SANGERHAUSEN – etwas werbung für meine kalte heimat

ein blick zurück – für alle in der diaspora – dazu ein abgewandelter spruch von Meue, aus dem jahr 1964 –
er selbst wurde 1989 von seiner freundin mit einer schere perforiert, in deren folge er seinen löffel abgab…
…kennst du das nest, wo die sonne nie lacht?
wo man aus menschen idioten macht.
wo man verlernt – anstand und tugend,
das ist Sangerhausen, das grab meiner jugend…
Nils Heinrich, heute in einem Nest wohnend, welches auch mit „S“ anfängt, drückt es so aus: Zu Hause

Nebenher noch einige andere Schnippsel aus der Tube:
ohne kommentar
motocross
Schachthalde
King Erdmann

Zwei kurze Begebenheiten aus Schulzeiten in Sgh.
Eine betrifft Genossen E. – nicht den „King“
Micky G. hatten sie in der gleichen, neu eröffneten Kaufhalle beim Wegfinden ertappt, wie einige Tage vorher die Gattin vom Direktor der Thälmannschule.  In der großen Pause lieferten zwei Polizisten den Sünder, beim zufällig auf dem Schulhof umher laufenden Genossen Oberlehrer ab. Vor versammelter Meute schiss er ihn prompt zusammen,. Micky (damals in der fünften oder sechsten Klasse) wurde langsam knallrot und zitterte am ganzen Körper. Vergrub dabei seine Hände bis an die Ellenbogen in den Hosentaschen. Was den Direx fast zum Platzen brachte. Schließlich riss der Schreihals, dem Erdnuckel beide Arme aus der Versenkung. Im Gegenzug schubste Micky den Grobian von sich, wobei jener rückwärts strauchelte und brüllte dabei den verblüfften Lehrer an: „Was soll das denn überhaupt, ihre Frau klaut wie ein Rabe Schokoladentafeln…, aber mir wollen sie wegen einer Schachtel Zigaretten einen Strick drehen…“, und wollte verschwinden. Der sofortige Satz warme Ohren rettete ihn vor weiteren Bestrafungen. Den Rest regelte später sein Vater, der ihn mächtig malträtierte, allerdings auch den Pädagochen anzeigen wollte…

2 Gedanken zu „SANGERHAUSEN – etwas werbung für meine kalte heimat

  1. Zonenklaus

    Hallo Buggi,
    Mit Deinem Name nervte ewig Oliver Thiel von „StayFriends“, wollte ihm allerdings mit einer Mitgliedschaft keine Ficksechser in seinen Rachen schieben.
    In der kalten Heimat erkundigte ich mich öfters nach Dir, doch niemand konnte mir eine Auskunft erteilen.
    Natürlich bist Du mir noch ein Begriff. Wenn ich mich richtig erinnere, warst Du auch ein Pickel am Arsch dieser ekelhaften „Leeranstalt“ mit solchen sadistischen Flachzangen, wie Peter K., Stockm. und wie dieses Pack alles hieß.
    Hilf mir auf die Sprünge, hast Du nicht kurz vor den Zeugnissen das Klassenbuch weggebunst? – und hattest später einen schweinischen Arbeitsunfall in einer Glastür?
    Mir fällt noch etwas ein, waren wir gemeinsam nicht mal bei Bernhard W. in Jonne. Uns plagte bärenmäßiger Kohldampf, der sofort weg war, als unser Spezi das Brotmesser unter dem Bett seiner sterbenskranken Mutter hervorholte, an dem mistigen Kutch klebte schimmelige Margarine und eine Staubmaus von der Größe einer Ratte…
    Bald darauf habe ich Dich aus den Augen verloren.
    Hast Du Kontakt zu Achim Pils?
    Ich hoffe Du meldest Dich
    Grussssssssssssss

  2. Puckler Bernd

    Hallo,die Geschichte mit Gen.Erdmann kenne ich,ging auch in die Thälmannschule.Müsstest mich eigentlich noch kennen.
    Bernd

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