Ältestes Haus in Berlin-Wilmersdorf: Das ranzige Schoeler-Schlösschen

Bis zum Erscheine des Artikels über besagtes Häuschen wusste ich gar nicht, dass WIR in UNSEREM Kiezes mit einer Stadträtin Dagmar König (CDU) gesegnet sind, die an einem der letzten Wochenenden, während einer Stadtführung mit der Architektur- & Denkmalekspertin Swantje Eggert zum leer stehende Baudenkmal der Wilhelmsaue 126 spaziert und sich nebenbei ihren Untertanen zeigt.

Nun erinnert alles, was jene barocke Hütte betrifft, schon länger an eine Geschichte aus dem Tollhaus und ein baldiges Ende ist nicht absehbar.

Da kann man aber nicht meckern, schließlich entspricht es einer sehr langen Tradition im hundeverschissenen Bundeshauptdorf. Entsprechend der Größe und des Umfanges aller bisher geleisteten Arbeit, könnte man bereits vom ganz kleinen Bruder des BER sprechen, vielleicht handelt es sich ja um eine Mehdornsche Nebenbaustelle…

Irgendwann ging die Stiftung pleite, daran war das Land Berlin schuld, denn sie wollten keine Werbeplakate an der Fassade dulden!

Ging es etwa um Reklame für einen Flaterate-Puff?

Eigentlich hieß ewig, dort sollte die Bibliothek von Bruder Johannes rein und deshalb floss haufenweise Knete. Im Artikel wird aber ein selten dummer Fall nicht erwähnt, der als eigentlicher Grund gelten kann, weshalb die Geldquelle versiegte. Erst zu fortgeschrittener Zeit stellte sich plötzlich heraus, dass die Deckenbelastung gar nicht für das Gewicht aller Folianten ausgelegt war…

Berechtigterweise wurde deshalb der Geldhahn zugedreht.

Was tun sprach Zeus?

Ach so, in den Hirnwindungen von Frau Stadträtin Dagmar König (CDU) schwirren bereits diverse Gedankenblitze umher, welche in Richtung „sozio-kulturelles Zentrum“, Ausstellungen über die Entwicklung des Ortsteils vom Dorf zur innenstädtischen Wohnlage (Weil die Frau Rätin in dem Ensemble ein „wunderbares Spiegelbild des großbürgerlichen Lebens“ sieht), ein barrierefreier „temporären Trausaal“ soll entstehen, alles versehen mit einem „unauffällig“ Aufzug. Weiterhin muss ein „offenes Café für demenzerkrankte Menschen“ her! Da im Umkreis von 100 Metern keine Bäckrei mit Ausschank existiert. Menschen mit geringem Einkommen und Zuwendungsempfänger können dort arbeiten, außerdem soll jener Betrieb auch der Seniorenarbeit dienen.

König denkt auch an einen „Riech- und Tastgarten“ hinter dem Haus – einen “Indoor R&T” würde ich persönlich besser finden!

Darüber hinaus soll der Heimatverein Wilmersdorf in den Barockbau einziehen und, und, und..

Bin noch nicht ganz fertig…

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