Nachtrag zu meinem vortäglichen Schrieb

Sputnik news brachte es gestern noch auf den Punkt und meinte: Zwischen Pest und Cholera – SPD ringt in Bonn um „Kleineres Übel“
GMX war bekanntlich wieder dabei und titelte später: SPD stimmt knapp für Koalitionsverhandlungen – Konflikte inbegriffen, wobei der Text identisches Lala enthielt, wie Stunden vorher gehabt, als das merkwürdige Geplänkel in Bonn ablief. Wesentlich aussagekräftiger kommt das Foto rüber. Darauf bemühen sich die drei angeschossenen Stare um ein gequältes Medienlächeln. Zu Lachen gab es bekanntlich nichts, das wäre ihn auch im Hals stecken geblieben, wie Haferklumpen in gestopften Gänsen…
Vernahm morgens, dass Mister-nun-56,4%, abends noch bei einer der Klofrauen einer öffentlich/rechtlichen Station hockte und keine gutes Bild abgab, wie denn auch?
Möchte den Knaben und die Mädels nicht weiter aufwerten, beende alles mit eine Metapher.
Dabei geht es um Streit- bzw. Diskussionskultur nebst jener damit verbunden Art und Weise, wie man*IN anschließend fundiert und respektvoll damit umgeht.
Ist ist eigentlich vollkommen illusorisch darüber viel nachzudenken, bei Leuten*Innen usw. denen in den entscheidenden Jahren darüber nüscht beigebracht wurde, weil sie vermutlich mit der Geschwindigkeit einer F104 durch ihre Kinderstube düsten…
Mister, damals noch %los, hat seit jenem Tag bei mir bis in die Steinzeit verschissen, als er in seiner selbstgeschaffenen Position, sich vor Brüsseler Mikrofonen vollkommen respektlos kreischend zur Situation in Griechenland schaffte, dabei nicht registrierte, dass er gar nicht auf einem Kasernenhof stand!
Solche verbalen Ausbrüche, bis hin zur teilweise proletenhaften Flegelei (die sogar bei schwer malochenden Werktätigen relativ selten vorkommen) auf dem Niveau von Unterkante Stammtisch, sind allerdings weltweit kultiviert worden und gehören nun scheinbar zur ganz normalen zwischenmenschlichen Interaktion in gewissen Kreisen, deren Gruppierungen (Habe dafür sogar einen weichgespülten Ausdruck gewählt!) als Eliten verstanden werden wollen. Massenhaft betreiben solche Leute zwar permanent politisch korrekte Verbalhurereien mit Begriffen, die unter Empathie firmieren, um einigermaßen dahinter zusteigen, was damit eigentlich gemeint wird, müssten sie aber wenigstens ansatzweise entsprechende Programme auf ihren Festplatten in der Birne haben…
Will jedoch keine Namen nennen, betreffs jener Herrschaften, die nebenher beständig Wasser predigen, aber selbst nur genüsslich Wein schlürfen…
Komme endlich nochmals zu Herrn Chulz und Frau Nahles retour, allerdings in einem ganz anderen Zusammenhang.
Bin nämlich der Meinung, die genannten Genossen*In, allerdings nicht nur sie allein, könnten sich von Kevin Kühnert eine Große Scheibe abschneiden, wie er rhetorisch agiert!
Die 1. Generalsekretärin der SPD-Bundestagsfraktion müsste allerdings für die Scheibe, welche ich ihr zu gedenke, mindestens zwei kräftige Möbelhucker mitbringen!
Ach so! Wenn ihre unsäglich-markschreierische Vortragsweise quietschen würde, dann müsste sie immer eine Ölkanne mit sich herumschleppen, nebenher könnte sie von dem glitschigem Nass sogar etwas ihren Vor- und Nachdenkern der Partei abgeben!

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