Seit Montag, den 7. November, geht Leonard Cohen nicht mehr einkaufen

Es ist Herbst, er fordert sein Tribut
…und wiedermal ist es ebendiesem Lufthauch der gnadenlosen Endlichkeit zu verdanken, dass er vom Lebensbaum, jener nach dem letzten Weltkrieg geborenen Generation, ein außergewöhnliches Blatt von seinen nun saftlosen Zweigen riss
Weiß noch, während meiner Zeit bei der Arbeiterknüppelgarde, hörte ich nebenher „Suzanne“ und ward weg. Hinterher dauerte es Tage, bis mir jemand sagen konnte, um wen es sich da handelte.
Später im Westen stand er ganz oben auf meiner To-do-Liste und seine Auftritte waren immer affenscharf!
Hier noch einige Seiten zum Stöbern: Im Kampf um Worte, Liebe, Gott, Christof Graf´s – The Cohenpedia
Bloody Bullshit.
Das Jahr hat noch anderthalb Monate.
Mal sehen, wen es da noch hinrafft, mir geht es momentan auch nicht besonders gut…

Fußnote: Viele seiner Hits gingen bekanntlich als ideale Dosenöffner durch.
Witzig war ein sowjetrussisches Patent von mir, welches darüber hinaus oft zu seiner Mucke lief. Auf den Teller einer alten Plattenmöhre mit 16⅔ min−1 Geschwindigkeit stellte ich drei Teelichter und jener Drehapparat stand dann hinter dem Gefäß eines etwas größeren Papyrusstrauchs. Die beweglichen Schattenspiele an der Zimmerdecke glichen dann Wasserwellen.
Ach so, dazu gehörte auch noch das vorherige Einpicken eines Hörnchens…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.