„Methoden wie im Kalten Krieg“

Wie hätte es der Westen denn gern?
Etwas wärmer, lauwarm oder richtig heiß?
Was sollte der sonst so schlagfertige Kremlchef Wladimir Putin eigentlich ablassen?
Schweigen ist doch GOLD, verbales Blech wird doch seitens der EU genug produziert, wobei gewisse Kreise im Amiland freudig den Taktstock schwingen, die dortigen Verantwortlichen haben gut lachen, sind sie doch im Ernstfall sehr weit weg von jeglichen Schüssen.
Habe mal den GOOGLE-Übersetzer eingespannt, zumindest klingt es im Französischen noch wesentlich hochtrabender. Also der Monsieur le commissaire européen à l’Energie Günther Oettinger (CDU) kommt mir momentan wie Kermit vor, allerdings fand ich im Netz nichts, was der kleine grüne Freund in schwäbischer Mundart zum besten gab. (Hier etwas von zwei anderen Viechern!)
Hatte vorhin mal die Eingebung, was wohl passierte, wenn Herr le commissaire européen à l’Energie auf dem Helmholzplatz im Berliner Prenzelgebirge, frisch frei und fröhlich herausposaunen würde: „…die europäische Gasversorgung ist gesichert! Darauf mein Indianer-Ehrenwort!“
Ob seine recht kauzig Einschätzung des Überlebenswillen der Russen daher rührt, weil Monsieur le commissaire européen à l’Energie Günther Oettinger (CDU) sehr weit im Westen niemals wirklich registrierte was in Russland jemals abging, auch lange bevor es den Eisernen Vorhang gab.
Jener Stolz, der schon ewig im russischen Seelchen schlummerte, gepaart mit unglaublichen Improvisationstalent, verbunden mit einer Genügsamkeit bis fast zur Selbstaufgabe hat zu Höchstleistungen in vielen Lebenslagen geführt, trotz ihrer Mikrochips von Kühlschrankgröße…
Neidvoll mussten sogar die Amis unter JFK hinter den Russen in die Röhre schauen.
Wie brachte vor über 50 Jahren Vox populi in der Zone jene Mentalität auf den Punkt?
„Keine Butter, keine Sahne, aber auf´m Mond die rote Fahne“
Hier noch einige sehr weise Sätze vom großen Ditzingener:
Die Abhängigkeit von russischem Gas sei in den EU-Mitgliedstaaten unterschiedlich, sagte Oettinger. Während Portugal und Irland kein Gas von dort importierten, seien sechs Länder zu hundert Prozent davon abhängig. Derzeit seien allerdings die „Speicher gut gefüllt“. „Wir könnten für viele Tage auch ohne Importe leben“, sagte Oettinger. Alternative Einfuhren seien zudem aus Norwegen, Algerien oder auf dem Seeweg möglich.
Klasse, wie es aus dem Herrn heraussprudelte!
„Wir könnten für viele Tage auch ohne Importe leben“ – RICHTIG!
Nun muss aber der Begriff – „viel“ – auf eine nachvollziehbare Größe gebracht werden, schließlich ist „viel“ als relativ anzusehen! Handelt es sich dabei um drei Tage, eine Woche oder mehrere Monate?
Vielleicht könnten WIR es ja bis kurz vor Weihnachten durchstehen, aber dann?
Wenn danach z. B. 1942/43er Stalingrad-Temperaturen folgen sollten, sehe ich aber mehr als ganz schwarz.
Da würde es absolut auch nichts bringen, als Solidargemeinschaft eine über 200jährige Tradition etwas andersartig kurz aufleben zulassen. Damals hieß es: Gold gab ich für Eisen!
Heute könnte es heißen, ich gebe mein volles Einwegfeuerzeug für nicht geliefertes Gas aus der Ural-Gegend…
Noch etwas vom schwäbischen Spökenkieker Monsieur le commissaire européen à l’Energie Günther Oettinger (CDU): „In einer Wohlstandsgesellschaft gibt es weniger Dynamik als in den Aufbaujahren nach dem Krieg. Wir sind in der unglaublich schönen Lage, nur von Freunden umgeben zu sein. Das Blöde ist: es kommt kein Krieg mehr. Früher, bei der Rente oder der Staatsverschuldung haben Kriege Veränderungen gebracht. Heute, ohne Notsituation, muß man das aus eigener Kraft schaffen.“ – auf die Frage, ob Deutschland im weltweiten Wettbewerb mithalten könne, geäußert während einer Veranstaltung der Studentenverbindung Ulmia in Tübingen am 29. Januar 2007, zitiert in der Stuttgarter Zeitung Nr. 25/2007 vom 31. Januar 2007
Ist doch logisch, ein neuer Krieg muss her, denn sofort kommt es in der Republik wieder zu einer schnell wachsenden Dynamik nach dessen Beendigung und blühende Landschaften stehen dann auch wieder auf allen Programmen und s.w…

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