Archiv der Kategorie: ALLGEMEINES

Pille-Palle u.a.

Heute schien die Anweisung erteilt worden zu sein: Oslo reduzieren! Wieder mehr Afrika!

Logisch, WIR hausen und verfetten in einer sehr schnelllebigen Zeit.
Oft kam mir bei vielen Kameraschwenks unter den nördlichen Weißbroten das Gefühl auf, nicht nur unter den Medienhaien befinden sich haufenweise Gaffer…
Kleine, süße Negerlein sind scheinbar die besseren Quotenfänger. Besonders, wenn auf Anordnung ihre malträtierten Körperchen, den Lichtverhältnissen entsprechend, medienwirksam in Richtung der Linsen drapiert werden. In der gleißenden Helligkeit schießen auch sofort die Tränen in die Augen, da muss nicht weiter nachgeholfen werden und alles sieht dadurch authentischer aus.
Dies ist ja das Mindeste, wenn sie nun schon mit UNSEREN Fressalien überschüttet werden, sollte es doch möglich sein alles per HDTV-Qualität in die Kiste zu bekommen…
…da hatte ich mich doch nachmittags bestimmt verhört. Laut RTL-News war in Mogadischu ein Flugapparat mit 1000(?) Tonnen Lebensmittel gelandet. Fand schließlich im Netz die Information, dass es sich nur um 10 Tonnen handelte.
Davon sollen dortige Kids eine Woche Fettlebe veranstalten können.
Um was für Zeug handelt es sich denn bei dieser „Spende“?
Vielleicht um überlagerte Bestände von Milchpulver und anderen Eisernen Reserven aus Diego Garcia?
Frische getrocknete Molke aus der Umgebung jener weltbekannten Präfektur Fukushima?
10 Tonnen! Bei dem Bedarf!
Diese Menge ähnelt einem lütten, getrockneten Feigenblatt aus Omas Poesiealbum, das befand sich zwischen den Seiten, wo auf einer stand: „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut!“
So schön, so gut…
Den Rest kennt sowieso keine Sau
Wie würde man heute mit solchem Gedicht verfahren?
Möglicherweise so.
Folgende Schulaufgabe wird in der 9. Klasse gestellt. Weiterlesen

Manifest des Massenmörders in Kooperation mit Spiegel Online

Autor: Stefan Schultz
Der Killer von Utøya hat seine Gräueltat akribisch geplant. Kurz nach seiner Festnahme ist ein 1516-Seiten-Pamphlet aufgetaucht. Es ist das Psychogramm eines Besessenen, der neun Jahre seines Lebens einer irren Ideologie widmete – und der sich nun zum Internetdemagogen aufschwingen will…
Es ist eine Schrift, die ebenso verstörend ist wie die Verbrechen, die der 32-jährige Norweger begangen hat. Der Entwurf einer gespenstischen und grotesken Welt. Seiner Welt…

1516 Seiten umfasst Breiviks Schrift. 778.242 Wörter Wahnvorstellung. 4,9 Millionen Schriftzeichen wirre Ideologie. Es ist eine Antiutopie, die bis ins Jahr 2083 reicht, jenem Jahr, in dem laut Breivik der Nationalismus auf allen Ebenen herrschen soll. Neun Jahre lang hat sich Breivik diese Phantasiewelt aus rechten Blogs zusammengetragen, hat sie weitergesponnen, detailliert ausgearbeitet, hat darin gelebt, in Gedanken, einsam, allein, weitgehend abgekapselt von der Wirklichkeit…

Eine journalistische Glanzleistung hat S.S. in seinem Artikel abgeliefert und leuchtet das „Werk“ von A.B.B. auf eine recht merkwürdige Art ab. Diese tiefgründige Rezension muss unbedingt für den Pulitzer vorgeschlagen werden. Was lassen sich aus fast 800 000 Wörtern und ca. 5 Millionen Schriftzeichen alles für Wahnvorstellungen und Ideologien basteln, zumindest eine „Antiutopie“ kann dabei herauskommen, gestreckt auf 72 Jahre. Nun ist die Zukunft heute auch nicht mehr das, was sie früher mal war. So Größenwahnsinnig kam ja noch nicht mal Adolf der Gütige daher, denn er plante 1000 Jahre für die Vollendung seines Schlaraffenlandes ein. Weiterlesen

Abteilung Bauwesen – Grünflächen- und Tiefbauamt

Fast acht Jahre hat sich keine Sau um die ganz individuellen Einzäunungen der Baumscheiben in unserer Straße gekümmert, nun hängt sich das Amt rein.
Stolpergefahr!
Zumindest konnten die Statussymbole manch psychisch gehandicapter „Tierfreunde“ nicht mehr in unmittelbarer Nähe der Bäume ihr stinkendes Geschäft verrichten, allerdings werden weiterhin die Eckpfosten und Poller benutzt.
Seit über 20 Jahren vergammeln die „Parknasen“ im Kiez, weil sich darum auch niemand kümmert. Rottige Fußwege interessieren ebenso wenig.
Letztes Jahr antwortete mir eine Tante vom Ordnungsamt, wieso sie nichts gegen scheißenden Köter unternimmt, wenn sie schon so akkurat die Parkscheinkontrolle ausführt.
„Sie nehmen doch nicht im Ernst an, dass ich mich nebenbei auch noch mit diesen Leuten befasse? Wenn sie hier schon alles mögliche photographieren, lichten sie doch diese Leute ab und stellen Anzeige…“
„Sie latschen täglich mehrfach hier lang und ich soll ihren Job machen, nebenbei Leute anscheißen.“
„Ach, lassen sie mich doch in Ruhe!“
Hier einige Bilder, ich werde dazu fast überall Kommentare ablassen…
Hier eines dieser Laminate vom Amt.
Hatte mir kurz überlegt, ob ich dem Herrn jenen flachen Vogel überlasse, der mir gleichzeitig vor die Linse kam, den könnte er sich doch auch laminieren und über seinen Schreibtisch hängen…

Live fast, love hard, die young

Amy Weinhaus geht nun auch nicht mehr einkaufen, hat sich aber an die oben genannte Devise gehalten und gab mit 27 Jahren ihren Löffel ab.
Mir fallen einige Spezies ein denen es ähnlich ging
James Dean mit 24 Jahren und Eddie Cochran mit 22, beide gingen durch Verkehrsunfälle hops.
Buddy Holly war fast 24 als sein Flieger abschmierte.
Am 18. September und am 4. Oktober jähren sich zum 41. mal die Todestage von Janis und Jimi.
Jim Morrison lag Anfang des Monats gerade 40 Jahre unter der Erde.
Wer früher stirbt ist länger tot, diesen alten Hut kennt ja auch jeder, aber hat doch etwas, die Jungs und Mädels sind in der Erinnerung jung geblieben.
Auf der anderen Seite, als mein Weib auf Wunsch eines einzelnen Herrn, Morissons Grab ablichtete, bekam ich nebenher einen an die Mütze, bei der Erinnerung an meine Jährchen auf dem Buckel…
…anschließend werde ich mir jetzt: „FEAR AND LOATHING IN LAS VEGAS“ einziehen. Gott sei Dank – WERBEFREI!
Er ist wirklich der einzige Streifen in dem ich Johnny Depp vorbehaltlos gut finde, auch dieses verrückte Geschehen kommt gigantisch rüber…

Nachtrag: Ελληνική Δημοκρατία – „Krise im Aufbruch“

Es ist wirklich eine Freude in der versifften Kate eines zusammen gehefteten Europas zu leben. Unter einem Dach, in dem der Nazinachbar nicht nur toleriert, sondern auch noch hofiert wird. Wo selbstverliebte Emporkömmlinge ihre Macken ohne Probleme ausleben dürfen, die lieber vögeln und jungen Mädels an die Wäsche gehen.
Gegen Pimperei ist ja nichts einzuwenden, wenn dieses Hobby aber als Krücke herhalten muss und nebenbei als Aufhänger dient, wie toll man nebenher auch in der Politik daherkommt, könnte man schon als Definition dieser Lebensmaxime ganz bestimmte Krankheitsbilder heranziehen.
Nicht gerade witzig ist auch jene Tatsache, da der Mann keinem Unikat enstspricht. Seine ganz spezielle Lebensphilosophie findet weltweit Anerkennung und rege Nachahmer. Solche Erdnuckeln mit der  Geisteshaltung eines Pottwals (Ohne Unterlass im Tran und die meiste Kraft im Schwanz), nebenher ausgestattet mit unüberschaubarer monetärer Virilität und Medienmacht, verkörpern die Götzen des Unterganges aller abendländischen Errungenschaften. Genau jene Blender brachten schon immer die ohnehin labilen Systeme ins schlingern, das Abgleiten geschieht sehr behutsam, fast unmerklich, hat sich aber schon lange unaufhaltsam verselbständigt. Weiterlesen

Dreht euch nicht um, der Plumpsack geht rum…

Am morgigen Tag werden sich in Brüssel wieder die Balken biegen, wenn die verwählten „Machteliten“ in dieser Paneuropäischen Bedürfnisanstalt (Sehr frei nach G. Schramm) ihre politisch korrekten Sprechblasen leeren.
Dieser gutmenschelnde „Ringelpiez mit Anfassen“, artet dabei zu einer sehr staubigen Angelegenheit aus, weil sich alle ChefOberPräsidentenExperten nach bewährten Ritualen – Ringel, Reihe ´rum, wie die Blöden gegenseitig auf die Schultern klopfen werden.
Fand bei „WIKI“ recht brauchbare Geschichten, beginnend mit dem „Brüsseler Pakt“, 1948. Interessant ist die ganze Angelegenheit nur bis 1967. In jenen zwanzig Jahren provozierte man parallel dazu, weltweit ein Haufen politische, ökonomische und militärische Krisen. Dabei wurden in beiden Blöcke hartnäckig Störche gebraten und anschließend dem anderen um seine Ohren gehauen, oft am Rande eines Atomkrieges…
Was die Pariser Verträge betrifft, sollte auf jene kleine Karte der sechs Gründungsmitgliedern geschaut werden, in Richtung Süden, dort liegt الجمهورية الجَزائرية الديمقراطية الشعبية‎…
Wenn es 50 Jahre später nach dem dicken Oggersheimer gegangen wäre, würde Wladiwostok heute die östlichste Grenzfeste der EU sein. Da hätte sogar die Achse Berlin, Rom, Tokio wieder in Erwägungen gezogen werden können, natürlich unter Einbeziehung von Москва!
In den Anfangsjahren konnte sich wenigsten der reiche Norden, zumindest im Urlaub, in den südlichen Gefilden noch Ersatz verschaffen und das dortige Laissez-faire genießen, was eigentlich schon immer, lediglich eine permanent Schlamperei bedeutete. WAR DOCH SO, ODER? Und alle es sehr genossen, deshalb fuhr man ja dahin. ODER? Weiterlesen

GMX war wie üblich dabei

Schönheit ist nicht alles, auf die inneren Werte kommt es an, wird häufig gepredigt.
Richtig.
„…Mann Alter, du siehst doch passabel aus und hast so eine hässliche Alte?“
„Wat heest denn hier hässliche Alte? Meene Olle hat mächtije innere Werte, du Dödel!“
„Was denn für welche?“
„Meene Jattin kackt Maden un Würmer und die kann icke zum Angeln jebrauchen…!

Weil Anmut wirklich nicht alles ist, bandelte Esmeralda mit dem buckligen Quasimodo an. Ihr war klar, dass Schönheit vergeht, aber so ein Buckel der bleibt… Weiterlesen