Manche „demokratischen“ Urteile verstehe wer will

Mir sagte vor vielen Jahren mal ein Richter am…, „unsere Entscheidungen sind freie Entscheidungen und manchmal recht unverständlich für die breite Masse. Letztendlich belegen sie aber die Unabhängigkeit von politischer Einflussnahme durch die Politik…“
Was blieb mir da über? Ich lachte auf und wollte aber noch wissen, ob er als 68er seinen Spruch ernst nahm? Der Knabe wurde richtig tückisch – „Hohes Gericht sehen sie meine Frage als nicht gestellt an!“, damit war dann alles erledigt.
Nach dem Kölner „Beschneidungsurteil“ wusste ich nicht so richtig, war es nun ein Witz zum Lachen oder zum Weinen.
Ließ es dann dabei, dass sich jemand einbrachte um das Sommerloch auf tragische Weise zu füllen, wobei man in der nächsten Zeit bestimmt mit viel bösem Blut rechnen kann.
Pustekuchen!
Nur einige der üblichen Schwätzer meldeten sich ungefragt zu Wort, darunter Gutmenschen, humanistische Traumtänzer, Migrationsromantiker und selbstverliebte Selbstdarsteller.
„Godwin’s law“ ließ grüßen. Eigentlich nicht so richtig, denn es betrifft mehr verbale Auseinandersetzungen im Amiland. In deutschen Landen geht es ausnahmslos vom Sinngehalt sofort in Richtung einer Einschätzung von Richard Sexton.
Da werden nach wenigen Worten moralische Keulen geschwungen, irgendwann dazwischen gehauen mit immer neuen Nazi-Vergleichen, bis niemand mehr weiß, worum ging es anfangs in jener „Diskussion“ überhaupt.
In der heutigen  ORTSZEIT auf d-radio war es etwas anders, das POLITISCHES FEUILLETON bestritt: Richard Szklorz. (Siehe auch: „Mehr zum Thema“)
Allerdings touchierte er zum Ende hin dennoch Mr. Godwin… (Die Meinung von R. S. uferte aber nicht aus.)
Was mir nicht in die Gehirnwindungen will, was treibt überhaupt Leute dazu, wenn sie irgendwann versuchen ganz alte Traditionen zu canceln, mit denen sie eigentlich überhaupt nichts am Hut haben, wo letztlich nur Unfrieden entsteht, der sich letztendlich nicht mehr kanalisieren lässt.
„Traditionen pflegen heißt, die Flamme bewahren – nicht die Asche anbeten.“ (Ortega y Gasset – dabei handelt es sich nicht um die Typenbezeichnung eines spanischen Automobils der Luxusklasse!) Solche respektlosen Ascheanbeter finde ich nur verachtenswert, allerdings nimmt  deren Anzahl beängstigend zu.
Was verlangen diese „berufen fühlende Psychologen, Psychoanalytiker und Juristen“ überhaupt von den Betroffenen? Sollen sie selbst Hand an sich legen?
Das kann aber mächtig schief gehen. Hatte es ein berühmter niederländischer Maler nicht auch mal probiert, raffte es im Endeffekt doch nicht und semmelte sich dabei versehentlich sein linkes Ohr ab? Irgendwas war doch da…
Nun ist es an mir, auch auf „Godwin’s law“ zurückzugreifen.
Wenn ich nun von den konfessionellen Gegebenheiten des Mosaischen und des Muslimischen Glaubens, wo die Beschneidung im Rahmen ihrer Religionsausübung seit Jahrtausenden einen immensen Stellenwert besitzt, nur das jüdische Volk betrachte, musste es vor gar nicht so langer Zeit bereits sehr einschneidende Reglementierungen über sich ergehen lassen. Auf der Grundlage der Nürnberger Rassengesetze wurde in deutschen Amtstuben begonnen Regeln aufzustellen, mit deren Hilfe man (staatlich sanktioniert) diese Menschen drangsalierte und deren Lebensqualität bis ins unerträgliche minimierte – allerdings gab es kein „Beschneidungsverbot“…

Kann es nicht auch sein, dass man die „hohe Gerichtsbarkeit“ einfach nur als Lobbyisten für Chirurgen verstehen sollte? Schließlich nagt so mancher Medizinmann durchgehend am Hungertuch und dies bereits seit dem Einführungssemester vor Jahrzehnten…
Möglicherweise wird so mancher den Wunsch verspüren und sich später liebend gern ein Zubrot als „Vorhautschnitzer“ dazuverdienen…
Diesmal ging sogar Änschie hoch wie das HB-Männchen

In den letzten Tagen häuften sich bekanntlich diverse Urteilssprüche.
Vor kurzem entschied der Bundesgerichtshof in einem Grundsatzurteil, dass Kassenärzte einen freien Beruf ausüben und deshalb dem Gesetz zufolge nicht korrupt sein können.
Also ist es sehr hart ausgedrückt, wenn man davon spricht: Korrupte Kassenärzte können kaum belangt werden. Verbote laufen oft ins Leere…
Kann mich dieser Betrachtung nicht anschließen, denn sie hat nämlich etwas von Multikulti…
Ist doch klar, „wer gut schmiert, der gut fährt!“ Jegliche Art von Zuwendungen würde ich deshalb auch nur als Bakschisch bezeichnen, klingt doch wesentlich schöner – nicht wie Schmiergeld – Igittigitt!

Abschließend noch etwas zum dieswöchigen Urteil vom Bundesverfassungsgericht.
In der Wespenarsch-Koalition sitzen schon ein Haufen Komiker, allerdings fabrizieren die oft mächtig klemmende Witze und man hat nicht immer eine Brechstange einstecken…
Was Änschie betrifft, da frage ich mich schon seit längerem, weshalb kreiert sie keine Achse Berlin-Karlsruhe und bildet mit Herrn Voßkuhle eine Regierungsdoppelspitze? Machen doch die Neo-Bolschewisten auch, die Chlorophyllmarxisten ebenso und anschließende Schuldzuweisungen sind dann wesentlich einfacher zu händeln.
Wäre doch was für die nächsten Monate, da alle wieder ein kleines bissel werkeln müssen.
Wer weiß, was da wieder bei herauskommt.
Im Prinzip dräut der nächste Gang nach Karlsruhe bereits am Horizont.
Irgend so ein grinsender Spargeltarzan ließ vor den Kameras gleich nach der Urteilsfällung ab, dass er sich auch ein drittes mal an das BVG im Badenschen wenden würde, wenn sie wieder nichts auf die Reihe bekämen.
Denn so wie der sich gab, würde es ihm bestimmt wieder bannigen Spaß bereiten UNSERER Regierungsallianz nochmals eine Lampe anzubrennen.
Im Gegensatz zu mir, scheint er die Witze der Koalition zu verstehen…

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