Facebook-Orgien erschüttern französische Städte

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Ich finde es immer wieder lustig, wenn massenhaft Mumien in staatlichen Verwaltungen aufschrecken, wenn sie mal wieder „keinen Sinn“ in Aktionen der nachfolgenden Generationen entziffern können und ihre Lakaien, sonst nie verlegen mit irrwitzigen Erklärungsversuchen, es ihnen gleich tun. Dabei haben sie doch diese Ableger in die Welt gesetzt.
Merkwürdig kommt mir auch das Verhalten, von vielen „Erziehungsberechtigten“ in meiner unmittelbaren Umgebung vor. Die jedes Stichwort aufgreifen und sich dann über ihrer „missratenen“ Ableger beschweren. Auf mich immer sauer sind, da mir dieses Genöhle schon seit langer Zeit stinkt. Schließlich sind die Bonsais doch das akkurate Spiegelbild (Zerrbild) der „genossenen Erziehung“.
Was soll bei jahrelangem respektlosen Miteinander im „Elternhaus“, für den Rest des Lebens überbleiben und was bitte schön, kann so jemand an die folgende Brut weitergeben? Den abgewaschenen, verdünnten, emotionalen Dreck mit dem er überschüttet wurde?
Da ist es doch oftmals eine weise Entscheidung, wenn sich Heranwachsende beizeiten für immer verabschieden…
Sich bewiesen (nicht den anderen), dass sie doch zu etwas taugten, endlich mal etwas ganz frei entschieden ohne den Druck derer, die noch nicht mal für ihr bisheriges Leben etwas planmäßiges besaßen.
Da macht es sogar Sinn, wenn gehandicapte, beziehungsunfähige Nachfahren, statt ein Gör auf freier Wildbahn anzurühren, sich z. B. für einen bellenden Vierbeiner entscheiden. Weil denen vermeintlich, ausgeprägte menschliche Züge anhaften.
So mancher kreuzte schon meine Wege, der meinte: „Seit ich die Menschen kenne, liebe ich die Tiere“, und mit banniger Freude diese hilflosen Geschöpfe quält, in der Gewissheit, dass sie ihm auf Deibel und Verderb ausgeliefert sind…
Wie beginnt der Artikel?
Literweise Alkohol
Da kann ich nur ablassen: „Wie die Alten sungen, so saufen heut die Jungen!“
Es anders zu bewerkstelligen, wäre: „Eulen vor die Säue schmeißen!“ (H. Knebel), da viele verinnerlicht haben, dass Alkohol als Lebenselixier herhalten muss. (Ich weiß wovon ich rede, allerdings gab es bei mir zu Hause keine Problem mit Alk und deren exzessive Happenings. Konnte es aber überall im meiner Umgebung registrieren. Hinzu kommt allerdings, dass auch ich  Volksdrogenabhängiger wurde.)
Jahrelang den saufenden und prügelnden Erzeuger im eigenem Heim genossen und dazwischen wuselte Mutti herum mit ihrem krankhaften Hang zur Harmonie.
Wer soll es den pseudo-hedonistischen Gläubigen des Facebook-Gottes verhehlen, wenn sich sich deshalb in großer Runde fröhlich die Kante geben?
Wird demnächst auch hier anzutreffen sein. Allerdings besitzt dieses hundeverschissenen Bundeshauptdorf sehr wenige attraktive Plätze, für solche C2H5OH-Glorifizierungen unter freiem Himmel.

Ich stelle mir gerade vor, tausende, gut angezogene Menschenkinder würden sich auf diesem ausgesprochen hässlichen Platz, rund um die „Nuttenbrosche“ einfinden und jeder würde im angemessenen Abstand ein Ei legen und sofort wieder verschwinden. Da könnten anschließend Pücho- und Soziolochen eine Nuss von der Größe einer riesigen Melone knacken.
Unterdessen rätseln Pücholochen und Soziolochen, ob das Phänomen irgendetwas zu bedeuten hat – und wenn ja, was. Die Soziolochin Monique Dagnaud von der Pariser École Nationale des Hautes Études en Sciences Sociales mutmaßt, den Organisatoren ginge es darum, „mediales Aufsehen“ zu erregen und generationenidentitätsbildendes Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln. Die Soziolochin mutmaßt außerdem, der Massen-Aperitif erlaube den „Jugendlichen und Postjugendlichen, der Welt zu demonstrieren, dass sie da sind“.
Möglicherweise wollten sie aber auch einfach nur einen heben, so die
Soziolochin Dagnaud.
Diese bahnbrechende Erkenntnis sollte der berühmten „Donald-Duck-Unität“, in Entenhausen ein Doc. h.c. für Tante Dagnaud wert sein.
Ich beglückwünsche sie schon mal!

Da könnten Pücho- und Soziolochen eine Nuss von der Größe einer riesigen Melone knacken.

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