Uschi Trude von der Leyen „hat fertig“ @ wurde mit „großer Mehrheit gewählt“…

Dachte in dem Moment, als der Kommentator irgendwann nachschob, mit lediglich neun Stimmen mehr, als sie benötigte – eigentlich waren es sogar acht zu viel – daraus machte diese Gefälligkeitsmedienpfeife eine große Mehrheit!
Für wie dusselig werden WIR Untertanen*INNEN usw. eigentlich verkauft?
Sie musste von aktuell 747 Mandatsträger*INNEN usw. , 374 Ja-Stimmen einsacken.
Wobei laut Statistik 733 Leute*INNEN usw. als Wahlteilnehmer*INNEN usw. anwesend waren, von denen gerade mal 383 Abgeordnete*INNEN usw. ihr Wohlwollen bekundeten. 327 Abgeord­nete*INNEN usw. stimmten mit Nein, 23 Abgeordnete*INNEN usw. enthielten sich und jemand*IN usw., enthielt sich schnöde.
Wie der statistische Zahlensalat zustande kommt, wird mir nicht ganz klar, geht mir aber schlicht an meinen Sitzwangen vorbei.
Die SPD ist wegen von der Leyens überraschender Nominierung aufgebracht, weil dies dem Wunsch des Parlaments widerspricht, nur einen Spitzenkandidaten zur Europawahl zum Kommissionschef zu küren. Die Befürworter dieses Spitzenkandidaten-Prinzips sehen die Demokratie beschädigt und den Wählerwillen missachtet. Damit ist das Tauziehen auch ein Machtkampf zwischen Rat und Parlament um Einfluss auf die Besetzung der Top-Jobs in Brüssel und die künftige politische Linie der EU. Finde ich ganz schön verwegen, wenn jemand künftig eine politische Linie in der EU erahnen möchte. Entweder handelt es sich bei solch einem hoffnungsfrohen Zeitgenossen nebst sehr ausgeprägten infantilen sonnigem Gemüt, um einen Berufsoptimisten oder er huldigt ewigen Zweckpessimismus…
Auch innerhalb der SPD wächst die Zahl derer, die sich für ein Ende der Blockadehaltung aussprechen, etwa der frühere SPD-Politiker Otto Schily. Er wusch seinen Genossen den Kopf, weil sie „eine hochkompetente, intelligente, welterfahrene Politikerin“ ablehnen.
Otti ist auch nie in der Lage gewesen, seinen vermeintlichen Hang zum Renegatentum, wenigstens im hohen Alter etwas zu verbergen, wenn ihm die künftige Wagenlenkerin solch eine EU-Fee erscheint, hat bestimmt nichts mit Altersweisheit zu tun, geht wohl mehr in Richtung des aufkommenden Starrsinns, im Angesicht der Urne…
Jedem Tierchen sein Pläsierchen!
Zumindest kann man der hochkompetenten, intelligenten, welterfahrenen Politikerin, eins nicht absprechen, zumindest hat sie multilingual vielen Anwesenden, mit ihren Beschwichtigungsnotwahrheiten, genug Honig ums Maul geschmiert, dass sie demnächst in ungeahnten Sphären schweben darf. Es wird damit beginnen, wenn US-Präsident Donald Trump die künftige EU-Führerin mit Twitterküsschen überhäufen wird, sie natürlich als neue Freundin auserwählt und Chinas Xi Jinping der blonden Langnase ähnlich Offerten zukommen lässt…
Gott nochmal, wie soll man in den kommenden fünf Jahren, dieses demnächst anstehende scheindemokraturische Prozedere, überhaupt benennen? Weil sich der Gernegroß aus dem Nachbarland, anlässlich ihrer Nominierung mit hinein hing, gegebenenfalls unter dem Begriff Merdokratie firmieren? {Aus merde (frz. für Scheiße) und -kratie (κράτος, kratos) → Stärke, Macht, Herrschaft}
…Klappe zu, Affe tot!
PS.
Abschließend ein Satz von George Bernhard Shaw: Demokratie ist ein Mechanismus, der sicherstellt, dass wir genau so regiert werden, wie wir es verdienen!
Und da beißt keine Maus den Faden ab

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