Die Aktivisten von „Extinction Rebellion“ besetzten den Großen Stern und den Potsdamer Platz und meinen, damit erreichten sie etwas.

Leitartikel, Christine Richter – „Extinction Rebellion“: Das Blockieren überzeugt nicht
Da kann ich ihr kein recht geben, bin allerdings auch gleicher Meinung! Wobei ihre folgende Begründung Lichtjahre von meiner Interpretation abweicht! Dies liegt an dem gepflegten Populismus, ohne den sie nicht auskommt und den sie zu jeder Gelegenheit ausgiebig hegt und pflegt.
Vor längerer Zeit bemühte ich bereits das Netz, da mir ihre Artikel immer wieder fade Eindrücke hinterließen. Irgendwann war mit klar, weshalb jene Frau so gehypt wird. Irgendwo fand ich dann auch die entsprechende Headline: Einzige Frau an der Spitze in Berlin: Christine Richter will verbinden
Weil Politik lediglich der begrenze Spielraum ist, den das Kapital geradeso zulässt, müssen in dem Moment die Medien ausgebufft als Katalysatoren fungieren um die Plebse mit Beschwichtigungsnotwahrheiten kontinuierlich bei der Stange zuhalten.
Vom Großvater schnappte ich mal folgenden Satz auf: Wer nicht gewillt ist, aus dem Unbill der Vergangenheit zu lernen, der muss alles aufs Neue durchleben! Und dieser unaufhaltsame Irrsinn wiederholt sich bereits seit Menschengedenken!
So langsam kommt mir der Verdacht hoch, dass die FUNKE MEDIENGRUPPE (Ganz nebenbei bemerkt, Ende letzten Jahres startete ich im Wirtshaus unter einigen Patienten mal eine lose Umfrage, ob sie den wissen würden, wer alles in jener Mediengruppe herumwurstelt. Wobei jeder schon irgendwelche Zitate von ihnen vernommen hatte, sei es in der Glotze oder den Printmedien. Einhelliger Tenor – wer dahinter steckt interessiert uns nicht! Letztlich bescheißen uns die Stare aus Politik und Wirtschaft sowieso von vorne bis hinten und diese Leute verbreiten lediglich deren vollkommen undurchsichtigen Sprüche, die wir dann glauben sollen…) einem schleichenden Prozess unterliegt, und sich jene Meinungsmacher bedächtig in Richtung einer vermeintlich neuerlichen Art von Hugenberg-Konzern entwickelt…
Don Alfredo´s schreibendes Lohngesindel begann auch mit seichtem Gefälligkeitsjournalismus, bis die Zeit reif war und alles extrem umkippen konnte.
Deshalb ist es bis zum jetzigen Zeitpunkt möglich, dass die MOTTENPOST noch mit folgenden Sätzen kokettieren darf: Mit der größten Berliner Lokalredaktion bietet sie Qualitätsjournalismus aus Berlin für Berlin sowie Navigation und Orientierung durch das vielfältige Angebot der Stadt. Das Neueste aus Politik, Wirtschaft und der Welt sowie Berlins größter Regionalteil mit umfangreichem, täglichem Service zu Kultur, Sport und Freizeit sorgen für beste Information und Unterhaltung. Dazu erscheinen samstags das Familienmagazin und viele weitere Extras.
Oh wohl, ist dies entzückend miauzt Löwe!
Wobei vom nostalgischen Anspruch des Ullsteinhauses, was mal deren interpretativen Journalismus ausmachte, nicht mal mehr Ansätze erhalten geblieben…
Anhand der wenigen vorangegangenen Sätzchen und nach dem Lektürieren manipulativer Artikel von Frau Chefradakteur (Ich finde, solche eine verantwortungsvolle Frau auf diesem Posten, reicht eigentlich für Berlin.), müsste eigentlich auch dem dümmsten iPhone-Verbalwixer, der gravierenden Unterschied zwischen Theorie und Praxis einleuchten.
Für gewisse Journaille*INNEN usw. scheinen Hinweise auf dramatischen Veränderungen in Natur, Gesellschaft und bei ethischen Grundüberzeugungen, welche mittlerweile überall sichtbar sind, lediglich als geringfügige Kollateralschäden zu gelten, mit denen es sich bei etwas gutem Willen doch entzückend leben lässt.
Für einen längeren Fortbestand der menschlichen Spezies, gehen in allzu ferner Zukunft sowieso keine Wege an globalen Öko-Diktaturen vorbei und deshalb muss bereits im heute erkennbaren Vorfeld geübt werden. Dementsprechend agieren die Medien auch immer aggressiver als demokratisch gefestigte Stichwortgeber der Wirtschaft, genderfaschistoid gepaart mit politisch korrekten Pirouetten. Unterdessen sie fast alle akut lebensnotwendigen Sachverhalte bis zu totalen Unkenntlichkeit kaschieren und dieser Vorgang firmiert letztlich unter der Begrifflichkeit der Pressefreiheit – dem allerhöchsten Gut in UNSERER demokratischen Gesellschaft!
Kann es sein, dass jener Begriff der Presse, losgelöst aus dem zusammengesetzten Wort ohne die dazugehörige -freiheit, bereits längerer Zeit einem vollständigen Wandel unterlag.
Presse im Sinne der eigentlichen Herkunft, abgeleitet vom ursprünglichen analogen Druckvorgang, bezog sich irgendwann auf das gesamte Spektrum von gedruckten Zeitungen und Zeitschriften.
Der Ausdruck: Freiheit wurde dereinst hinzugefügt, welcher letztlich, entsprechend vorgegebener Gesellschaftsformen, zeitweise einer vollständigen Narrenfreiheit im Druckgewerbe gleichkam…
In heutiger Zeit muss man beide Wortstämme nämlich ganz anders bewerten, wobei die gesamte Wortzusammensetzung eine vollkommen andere Bedeutung erfährt!
Das Pressen, ebenso die Freiheit, haben schon lange den eigentlichen Sinn verloren, der sich vor Jahrzehnten aus der Herstellung von informativen Periodika ergaben.
Heutzutage wird DIE (Schein-)FREIHEIT mit Hilfe der Medien entsprechend GEPRESST, sie zur Unkenntlichkeit ausgequetscht und in rasender Geschwindigkeit den gerade angesagten Vorgaben angepasst, welche sich aus den Resten von teilweise irrwitzigen parteipolitischen Programmen der bunten Mehrheitsbeschaffer ergeben…

Scheiße, habe mich wieder vergaloppiert!

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