich kurz darauf von Schäl mit den Worten:
„Tschüss Herr Biber!“
Was soll die Sauerei, warum hat der Dödel mich Biber genannt?
Schäl greift im Wohnzimmer den entsprechenden Brockhaus und schlägt nach.
„Awa.., B.., Ber.., Bi.., Biber!
…ist Europas größtes Nagetier, …baut sein Haus mit dem Schwanz…“

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