Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

arte – Terrorismus: In der Falle?

„Square Idee“
Fast hätte ich vergessen noch etwas abzulassen, über eine Doku von gerade mal 27 Minuten, die letzten Sonntag auf „arte“ lief – eine Empfehlung von Hajo aus meiner kalten Heimat…
Schon erstaunlich, welcher Informationsgehalt in der kurzen Zeit da verbraten wurde.
Bei Historiker und Nahost-Experten Pierre-Jean Luizard sowie der in Istanbul geborenen deutschen Soziologin Nécia Kelek konnte man davon ausgehen, im Gegensatz zu John Kerry, dass beiden klar war, über was sie da redeten. Gut, für meine Begriffe schienen Frau Keleks Betrachtungen zeitweise recht geschlechtsspezifisch abzugleiten, trotzdem ergab alles, nebst der Moderation, ein abgerundetes Bild. Ein bisschen störte mich aber, dass die Soziologin recht häufig mit dem Begriff „Freiheit“ jonglierte und selbiger betraf faktisch nur die westliche Sichtweise der letzten Jahrzehnte. Da half auch eine Anleihe aus den Tagen der beginnenden Aufklärung nichts! Wo sind eigentlich jene visionären Grundprinzipien abgeblieben, mit denen zu Unzeiten irgendwelche humanistischen Traumtänzer ewig kokettieren?
Zumindest enthielt die Sendung auch gewisse Denkanstöße für interessierte Zeitgenossen, denen die historischen Hintergründe vor hundert Jahre nicht so geläufig erschienen, was das Schachern um riesiger Landmassen angeht. Hier noch der Link zum erwähnten „Sykes-Picot-Abkommen“. Weiterlesen

Fokus Fotorecht: Neues Gesetz für Straßenfotografen

Vom Berliner ×berg erhielt ich eben ein digitales Rauchzeichen, welches ich auf keinen Fall für mich behalten möchte!
Nun werden demnächst massenhaft §§-Heinze das Netz nach Verstößen ausspionieren, damit sie anschließend ihre vielen leicht verdienten Scherflein ins Trockne bringen können. Unterstürzung werden solche Individuen durch Bit-Knechte erhalten, die entsprechende Software liefern damit alles noch wesentlich schneller geht – solche IM-ähnlichen Aktionen gleichen bekanntlich einer Lizenz zum Gelddrucken…

Unsere Kolumne um das Thema Fotografie & Recht

Ab nun dürfen einzig und allein Heerscharen visueller Auftragsspitzel ihre gesamte Umgebung ohne Probleme ablichten…

n-tv, „The Sixties“

Obwohl gestern Abend mein Blut recht verdünnt von Alkohol war, registrierte ich in der Glotze noch etwas, nämliche den Programmhinweis auf eine Doku von Tom Hanks – für Montag, 10:15 PM.
Wobei ich sonst geflissentlich n-tv übersehe, da er wegen Dauerreklame zu meiner Sammlung von Schweinesendern gehört und deshalb nicht eingeschaltet wird, aber in dem Werbeschnipsel schafften sich gerade „Beatles“, „Stones“ und Erich Burdon. Notierte mir daraufhin noch den Sendetermin – mehr schlecht als recht – am linken Handrücken und schaltete anschließend das Verblödungsgerät sofort aus, da es beim Zappen auf einen anderen Kanal sowieso nichts weiter gebracht hätte, wegen anhaltender und verschwommener Stereobilder…
Ach so, sämtliche Fortsetzungen werden auch irgendwie nachmittags wiederholt.

Im Nebel – arte

Jener, von den Herstellungskosten sehr preiswerte Streifen wurde innerhalb der östlich verschobenen Grenzen des Deutschen Reiches, im Jahre 1942, angesiedelt – nämlich in der Белорусская Советская Социалистическая Республика und nicht wie es die Erläuterung zum Film weismachen will – in Weißrussland!
Schon klar: Besetzung durch Deutschen Wehrmacht. Sabotageakte von Partisanen verkaufen sich immer noch besser, als Handlungsstränge irgendwo auf UNSERER Erdenscheibe angesiedelt.
Warum eigentlich in der Vergangenheit herumstochern, besser gesagt, „Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah…“ (Wegen der Bildung verrate ich den Autor nicht! Es könnte sich nämlich um „Die-Eine-Million-Pfund-Note”n-Frage von Mark Twain handeln.)
Schätze mal, keine 1000 Kilometer südöstlich von Minsk (Zur Erinnerung! In dem Nest fand vor wenigen Tagen ein Event statt! Handelte es sich dabei lediglich mal wieder um eine Masturbationsperformance mit vielen orgasmusresistenten Luftnummern oder einer Politswingerfete? Scheint so, denn eine blutleere Wendung ist bisher nicht in Sicht, sonst hätte die Besatzung der ISS (Nicht IS!) schon Meldung gemacht!) wäre solche ein Geschehen auch heute möglich! Allerdings wird darüber erst in 70 Jahren ein Film gedreht und dieses Drama bekäme dann 2085 in Eberswalde den Preis der Internationalen Filmkritik!
In diesem ungewöhnlichen Movie kommen menschliche Schwächen nebst ihrer perversen Abgründe auf beiden Seiten zur Geltung, frei von Zivilcourage, Geradlinigkeit, Vertrauen, Aufrichtigkeit und Hoffnung…
Alles verschwindet “Im Nebel”letztlich sind alle nur Verlierer!
Trotzdem ein sehenswerter Film.

Deppen aller Länder, vereinigt euch!

Eines Plagiates möchte ich nicht bezichtigt werden, deshalb der Hinweis, die abgewandelte Headline ist noch nicht mal ansatzweise auf meinem Mist gewachsen – 80% davon stammt von Charly Marx-Engels.

Beginne jetzt mal mit dem Anfang.
Nicht nur meine Möhre ist immer noch leicht im Arsch, ich hatte auch keine große Lust verspürt irgendetwas abzulassen. Erstens ist in den letzten Wochen nichts weltbewegendes passiert, nirgends stand eine vernünftige Panikmeldung. Außerdem war ich noch angegnatzt von der vielen Klitterung, was den † Staatsakt für Seine Heiligkeit König Richard I., genannt der Unvergleichliche, von Weizsäcker (Ach so, die kursiven Sätze stammen von „einartysken – Für Freiheit und Gerechtigkeit“, wer sich dahinter verbirgt, weiß ich nicht.) So geht es weiter: Das gemeine Volk war rund um den Berliner Dom großräumig ausgesperrt. Die Berliner, sogenannte Staats(ä)lite wollte mal wieder ganz in sich gekehrt unter sich sein. Vor der aufdringlichen Nähe des Volkes unbelästigt. Wie es in einer Demokratie so Usus ist. Ohne Beisein des Volkes kann man sich und die Seinen sehr viel besser inszenieren, als ständig durch despektierliche Pfeifkonzerte an die eigene Sterblichkeit schon zu Lebzeiten erinnert zu werden. Da hört es sich doch sehr viel schöner an, einem Verblichenen seine Unsterblichkeit zu attestieren und ihm ein “Du bleibst unvergessen und lebst in unseren Herzen weiter” nachzurufen, während der Leichnam unter Polizeischutz und getragenem Trompetenspiel, “Ich hatte einen Kameraden,” zur letzten, nasskalten Ruhestätte gefahren wird. Das Laufen fällt einem im Tod ja auch nicht mehr so leicht wie zu Lebzeiten ← Könnte auch von mir stammen.

Weshalb hat sich überhaupt niemand gefunden, der mal recherchierte, was Richy so als Wehrmachtstourist trieben. Er wurde bekanntlich sehr schnell zum Hauptmann befördert, nebenbei baumelten sie ihm das EK II und EK I um…
Zu solchen Anlässen gibt es bekanntlich nicht nur ein Blick zur Sonne, da wird immer noch irgendein Stuss abgelassen, alles garniert mit Friede, Freude, Eierkuchen, verbunden mit viel Ruhm und ganz viel Ehre!
Ist auch egal, da er jetzt ja die Radieschen von unten beguckt…

Zwischendurch lud der letzte europäische Diktator (Wie er von UNSEREN Medien immer lobend erwähnt wird – ist er das wirklich?) zu einer Audienz nach Minsk und alle ganz wichtigen Leutchen folgten in Scharen seinem Ruf. Mir fiel doch in dem Moment der olle Jeheimrat ein: Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir wer du bist!
Gott sei Dank, muss ich es gar nicht, weil sich nämlich nichts geändert hat und nix ändern wird – da wird doch eher am Stadtrand der BER-Feldfluchplatz fertig.
Was haben die Leute dort überhaupt angestellt, bevor sie sich ewig zu Phototerminen trafen und Sprechblasen implodieren ließen? Offenkundig sind sie Genossen Петро Олексійович Порошенко aus medienträchtigen Erwägungen lediglich in seinen Arsch gekrochen… Weiterlesen

Es geht um Krieg und Frieden

Ukraine-Krise: die wichtigsten Antworten zum Gipfel in Minsk.
Die Fragen im Artikel sind genauso so ein Dünnschiss, wie die Ankündigung des Artikels!
IMG_1344äEs geht um Krieg und Frieden
Da habe ich gleich zu Beginn auch eine Frage!
Geht es nun um weitere kriegerische Handlungen oder um ein bisschen Frieden?
Da scheinen die Deppen von der DPA möglicherweise genauso überfordert, wie es seit vielen Monaten den politischen Dauerschwätzern geht. Also morgen beginnt mal wieder eine ganz wichtige, total übermackerte Masturbationsperformance, multiple Orgasmen werden dabei ganz bestimmt nicht bei herumkommen.
Ukraine-Krise: die wichtigsten Antworten zum Gipfel in Minsk?!?
Aber wie schlimm wird es in dem Konfliktgebiet noch kommen, wenn eine Waffenruhe nicht gelingt?
Dreimal darf der unterbelichtete Fragesteller über weitere Folgen rätseln!
Wenn die Friedensinitiative scheitert, was ist dann zu erwarten?
Weiteres Salbadern der ganz wichtigen Eksperten, mehr nicht!
Können Waffen aus den USA und Nato-Staaten der Ukraine helfen?
Auf jeden Fall für optimales Blutvergießen!
Es gibt aber Stimmen in der EU und vor allem in den USA, die Waffenlieferungen für das beste Mittel halten, um Russland zu stoppen
Natürlich haben EU-Lobbyisten DER USA ein Interesse daran, dass endlich mit Waffenlieferungen begonnen wird. Da hocken DIE Amis sehr weit weg auf ihrem riesigen Flugzeugträger und möchten liebend gern den Europäern ein Kuckucksei legen, die anschließend zusehen müssen, wie sie mit den Folgen fertig werden. Im Vorfeld von TTIP & CETA kann man solche Bestrebungen aus dem Amiland sogar nachvollziehen…
Warum kämpft Russland um Einfluss in der Ukraine?
Es gibt historische, wirtschaftliche und politische Gründe. Viele Gebiete gehörten zu Zarenzeiten zu Russland. Zudem sieht sich Russland durch das Vormachtstreben der Nato in seinem Vorhof bedroht. Seit Jahren stören sich die Russen an Manövern mit Beteiligung der US-Streitkräfte und Nato-Staaten. Russland will einen von der prowestlichen Führung angestrebten Nato-Beitritt verhindern.
In vollkommener Unkenntnis kam der zweite Satz zustande, da nur umgekehrt ein Schuh draus wird und selbige Zeiten liegen schon etwas länger zurück!
Was ist (bei dem) vom Minsker Krisentreffen zu erwarten?

TTIP, CETA & Co. + “Sieben Tage war die Möhre krank, jetzt läuft sie wieder – Gott sei Dank!”

Ungeachtet dessen befindet sie sich nach wie vor in der Genesungsphase, alldieweil noch einige Winzprogramme fehlen…
Letzten Montag kam mir irgendwann nach einem etwas längeren Zug durch die Gemeinde, dass ich doch nicht so ville saufen kann, wie ich eigentlich kotzen könnte. Nach meiner heutigen groben Berechnung waren schließlich fast 280 Gramm reiner Alkohol zusammengekommen. Gegen 2:30 AM ging es schließlich mit seitlicher Amplitude heimwärts, zu Hause wurde wegen der „Elektrolyte“ noch ein Öko-Alkaseltzer gemixt, mit folgenden Ingredienzien: Zwei Schnapsgläschen Rote Beet-Saft, RBäeine kleine Messerspitze Habanero-Pfeffer, die gleiche Menge gekörnte Gemüsebrühe und ein viertel Teelöffel mit Salz. Alles wird in einem 0,4 Liter-Glas gut verquirlt und mit Mineralwasser randvoll aufgefüllt – dann hinter mit dem Zeug!
Trotz der vielen Raucherei gab es später keine Miezekatze.
Etwas erwähnenswertes gab es dann am Donnerstag in der Urania: Prof. Dr. Elmar Altvater, em. Prof. für Politische Ökonomie, FU Berlin TTIP, CETA & Co. – Gefahr für die Demokratie, den Verbraucherschutz und die Umwelt?
Bei dem Thema kam mir so, da würden bestimmt ein Haufen junge Leute antanzen, mitnichten – fast durchweg Mumien und mehrheitlich jene Leute, die ich verachte.
Als sich das wartende Rudel vor dem Kleistsaal einfand, widerlief mir auch noch ein entsetzlicher Fehler, denn das dämliche Gequatsche der Leute nervte mich gewaltig, deshalb gings an den Rand und las dort. Dabei gab es einen wichtigen Grund, weshalb wir beizeiten an der Saaltür standen, denn nur in Reihe 6 kann man die Hufen richtig ausstrecken…
Also eine davor ganz außen platziert, las ich die letzten Seiten meines BüchleinsLupin (Jene Minis erstehe ich während des Bücherbasars in der hiesigen Auen-Kirche. Habe ewig mindestens eins in der Feldjacke, lese und verschenke anschließend alle dort, wo sie unterwegs gerade ausgelesen wurden.) und musste ewig aufstehen, da andere Leute noch rein wollten. Zum Schluss tauchte eine Nase auf, der mich gleich mit dem Spruch an tatschte, „ich will mal hier durch!“ Klopfte ihm auf die Finger und meinte: „Mal langsam, keine jüdische Hast hier!“ Daraufhin fing er auch noch an mit gewissen antisemitischen Ressentiments und ich sollte mir doch überlegen, was ich da eben abgelassen hätte, die Alte (Sie hing in einer Dunstglocke von billiger Seife nebst Parfüm mit viel Zimt und Nelken. Scheinbar in ihrer Öko-Frauengruppe zusammen gepanscht, ich hätte kotzen können.) vor mir hängte sich dann auch noch mit rein…
Auf meine spezielle ruhige Art gab es einen Widerspruch, der beide Deppen auf 100 brachte, allerdings in der Umgebung die Leute zum Grinsen brachte. Weiterlesen

Lasst doch mal alles so, wie es ist

Bildung, Reform, Wahn
Jürgen Kaube hat sich für seinen Artikel lediglich drei Steinchen aus dem Mosaik des Lebens eines mitteleuropäischen Menschleins herausgepickt. Dem Zeitgeist entsprechend kann man mittlerweile jenes permanente Chaos auf sämtliche Lebenslagen übertragen, beginnend mit der Geburt bis hin zur Urne. Alles wurde bereits schlimmer seit die Entscheidungen in Brüssel getroffen werden, wobei das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Es wird demnächst sogar getoppt werden, selbiges geschieht in dem Moment, wenn uns erst die Amis im Fressen herummähren…