Nicht nur für meinen Scheff-Follower aus der kalten Heimat

Er rief mich nämlich vorhin an und wollte wissen, weshalb ich eine Woche nichts abließ.
Dabei hatte ich jeden Tag etwas verzapft, allerdings nur mit irgendwelchem Scheiß begonnen, positive Betrachtungen waren natürlich keine darunter und nichts wurde fertiggestellt.
ErdbeerwocheBeginne mal mit einer ganz wichtigen und sogar weltbewegenden Meldung aus der montäglichen BZ.
Who the fuck ist eigentlich Diane Kruger?
Mir auch egal, allerdings fand ich den Paparazzo vollkommen respektlos, wegen seiner Kommentierung.
…kam ihr roter Slip zum Vorschein.
Möglicherweise hatte die junge Frau gerade ihre Erdbeerwoche, vielleicht wäre ein diskreten Hinweis wesentlich hilfreicher gewesen…

Mal kurz zu GMX-News!
Bahnstreik: GDL beendet den Streik – Schlichtung abgekaspert
Einen Gewerkschaftsboss, wie den kämpferischen Sachsen, hätte die Republik vor 30/40 Jahren gebraucht.
Nun ist aber alles zu spät, der endgültige Todesstoß für die Gewerkschaften wird gegenwärtig und beabsichtigterweise ausgerechnet von einer Sozen vorbereitet – mit ihrem Einschreiten in die Tarifautonomie zu Gunsten des Kapitals.
Ein rötlicher Jenosse und ein dunkelroter sollen das Kind also schaukeln. Matthias Platzeck (SPD) (Jenen Kleingartenverband zu erwähnen, ist eigentlich peinlich!) für die Deutsche Bahn und der thüringische Regierungschef Bodo Ramelow (Linke) für die GDL.
Witzig, ich dachte immer, dass die vorgesehene Marionette für den Aktionärsverein sterbenselend seinen Lebensabend verbringt, nun dies!
Nebenbei finde ich, man könnte das Agieren von Claus Weselsky auch als verspätete Rache sehen, dass man beim Zusammenschluss beider Teilbahnen, die Ossis nicht in den Genuss der Beamtenschaft kommen lassen wollte, außerdem dräute in der Ferne die Umwandlung in eine AG.
Es ist schon so weit gekommen, dass ich dem Neobolschewisten Ramelow nichts entgegensetzen kann, wenn er kritisiert Bahn und Bund kritisiert.
Begonnen hat ja alles bereits mit Dürr, der kleine Mehdorn toppte anschließend alles noch. Nach 10 Jahren DB versuchte er sich mit ähnlichem Elan bei „Air Berlin“ und sein I-Punkt war dann BER und das Ende seiner glorreichen Karriere ist nicht abzusehen…
Man sollte ihn beim nächsten mal als Bundespräsident wählen, da kann er wenigstens nicht mehr allzu viel an die Wand fahren…
„Osama bin Ladens Bücherregal“: USA veröffentlichen Dokumente
DIE Amis sind richtige Komiker. Auf DF kam heute morgen, dass lediglich ein Teil der „Akten“ aus Osamas Laden aufgearbeitet wurden. Wie soll man die verstehen, schließlich ist er seit geraumer Zeit bereits abgeraucht worden, was medienmäßig dem Rest der Welt kundgetan wurde.
Zur Erinnerung, sein Anwesen schien nicht gerade luxuriös gewesen sein. Außerdem, wie sollten die GI´s in der kurzen Zeit alles verstaut haben und wer glaubt überhaupt die Story von den vielen schriftlichen Aufzeichnungen in seinem bescheidenen Anwesen.
Seit Monaten, warten viele Leute auf Veröffentlichungen von ganz anderen Dokumenten aus den USA.
Sehe es mal so, UNS werden in den nächsten Monaten haufenweise getürkte, phantastische und spinnerte Veröffentlichungen untergejubelt, damit die angeschlagenen Ami-Geheimdienste endlich wieder in einem anderen Licht erscheinen können und in allen demokraturischen Ländereien verschaffen sich anschließend Myriaden von Eksperten irre viele Medien-Orgasmen, indem sie sich unaufhörlich einen von ihren Palmen wedeln, Ekspertinnen holen sich ihren geschlechtsspezifischen Lustgewinn natürlich auf etwas andere Art…
Wir werden letztlich nur eine, dem Zeitgeist entsprechende Neufassung von „Geschichten aus 1000 und mehren Nächten“ erhalten, wobei dann die CIA den Part von „Aladin mit seiner Wunderlampe“ übernehmen wird…

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Über ede

Vermutlich wurde ich anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Veröffentlichung vom „Kommunistischen Manifest“, am 21. Februar 1948, während einer sinnlos verbrachten Tanzpause angerührt. Deshalb stand mein weiterer Lebensweg auch unter einem sehr ungünstigen Sowjetstern, denn aus mir wurde noch nicht mal ansatzweise eine "sozialistische Persönlichkeit", sondern ein Pickel am Arsch jener klassenlosen Gesellschaft in der Zone. Später verweigerte man mir wegen politischer Unzuverlässigkeit sogar die Ausübung einer Tätigkeit als Diplomabschmeckers der Kläranlagen im südharzer Marktflecken Sangerhausen/Gonna. Nach über zweieinhalb Jahrzehnten (1975) ging mein langersehnter Traum endlich in Erfüllung, konnte schließlich hinter Mauer und Zaun den ersehnten westlich/dekadenten Lebenswandel führen. Machte irgendwann mein Neckermann-Abitur auf dem ZBW, stupidierte darauffolgend an der Freien Unität mehrere Silvester brotlose Politik und Historie. Ohne Magister, Diplom und Docktor-Titel schlug ich mich dann als Hausmann, nebenher jahrelang als pauschalierter Facility Manager durch den täglichen Unbill in Richtung Urne. Heute führe ich als politischer Beobachter, Staureporter, Kaffeesatzleser mit schrägen Eulenspiegeleien ein recht zufriedenes Leben und nach 24 Jahren Probezeit, lebe ich bereits fünf/sechs Jahren in einer staatlich sanktionierten Zweierbeziehung... (Wird nur so erwähnt, da ich öfters nach selbiger Konstellation ausgehorcht werde.) Seit mittlerweile 50 Jahren ist meine Lebensdevise folgende: „Lass dich nie aus der Ruhe bringen, denk an Götz von Berlichingen! Leck mich am* Arsch! Nur in seinem Zeichen, kannst du den Abend froh erreichen! Musste allerdings während meiner gesamten Karriere sehr oft feststellen, dass gerade dieser ureigenst verinnerlichte Leitspruch nicht überall die entsprechende Wertschätzung erfuhr... *Das ist politisch nicht ganz korrekt, denn bei Friedrich Johann von Göthe heißt es: „im“!

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