Refugees in Wilmers d o r f

Der grauhaarige Kiezwolf ist einer von den ganz wenigen Bekannten der es bisher raffte, mich niemals auf meiner Kommunikationsprothese zu kontaktieren, denn dieses Teil benutze nur ich, wenn mir mal danach ist!
Aber heute morgen rief mich der Herr an und erkundigte sich, ob ich nicht den Bupräsi mal in Aktion erleben wolle, er würde sich unters besondere Volk mischen, was hieße, der verschlafene Ex-Paster wollte vor Flüchtlingen irgendwelche medienträchtigen Sprüche klopfen!
Klasse, der Typ ist seinen alten Untugenden treu geblieben, mischte sich als dritter Volksvertreter (eigentlich die staatlich sanktionierte Nr.1!), ahnungslos unters Völkchen und jene Aktion – laut Aussage eines Arbeitersamariters – wäre ganz spontan passiert!
Aha!
Seine Spontanität sollte ja hinreichend bekannt sein, deshalb auch der Ausflug ins total abgeschirmte Ex-Rathaus. Der Vorteil war für ihn war, dass er keine ungebeten Gäste fürchten musste. Allerdings konnte er dabei seinem ureigenen Präsentationshobby keinen freien Lauf lassen – die ununterbrochenen Winkorgien!

Vor wenigen Wochen lästerte sogar die Springerpresse darüber, als er in Begleitung der Queen, sich auf der Spreetour in der tuckernden Nußschale unablässig wie ein Brummkreisel wand und huldvoll mit seinen Händen in der Luft herumfuchtelte, während der Königinnengatte, seine Hände in den Hosentaschen, gelangweilt die Gegend beäugte.

So sind sie halt, die Himmelskomiker! Ewig gehemmt, aber immer die Moralkeule griffbereit und sind sie endlich mal losgelassen, können sie sich nirgends einholen, werden deshalb oft mit schlechten Komikern verwechselt.
Ich muss Herrn Bundesgauck aber in Schutz nehmen, seine weit auseinanderklaffende Moralschere, muss man positiv sehen! In Wirklichkeit mutierte er schon lange vor seiner Trittbrettour als Bürgerrechtler, und wandelte sich in den Rostocker Gefilden bereits zu einem Weltmenschen, der sich gewissen, hier eigentlich nicht so gebräuchlichen Sitten zuwandte und dies als frömmlerischer Gottesdiener! Das sind genau jene Leute, die erst am Ende des irdischen Daseins, ihre letzte Ölung als Taufe interpretieren. (Der Spruch stammt nicht von mir, er ist aber gut!)

WinkeheinzDa kam mir die Idee der Collage.
Als ich sie der Scheffin zeigte und eine Erläuterung nachschob, kam von ihr lediglich: „Mann bist du ein Spießer!“
Ich habe wirklich nichts dagegen, dass sich Herr Gauck, wie ein Orientale eine Nebenfrau zulegte, finde ich ganz legitim!
Schließlich gehört zu einem vernünftigen Automobil auch ein brauchbarer Ersatzreifen. Allerdings kokettiert solch Fahrzeug nicht mit lauen Moralvorstellungen, die zwar für alle anderen gelten müssen, aber nicht bei persönlichen Lebenseinstellungen angesagt sind.
Nun besitzt der ehemalige Altkommunarde und gehypte 68er, Meister Langhahns, sogar ein Harem! Dazu fällt mir noch etwas ein!
Vor etlichen Wochen erzappte ich ihn nächtens kurz in einer Laber-Show. Da hockte er mit drei dröge dreinblickenden ältlichen Mädels in Schlafklamotten auf einer Rammelwiese, dabei schwadronierte er über den Sinn von Zweisamkeiten und den manchmal daraus resultierenden Entsaftungsvorgängen.
Wohin war er denn in den letzten Jahren abgedriftet? Der schien ja nun ganz sparsam seine Spermien einzeln zu verteilen…
Da ist mir sogar Gaucks inne Einstellung viel lieber
Allerdings scheint das verbale Niveau der Nummer 1 nicht allzu weit von dem des Kommunarden angesiedelt zu sein. Vielleicht sind es aber auch schon Anzeichen einer beginnenden Demenz, wenn er in weichgespülter Rage von Dunkeldeutschland sprach!
Heee, wieee?!
Zu meinen Zonenzeiten wurde im Sprachgebrauch gewisser Leute, das Kürzel DDR, nämlich als Dunkel Deutsche Republik interpretiert.
Was soll es, vielleicht findet sich demnächst jemand der Gaucks Sprechblasen mal erklärt…

Bei Änschie war es nun ganz anders.
In Heidenau wurde sie bekanntlich von Rechtsradikalen lautstark begrüßt. Wobei ich nicht jedem Anwesenden selbigen Stempel aufdrücken würde, schließlich leben sämtliche Volksbewegungen von ihren hirnrissigen Mitläufern, die sich willenlos von den Staren an der Spitze missbrauchen lassen!
Bei den Sachsen leuchteten mir nun wieder so manche Aussprüche ihrer Sprechchöre absolut nicht ein.
Was verstanden sie denn unter dem Zuruf: Volksverräter? Und alles natürlich politisch inkorrekt rüber kam. Wenn sie die angereiste Pastorentochter meinten, hätte es Volksverräterin heißen müssen! Aber in welcher Interpretation? Weil sie etwa damals ihre FDJ-Karriere aufgab?
Mit ihrer agilen Art wäre sie, wenn die Zone weiter bestanden hätte, zum 50sten Jahrestag ihres Bestehens, bestimmt als Volkskammergenossin mit dem Orden einer Verdienten Physikerin des Volkes ausgezeichnet worden.
Und Tillich?
Gut, vielleicht kreideten deshalb ehemalige Mitglieder der roten Dreigrammbewegung ihr den lückenlosen weiteren politischen Aufstiege beim Klassenfeind an, schon möglich…
Dies hätte aber nichts mit der Flüchtlingsflut und dem Versagen aller Regierungsriegen der Europäischen Union zu tun…

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