Radiohören ist mit einem großen Vorteil behaftet, man sieht keine „Fressen*“! (*©Ronald Pofalla)

Zu den folgenden Features zwei Kommentare!
Legalisierung könnte einen Wirtschaftsboom auslösen
Es können Leute wirklich nicht verstehen, die oft lebenslang mit Hilfe von aberwitzig entfremdeter Arbeit irgendwo gezwungenermaßen einer Art der Prostitution nachgehen und sich anschließend nur über ihre schwer verdiente Kohle definieren. Solche Individuen haben schon in jungen Jahren nie vermittelt bekommen, welchen Stellenwert eigentlich der Faktor Zeit darstellt, wenn man die Tage bis zur Urne relativ sinnvoll abhaken will und alles mit einem Quäntchen Lustgewinn verbunden sein soll.
Hinzu kommt, dass in Scharen kleinkarierte Blindfische, denen aus inneren Antrieb heraus jegliche Art von Hobbys abhold sind, die aber dem vorgeschriebenen Lebensgefühl entsprechend, für alle Zeit auf der Überholspur mithalten wollen. Deshalb immens viel Schotter ausgeben müssen, um auf jeglichen Lifestyle-Dünnschiss surfen zu können – ist mir nie passiert.
Doch, auf eine andere Art ging es mir entfernt so ähnlich.
Habe letztens mal ausgerechnet, neben den verschiedenartigsten Kartenspielen, Flippern, franz. und Poolbillard, Konzerten, kamen mit den ewigen politischen Luftkämpfen am Tresen, in denen man permanent die gleichen Loopings und Rollen veranstaltete, mindestens sieben oder acht Jahre zusammen, in denen ich mir als Volksdrogenabhängiger die Kante gab…

Letztens fiel mir wieder ein alter Spezi in der Abendschau auf. Den Knaben kenne ich seit 30 Jahren, er ist immer noch der gleiche leere Schwätzer aus den ersten Tagen unserer Bekanntschaft. Trotz Diplom und Aufstieg (Früher kokettierte er oft noch mit seinem ehemaligen sozialen Status.) in die hohe Politik, ist er der blasse kleine Elektriker aus Leipzig geblieben. Öfters fragte ich ihn während unseren Skatrunden, ob er nicht endlich mal dieses Kartenspiel richtig lernen wolle.
„Nein, mein Niveau genügt mir! So wie ich spiele ist mir dabei nur wichtig, dass ich dabei Spaß habe. Du musst ja nicht mit mir skaten!“
Recht hatte er mit seiner Aussage.
„Schon klar für mich. Du scheint´s aber nicht zu raffen, dass Spielkultur sehr viel über die innere Lebenseinstellung eines Individuums aussagt, denn genauso wie du dich hier am Tisch verhältst, so sehen die Ergebnisse in deinem politischen Umfeld aus, auch die Stunden im Bundestag machen sehr viel Spaß, oder?“
Schiebe hier noch eine bezeichnendes Erlebnis mit ihm ein, was sich ungefähr so abspielte.
Eines Montags kam er noch spät in das Wohnzimmer der dicken Prinzessin.
Promigeil wie sie nun mal war stürzte, sie sich auf den Neuankömmling, spülte dabei aber noch Gläser. Am verlängerten Wochenende war selbiger Sozi mit Jungfalken in Krakau gewesen.
„Na, wie war es denn so?“
„Ganz toll, wir besuchten auch Auschwitz!“
Bla, bla, bla…
Dann die Frage, was solch Kurztrip eigentlich kosten würde – dafür mussten die Jungs und Mädels einen sehr geringen Betrag noch zuschießen.
„Das ist aber preiswert!“
„Ja, ja, zwei Tage Krakau und Auschwitz noch dazu, das ist wirklich sehr preiswert!“
Prompt erfolgte mein Einwurf, „du scheinst vergessen zu haben, dass es auch früher schon immer sehr preiswert war, um nach Auschwitz zu kommen!“
Höllisches Lachen vor dem Tresen.
Kreischend fielen beide über mich her, schließlich hätten ich mich nun als Neonazi geoutet…
„Von wegen Neonazi, wat soll denn der Scheiß? War ich es etwa, der im Zusammenhang mit dieser Tour des schlechten Gewissens, von einer sehr preiswerten Reise plapperte?“
Es kehr anschließend sehr schnell ruhe ein, da der anwende Rest auf meiner Seite stand.
Später landete der nette Genosse, nebenher die Inkarnation der politischen Korrektheit, irgendwann auch in meiner großen Schublade für tote Seelen.
Wer dort landet, ist für immer ausgelöscht…

Retour zu den pigmentierten Dopehändlern, speziell im Görlitzer Park.
Muss dazu sagen, ich habe meine pieces in der Regel beim Dealer meines Vertrauens erstanden oder das Zeug von Freunden und guten Bekannten erstanden, was sie selber einpickten. Außerdem wurde niemals ein Gedanke daran verschwendet, dass der Genuss von Rauschgift illegal sein könnte, warum auch?
Das dusselige Gewäsch von allen Seiten geht mir schon lange mächtig auf die Nüsse.
Was ist denn damit eigentlich getan, wenn geschehen sollte, was die Chlorophyllmarxisten ewig fordern und man Coffeeshops einrichten würde?
Es ist ja nicht nur jene Zeit, die von den Jungs anders verbracht wird, als wenn sie irgendwo herumlungernd darauf Obacht geben müssten, dass ihre Kackstelzen nicht vollkommen in ihren Ärschen verschwinden würden.
Diese teilweise ehemals wirklich armen Schweine, werden Tag täglich mit dem hiesigen Überfluss konfrontiert, können mit ihrem kargen Verdienst wenigstens mal etwas mehr als nur die Krümel von dem fetten Kuchen aufklauben, auch ab und zu etwas vom Rand erheischen, das ist doch auch etwas.
Was aber, wenn sie ihre stressigen Jobs verlören – dann ist der Traum vom Park-Dealer zum Millionär ruckartig ausgeträumt. Auch die winzigste Erhöhung ihres Lebensstands ist doch bereits erhaltenswert, nebenbei wird durch ihren Service ein unstillbares Verlangen nach etwas mehr als nur ein dröger Alkrausch befriedigt.
Dann bleibt zur Aufbesserung ihres Verdienstes, bei dem einen oder anderen Dope-Händler nur der Ausweg, immer mal wieder eine Omi aufzulauern und ihr im richtigen Augenblick eine Gong zu verpassen um an deren schmale Pension zu gelangen…

Stimmungsmache gegen Asylsuchende
Sie zündeln wieder und grinsen dabei
Fand den Betrag ganz vernünftig, allerdings bin ich skeptisch, was den großen Volksschauspieler
Til Schweiger betrifft, den ich nebenher absolut nicht ab kann. Allein durch die minimalen Wortfetzen, die man gezwungenermaßen durch Funk und Fernsehen (ausschließlich beim Zappen) mitbekommt. Natürlich wurde von mir registriert, dass er jegliche Möglichkeiten wahrnimmt, um zu x-beliebigen Gelegenheit ins entsprechend Licht zu rücken, da befindet er sich allerdings in sehr guter Gesellschaft.
Vielleicht ist es ja nicht ganz koscher, wenn ich ihm in jener Richtung nebulöse Absichten unterstelle. Möglicherweise gehört seine Auseinandersetzung mit der Flüchtlingsproblematik ja auch nur zu seiner Imagepflege und er hält dabei auch diesen Weg für angemessen, der von mir als unstillbare Selbstverliebtheit interpretiert wird, um im Gespräch zubleiben.
Zwei seiner Filme sind der Grund gewesen, dass sich die Scheffin schon lange in manches Kinoabenteuer mit irgendeiner Freundin stürzt und ich meine eigenen Wege gehe. Bis dato gab es zwischen uns eine Art Reglement, dass der eine auch mal ein Lichtspiel mit ansah, was der andere ausgesucht hatte und umgekehrt.
Es hat sich als effektiv herausgestellt, wenn wir in jener Hinsicht etwas gemeinsam tun und jeder seinen Weg geht…

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