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Prof. Dr. Elmar Altvater geht nicht mehr einkaufen

Weltbürger des demokratischen Sozialismusweiß nicht so richtig, wie das gemeint sein soll, zumal er im Alter bei den Neo-Bolschewisten landete.
Na ja, zu meiner Zeit war er noch nicht so schräg drauf, lief zwar damals auch schon im OSI als bekennender und praktizierender Linker herum, muss aber im Herbst des Lebens dann einen recht merkwürdigen Wandel durchlaufen haben. Sonst wäre er ja nicht bei dem gammeligen Appendix der ehemaligen SED gelandet…
Muss allerdings sagen, vor gut drei Jahren, zu seinen recht gründlichen Ausführungen zu TTIP, CETA & Co., schien er, wie in früheren Jahren, zur Hochform aufgelaufen.
Zumindest ist sich E.A. einigermaßen treu geblieben…
Mir fällt zum OSI noch etwas ein. Suchte im Vorlesungsverzeichnis nach interessanten Themen, warf abschließend einen genauen Blick auf die vorgeschlagenen Bücherlisten der entsprechenden Dozenten. Hakte dann sofort die Leute ab, die mit Pahl-Rugenstein oder mit den unsäglichen FDJ-blauen Schmöker vom Ostberliner Dietz-Verlag hausieren gingen. Noch schärfer waren jene Irrläufer drauf, welche sogar eine zweibändige Zonen-Ausgabe eines Philosophischen Wörterbuches anpriesen.
Wer weiß, was heute für Nasen an dem Institut herumgeistern, um der verblödenden iPhone-Generation etwas neuzeitliche Politik unter die Nasen zu schmieren. Bestimmt keine Leute vom Schlage eines Prof. Dr. Elmar Altvater, Prof. Dr. Peter Grottian, Prof. Dr. h.c. Helga Haftendorn, Gesine Schwan, Richard Stöss, Mr. Levine usw.
Wohl mehr in Richtung von Bernd Rabehl

85ster „Geburtstag“ vom „Tag der nationalen Arbeit“

Gestern war es nun wiedermal so weit, für die Mehrheit im Lande hieß es, heute nix werkeln!
In vielen Ländern dieser Erdenscheibe bezeichnen sie diese 24 Stunden schlicht: Tag der Arbeiterbewegung oder nur Tag der Arbeit, allerdings nennen ihn verständnisresistente Zeitgenossen mit ideologiefreien Reflexionen lapidar: Krampftag des heutigen Lohngesindels!
Zur Erinnerung, am 1. Mai 1933, schenkte jener Anstreicher aus Braunau, SEINEM VOLK den „Nationalen Feiertag des deutschen Volkes“.
Fand im Netz den entsprechenden Monolog des Verführers. Da hat sich zu UNSEREN TAGEN nichts weiter geändert, die Stare bombardieren gegenwärtig die Plebse auch nur mit Worthülsen…
Gleichwohl sind die Leute nicht mehr so euphorisch, liegt vielleicht daran, weil alles anders kaschiert wird, aber jener Honig, der dem Volk ums Maul gestrichen wird, kommt aus dem gleichen Napf und schmeckt ähnlich.
Mir fällt zu dem Standbild noch etwas ein, damals machten sich die Ideologen absolut keinen Kopf um die Bodenbrüter auf der zertrampelten Rasenfläche des Tempelhofer Feldes!
Adolf der Gütige beginnt sogar politisch korrekt, nennt seine Zuhörer Volksgenossen und Genossinnen!
…habe total den Faden verloren, wollte eigentlich den Schrieb noch abends beenden, war dazu aber nicht mehr in der Lage, wegen übermäßigen Genusses von harten griechischen und polnischen Volksdrogen. Legte dann noch einen sehr unglücklichen Stunt hin. Erschrak mächtig, als ich aufstand und der Plastikstuhl scheinbar eine Grätsche machen wollte, in deren Folge ich mich auf dem Terrazzo erdete. War mir doch vor einigen Jahren ähnliches widerfahren, auf dem Balkon vom Schefff in meiner kalten Heimat, allerdings stocknüchtern und mit viel Reaktion dabei. Erhob mich recht schwungvoll aus solch einem Sitzgerät, wobei das weiße Unding prompt den Geist aufgab. Um ein Haar wäre mir anschließend ein sehr spitzes Teil ins Gekröse gefahren…
Vor fast dreißig Jahren sah dies noch ganz anders aus, da wurde am Vorabend gebechert, nebenher noch Kultur eingezogen, zu riesigen Gewerkschafts-Events in der Deutschlandhalle. Das waren noch Zeiten, als an solchen Abenden Die Drei Tornados vom Leder zogen, IG-Blech trötete und am nächsten Tag, wurde sich dann recht sportlich betätigt.
Dies begann mit einer Wanderung quer durch Westberlin, erst zum Kudamm 185, weiter in den Dschungel oder die Ruine. Wenn es das Wetter zuließ, landeten wir irgendwann zum Pennen vor dem Reichstag.
Mittags dann Treffpunkt Mariannen-Platz, zumindest war die stundenlange Latscherei zu ende. Dort begann schließlich der Klassenkrampf – High sein, frei sein, überall dabei sein, Chaos muss dabei sein…

VERBORGENES MUSEUM, INGE MORATH 1923 – 2002

Aus einem fotografischen Kosmos
Anlässlich vieler Ausstellungen kam mir immer wieder hoch, welch irrwitzigen Kahlschlag willfährige Beamte im Dritten Reich betrieben, den mehrheitlich die Bevölkerung nicht nur stillschweigend akzeptierte, sondern euphorisch unterstützte und deren reichsdeutsche Nachwehen man allerorten recht nachhaltig spüren konnte, bis weit in die 1970er hinein.
Darüber hinaus, gleich anschließend eine neue Qualität von jenem identischen Gedankengut gedieh, was wiederum nur eine Minderheit registrierte.
Auch über 70 Jahre, nach dem letzten infernalischen Weltbrand, laboriert nun Gesamtdeutschland an den damals aufgerissenen und niemals verheilten Wunden, welche hauptsächlich Kunst und Wissenschaft betrafen. Mittlerweile versucht bereits die dritte Generation, ebenfalls halbherzig jene düstere Ära etwas aufzuarbeiten und wird ebenso scheitern. Weil heutzutage alles noch genauso an den Verlusten krankt und die damals entstandenen Löcher nicht zu beseitigen sind.
Gut, Inge Morath gehörte nicht zu den Opfern, sie war zu jung, allerdings besaß sie als Ösi sogar einen gewissen Hang zum System, außerdem kam sie erst relativ spät zur Photographie.
Diese Winzausstellung belegt aber ihr grenzenloses Talent.
Im Zusammenhang mit Arthur Miller und Robert Capa war sie mir ein Begriff, wusste aber nicht mehr auf welchem Gebiet sie sich schaffte. Mit dem Lama auf dem Times Square, NYC 1957 fielen mir etliche Sachen von ihr wieder ein, außerdem sah ich vor Jahren bereits eine andere Ausstellung.
Besonders gefiel mir gestern, dass mal wieder kein Kulturfuzzi herum laberte.
Lediglich Elisabeth Moortgat ließ kurze biographische Highlights über die Künstlerin ab, ebenso Kurt Kaindl als Kollege, der seinen Vortrag noch mit einigen Schnurren würzte…
Es lohnt sich, auch etwas in der Heimatseite vom Museum zu stöbern!

Debatte um “Erklärung 2018” – Was verrät der Beruf über die politische Haltung?

Plötzlich stehen sich zwei bürgerliche Lager gegenüber: Die Unterzeichner der “Erklärung 2018” kritisieren Merkels Flüchtlingspolitik. Die Unterzeichner der “Antwort 2018” wiederum distanzieren sich von der “Erklärung 2018” – zwei Eliten im Vergleich.
Zwei Münzen haben vier Seiten!
Finde es schon recht merkwürdig, wie leichtfertig Meister Tschechne mit dem Begriff ELITEN herumfuchtelt – benutze dieses Mal lediglich ein weichgespültes Verb für seine Art, wie er sämtliche Angehörigen jener beiden Rudel laufend klassifiziert.
Fand im Bermudadreieck des Netzes keine ausreichende Definition des Begriffes, der alles auf den Punkt bringt, letztlich wurde irgendwann in sämtlichen Texten rumgeeiert.
WIKI meint irgendwo: Im Alltag und in den Massenmedien werden unter „Elite“ in der Regel Personen verstanden, die sich in politischen, wirtschaftlichen, sportlichen, künstlerischen, akademischen o. ä. Spitzenpositionen befinden.
Mit Hilfe der politisch korrekten Betrachtungsweise könnte man Fachidioten natürlich so bezeichnen, was aber in der Regel, für jene zu definierenden Personenkreise absolut nicht zutrifft.
Da jeder für seine Feindbilder selber sorgen muss, gebe ich noch zwei Links. In dem ellenlangen Beitrag kann man sich entsprechend brauchbaren Passagen selbst zusammenklauben.
Allerdings müssten auch dort die soziologischen Aspekte viel tiefgründiger aufgedröselt werden!
Schon mal darüber nachgedacht, was mit hartnäckiger Political Correctness und permanenter Genderhurerei in UNSERER kranken Gesellschaft alles nachhaltig gedeckelt wird und warum in dem Zusammenhang gerade jetzt mal wieder massenhaft Eliteriche*INNEN usw., wie Pilze aus dem Boden schießen?

Der Torontosche Todesfahrer – ein “merkwürdiger Einzelgänger”, aber „harmlos“!

Die gesamte Berichterstattung über diese neuerliche rollende Killerei kotzt mich mächtig an!
Jene permanenten Meldungen, dass es sich dabei nicht um einen Terrorakt handelte, beruhigt mich wirklich!
Auch jene Tatsache, weil der Kelch wieder an mir vorbeiging und es wenigsten weit weg geschah…
Allerdings habe ich trotzdem eine Frage.
Wann kann man eigentlich ganz unbedarft von einem Terrorakt sprechen und soll man sich langsam eine Betroffenheitslarve zulegen?
Wie teuer sind diese entsprechenden Gesichtskondome eigentlich?
Wo beziehen Politiker sie her?
Hinzu kommt, die sind fein raus, da sie solch Equipment garantiert auch noch von der Steuer absetzen können…

Gestern stand die SPD an einem tiefen Abgrund, mit der Nahles-Wahl hat sie einen großen Schritt nach vorn getan…

Gratulation an die demokrativerständige Quereinsteigerin Simone für ihren beachtlichen Sieg aus dem Stand heraus! Leider konnte sie nichts ausrichten gegen das Bollwerk aus dem nachhaltigen rechtskonservativen Filz des Seeheimer Kreises, nebst jener momentanen Funktionärsriege, die im Sinne sämtlicher untergegangener Altlasten der Schnäppchenpreislage Müntefering, Struck, Scharping, Beck, Schröder, 100% St. Martin und sonstiger Emporkömmlinge von Probierpolitikern, weiterhin die Marschrichtungszahlen vorgeben wollen.
Weil diese ewig kreischende neuerliche Galionsfigurin(*) unaufhörlich damit kokettiert, dass nach über 150 Jahren endlich mal Frau die mittlerweile klapprige alte Tante SPD an die Leine nehmen durfte, kommt sie mir nun eher wie ein frisches Quotenmaskottchen vor.
Simone Lange wird hoffentlich nach dem 66 %igen Pyrrhus-Sieg ihrer Mitbewerberin nicht aufgeben wollen – Kopf hoch oder ich schieße!
Jetzt kann es nur heißen, weiter nachtreten, denn mit Nahles und Konsorten ist keine Erneuerung angesagt! Allerdings wird es ihr spielend gelingen, großmäulig, voller selbstverliebter Ignoranz und mit stolzgeschwellter Brust, selbige rote Karre mit Herz und Seele gegen die Wand knallen zulassen.
Parallel dazu grüßt bereits die endgültige Bedeutungslosigkeit ihres Vereins…
Nachdem, was Juso-Kühnert heute alles abließ, mutierte er für mich zum Scheffchen von Nahles Gnaden. Mir kam es im Nachhinein so vor, dass dieser Typ in der Vergangenheit lediglich als Wadenbeißer gegen die GroKo agierte, um Madame, für deren Intrigen, den Rücken freizuhalten!
Während des Interviews von Marietta Slomka, hätte ich mich über die Reserviertheit der brandneuen SPD-Ober-Scheff-Präsidenten-Vorsitzenden bepfeifen können.
Das Wahlergebnis schien ihr wie ein Bumerang “…Eins in die Fresse…” verpasst zuhaben.
Zeigte sie in der Totalen ein selbstgerechtes schlecht kaschiertes Lächeln oder handelte es sich um das sauwütende aber arrogante Grinsen wegen des verwonnenen Sieges?
Scheinbar wollte Mr. ehemals 100% sie von daher, mit diesem schrecklichen Bildnis trösten…

(*) Wessen Geist nicht blitzt, dessen Stimme donnert!

20. April bis zum 30. April – jene nebulösen Daten

Kurz nach der Geisterstunde musste ich sofort eingepennt sein, denn The Irrawaddy Blues schien doch nicht so das Gelbe vom Ei gewesen zu sein, ward deshalb gegen 5:30 prompt hellwach. Nüscht mit präseniler Bettflucht, fünf Stunden Schlaf sind mein Optimum an nächtlicher Augenpflege. Irgendetwas ging mir sofort durch die Birne, etwas wesentliches lag nämlich heute an. Notierte dazu auf meinen nächtlichen Merkzettel nur: KALENDER! Schloss die Äuglein wieder, wurde nach weiteren gefühlten Stunden schließlich wach. Weil das Radio immer noch leise lief, erfolgte dort plötzlich die Durchsage: ...Freitag, der 20ste April, gleich ist es sechs Uhr…
Pling!
Seit über 50 Jahren ist mir an jenem Datum ewig Adol Fhitler präsent. Darauf bezog sich der morgendliche Hinweis zum Kalender aber nicht! Nach erfolgtem Toilettengang ein Blick auf den April, dort stand nichts – bloody Bullshit!
Dabei lag abends etwas an, aber was?
Dachte mir so, greifst dir einen Sudoku, dann fällt es dir vielleicht ein.
Registriert mit halben Ohr die Info zum weitere Morgenprogramm, u.a. hieß es da, in Konstanz gab es Proteste, weil ausgerechnet am heutigen Tag Taboris Mein Kampf Premiere haben sollte.
Zumindest hat der Werbegag von Regisseurs Serdar Somuncu eingeschlagen. An jenem Abend fand sich niemand, der sich mit Hilfe einer Hakenkreuzbinde freien Eintritt verschaffen wollte. Wäre für mich kein Problem gewesen, hätte es für ein zweites Teil auch noch Freibier gegeben, hätte ich auch am andren Arm sogar eine weitere Binde getragen, allerdings nur im Theater!
Die Scheffin hat ja eine Haufen Provokationen meinerseits erleben müssen, für sie wäre ich dort ein mehrstündiger Unbekannter gewesen…
Bei den dortigen moralischen Contras handelte es sich um die üblichen Arschgeigen, die immer nur den überdimensionierten Kokolorus in ihren kranken Köpfen haben und ansonsten keines Sinn für solche verbindenden Kleinigkeiten eines Regiemannes, der seine Rezipienten mal aus ihrer trägen gutmenschelnden Reserve locken wollte. Weiterlesen

Merkel signalisiert bei Treffen mit Macron Bereitschaft zu Kompromissen

Immer die gleiche Leier!
Viel gelabert, reichlich schräge Selbstdarstellungen, nichts Konkretes anvisiert und dies geschah voll Power.
Trotz der verbalen Leere, kündigte Mutti mit vorausgaloppierendem Gehorsam bereits Kompromis­se an, wenn es sich dabei nicht um eine nachhaltig konstruktive Sprechblase handelte, dann weiß ich nichts mehr.
Auch der Ort für diesen geselligen Europa-Thing wurde treffend gewählt.
Selbiger passte rundweg dazu, wie beider Ärsche auf einen Eimer.
Jener hässliche Potemkinsche Schlosshochbunker aus Stahlbeton, für dessen spätere Wichtigkeit verbalhurend irgendein Humboldt herhalten muss.
Politisch betrachtet: Außer Spesen, nüscht jewesen!
Halt stimmt nicht ganz!
Das gesamte dort werkelnde Lohngesindel hatte etwas davon.
Es wurde gezwungenermaßen von der Arbeit abhalten.
Alle durften während der Zeit medienträchtig auf den Rüstungen herumlungern und ließen bei eitel Sonnenschein den Lieben Gott einen frommen Mann sein…

Warum das VERBORGENE MUSEUM in Berlin einzigartig ist und auch bleiben soll

Kenne dieses lütte Museum von den ersten Stunden an.
War zwar nicht bei jeder Vernissage anwesend, allerdings auch zwischendurch bei vielen Ausstellungen. Schon faszinierend, was Marion und Elisabeth immer wieder auftrieben an abgelichteten und gemalten Werken. Ebenso wurden darüber hinaus oftmals ganz persönlich Dinge der Künstler in den kleinen Vitrinen präsentiert.
Was man fast regelmäßig erleben darf anlässlich solcher Events, sind die witzlos plappernden Kulturfuzzis, die nicht nur dort, ewig auf der Pisse von bildenden Künstlern und den Ausstellungsmachern Kahn fahren wollen. Registriere es permanent, dass gerade jene Figuren, in deren Verantwortlichkeit sämtliche finanziellen Kahlschläge obliegen, solche Veranstaltungen ausnutzen und sich ebenda, im Schatten der zur Schau gestellten Kunstschaffenden, aberwitzig und dreist sonnen wollen.
Gerade heute wieder vorgeführt bekommen!
Bin mir sehr sicher, viele der Anwesenden, bestimmt über ein dreiviertel Anwesendinnen, gingen doch zu jener Feierstunde wegen eines schlichten Bedürfnisses, um den verantwortlichen Frauen vom Museum Achtung zu zollen, auch ein Anlass, mal wieder alte Bekannte zutreffen, die ihnen in den ganzen Jahren ab und zu über den Weg liefen.
Und was passierte?
War mir eigentlich klar, Monsieur le Président musste die Chance nutzen und die Gäste ewig mit der Biographie von Louise Schröder nerven. Dachte er etwa, unter seinem Publikum hocken nur politisch desinteressierte Blindfische, denen er es unbedingt zeigen musste, von denen niemand etwas anfangen konnte mit der Namensgebung des etwas größeren Pucks aus einer Metallegierung? Tut mir nicht leid, wenn ich in dem Zusammenhang ablasse, eine gewisse Notwendigkeit streiften schon meine Ohren. Als Politikerin mit Visionen, die permanent versuchte etwas davon umzusetzen, was ihr recht selten gelang, wegen der überall anzutreffenden Ignoranz ihrer Umgebung, da besitzt Genossin Schröder schon den Status einer Quotenfrau des letzten Jahrhunderts. Wenn man nur die momentanen Abziehbilder von Genossinnen ihrer Partei betrachtet, da sehe ich keine Frau, die ihr heutzutage annähernd das Wasser reichen könnte, auch nicht von der obersten Stufe eines Tripp Trapp´s…
Hoffentlich wiederholt sich nächste Woche solch identisches Gelaber nicht schon wieder. Dem Himmel sei Dank, nicht nur mir geht es häufig so, weil mich öfters ein Gefühl beschleicht, dass Vernissage-Plapperer gar nicht wissen, was sie da eigentlich ablassen. Weil deren Vorträge von wesentlich fachkundigeren Knechten oder Büroklammern verfasst werden.
Kuratorenmentalität geht mir vollends ab, würde anschließend nämlich immer in die Luft gehen. Wenn ich daran denke, da muss man mit steinerner Mine, erst den ganzen Stuss über sich ergehen lassen und dann wegen der Etikette, anschließend noch eine hündisch ergebene Danksagung flöten…
Hier ist Sense!!!
Nun folgen noch zwei Links: Eine La-La-Collage, weil mir das Vijo-Erstellungsprogramm nüscht sagte und etwas aus vergangenen Tagen von M.B.&E.M.

Fußnote: Eigentlich ist es nicht so prickelnd, wenn man auf zwei Hochzeiten tanzt, war aber gegen 21:30 Uhr noch in der Zionskirche, da ging es open end mit Percussion und Gesang aus Südafrika weiter….

Skandälchen um Kollegah und Farid Bang

Und alle bekennenden Pharisäer, Gutmenschen, politisch korrekten Flachzangen, Schwätzer, im lo­kalen Slang jodelnde Berufsbetroffenheitslyriker, Promis, Medienknechte und wer noch alles zuge­zählt werden möchte, aus UNSERER mitteleuropäischen KULTURHEMISPHÄRE, haben mit ihrem oftmals kruden Selbstverständnis nun wieder wochenlang etwas davon. Wobei sich parallel dazu, sämtliche Medienhaie nun wollüstig auf die hausgemachte Schande stürzen werden, und dann ihr Süppchen langfristig am Kochen halten, ent­sprechend gewürzt mit der Problematik, wegen des billigen Effektes hinsichtlich ihrer verkaufsför­dernder Quoten,
Vornweg die BILD für Intellektuelle und deren politisch interessierten Fänz, so titeln sie z.B.:
– Skandal um Kollegah und Farid Bang
Kulturratspräsident verlässt Echo-Beirat
“Die Texte finde ich widerlich”: Kulturratspräsident Christian Höppner tritt aus dem Beirat des Echo aus – und kündigt einen Runden Tisch zu den Grenzen der Kunstfreiheit an.
– Empörung über Echo
Die Aufrechten sind zu wenige – und zu alt
Nach dem Antisemitismus-Eklat beim Echo geben Preisträger ihre Auszeichnung zurück und empö­ren sich öffentlich. Das ist gut und wichtig – aber es erreicht nicht das Publikum, um das es geht.
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