Proteste in Hongkong

„Die Studenten singen und lachen“

Der demokratische Aufstand in Hongkong gewinnt an Wucht. Auch Deutsche demonstrieren vor Ort mit. Politiker von CDU und SPD sympathisieren zunehmend mit der Bewegung.

Da ist sie wieder, die hässliche Hure namens demokratischer Aufstand, mit der es liebend gern auch Politiker von CDU und SPD treiben möchten. Wo waren eigentlich jene heutigen Sympathisanten 1997, als die Briten  – vornweg Charly, den viele damals noch den segelohrigen Dünnbrettbohrer aus dem Buckingham Palace nannten – mit dem treudoofen Slogan „Ein Land, zwei Systeme“, den Kommunisten zu Kreuze krochen?

Immer mehr Menschen versammeln sich auf Hongkongs Straßen.

Ist es nicht merkwürdig, dass diese Leute nicht unter dem Begriff „Separatisten“ firmieren?

Und dann will mir absolut nicht in die Birne, weshalb José Manuel Durão Barroso (Dabei handelt es sich um jenen Herrn, der mir in der Funktion des OberScheffPräsidenten UNSERER Europäischen Kommission ewig auffällt, wenn er zu Phototerminen wie eine Eichkatze vor der angetretenen Meute herum wuselt, um den medienträchtigsten Platz zu ergattern.) bislang so zurückhaltend agiert und den Hong Kongern nicht schon längst die Mitgliedschaft in der EU in Aussicht gestellt hat.

Momentan fehlt UNSERER Regierung auch etwas Mentalität eines Genschman´s, der vor 25 Jahren lospreschte und dem man durch die vorzeitige Anerkennung von Slowenien und Kroatien, den darauffolgenden Balkankrieg ankreidete…

Flüchtlingsströme vom anderen Ende der Welt fehlen UNS wirklich noch.

Wie der Westen schon wieder beginnt, die vertrackte Situation mit gefährlichen Worthülsen anzuheizen, da könnte es der Amtierender Staatspräsident Xi Jinping sogar nochmals versuchen mit einem Griff in die Trickkiste des Tian’anmen-Massakers, wobei er hinterher lediglich als „Roter-Kartätschenprinz“ in die glorreichen Annalen eingehen würde.

Als Reaktion käme vom Rest der Welt sowieso nur Bestürzung und kaschiertes Entsetzen, wobei mir die Show von Ban Ki-moon immer am besten gefällt

(Nur Bruder Johannes war darin noch geübter, langsam wird er aber vom einem bürgerbewegten Nordlicht überrundet…)

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Über ede

Vermutlich wurde ich anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Veröffentlichung vom „Kommunistischen Manifest“, am 21. Februar 1948, während einer sinnlos verbrachten Tanzpause angerührt. Deshalb stand mein weiterer Lebensweg auch unter einem sehr ungünstigen Sowjetstern, denn aus mir wurde noch nicht mal ansatzweise eine "sozialistische Persönlichkeit", sondern ein Pickel am Arsch jener klassenlosen Gesellschaft in der Zone. Später verweigerte man mir wegen politischer Unzuverlässigkeit sogar die Ausübung einer Tätigkeit als Diplomabschmeckers der Kläranlagen im südharzer Marktflecken Sangerhausen/Gonna. Nach über zweieinhalb Jahrzehnten (1975) ging mein langersehnter Traum endlich in Erfüllung, konnte schließlich hinter Mauer und Zaun den ersehnten westlich/dekadenten Lebenswandel führen. Machte irgendwann mein Neckermann-Abitur auf dem ZBW, stupidierte darauffolgend an der Freien Unität mehrere Silvester brotlose Politik und Historie. Ohne Magister, Diplom und Docktor-Titel schlug ich mich dann als Hausmann, nebenher jahrelang als pauschalierter Facility Manager durch den täglichen Unbill in Richtung Urne. Heute führe ich als politischer Beobachter, Staureporter, Kaffeesatzleser mit schrägen Eulenspiegeleien ein recht zufriedenes Leben und nach 24 Jahren Probezeit, lebe ich bereits fünf/sechs Jahren in einer staatlich sanktionierten Zweierbeziehung... (Wird nur so erwähnt, da ich öfters nach selbiger Konstellation ausgehorcht werde.) Seit mittlerweile 50 Jahren ist meine Lebensdevise folgende: „Lass dich nie aus der Ruhe bringen, denk an Götz von Berlichingen! Leck mich am* Arsch! Nur in seinem Zeichen, kannst du den Abend froh erreichen! Musste allerdings während meiner gesamten Karriere sehr oft feststellen, dass gerade dieser ureigenst verinnerlichte Leitspruch nicht überall die entsprechende Wertschätzung erfuhr... *Das ist politisch nicht ganz korrekt, denn bei Friedrich Johann von Göthe heißt es: „im“!

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