Gesundheitsminister Spahn wirbt im Kosovo um Pflegekräfte

Pflegenotstand – die dort abgedruckten Sprechblasenfragmente vom Gesundheitsscheffchen, könnte man als Leuchtfeuer aus eines künftigen Schlaraffenland interpretieren, aber…
War wiedermal ein ausgebuffter Schachzug aus bundesgermanischen Regierungskreisen, zugegebenermaßen handelt es sich um korrekt staatlich sanktionierte Flüchtlinge, die perspektivisch ins Land geholt werden, als Arbeitskräfte…
Man könnte darin eine verbrämte politisch/korrekte Form von neuzeitlichem Kolonialismus sehen.
Nicht für umsonst wurde dafür der Kosovo auserkoren, weil mit großer Wahrscheinlichkeit die dortigen jungen Leute aus dem ex-jugoslawischen Staatenbund bereit sind, für den billigsten Lohn auf dem Pflegenotstandsstrich der hiesigen Republik anzuschaffen.
Statt entsprechende Ausbildung für deren einheimische Leute zu finanzieren, kommen diese optimistischen Helfer hierher und fehlen später in ihrer Heimat. Auf der anderen Seite scheint alles wieder mit einer heißen Nadel genäht worden, weil sie hier garantiert in die Fänge von mysteriösen Subunternehmer fallen werden, ansonsten von vielen Vergünstigungen ihrer alteingesessenen hiesigen Kollegen sowieso ausgeschlossen sind und parallel dazu, das kranke Pflege-System hier noch weiter unterhöhlen werden. Alles nur nur eine kurzfristige Schönfärberei zur längerfristigen Symptombekämpfung.

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