Auskunftssperre soll Bürger schützen

Dabei handelt es sich wiedermal um eine himmelhoch gejauchzte Beschwichtigungslüge!
Weil nur die Untertanen mit dem sog. Datenschutz geknebelt werden.
Ein Beispiel.
Seit anderthalb Jahren sind wir beim dritten Netzanbieter gelandet, der ebenso Scheiße ist, wie die beiden Vorgänger! Aus datenschutzrechtlichen Gründen nenne ich die drei digitalen Schweinefirmen nicht!
Aus irgendeinem Grund, war es der Scheffin wieder nach einem Wechsel, scheinbar war irgendwas, besser, schneller, bunter…
Seit der Anmeldung erhalte ich monatlich ganz dusselige Reklamebotschaften. Nach der staatlichen Sanktionierung unserer heteroischen Zweierbeziehung behielt jeder seinen Namen. Wahrscheinlich hatte die Meldestelle auf jenen kleinen Hinweis verzichtet, als sie die Daten weiter verschob…
Nun zur Einleitung eines Artikels, auf den sich mein Schrieb bezieht. las ihn heute in der BERLINER MOTTENPOST, 15. 01. 20
– Es ist einfach, die Adresse eines anderen herauszufinden. Jeder darf die Auskunft beim Meldeamt einholen, online wie schriftlich, meist gegen eine kleine Gebühr. In Berlin sind es (per Vorkasse) zehn Euro. Künftig sollen sich Bürger leichter dagegen wehren und eine Auskunftssperre durchsetzen können.
In der Koalition ist Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) die treibende Kraft der Reform. Sie sagte unserer Redaktion: „Es kann nicht sein, dass private Adressen von Kommunalpolitikern und gesellschaftlich Engagierten im Netz kursieren.“ Die Demokratie gerate in Gefahr, wenn sich Bürger aufgrund von Drohungen und Hetze aus Vereinen, Initiativen oder der Politik zurückzögen.
Anfeindungen und Einschüchterungsversuche sind für viele Engagierte trauriger Alltag geworden. Das können wir nicht länger hinnehmen“, so Lambrecht.
Hat denn die Justiztante nichts anderes zu tun, als solch ein Schmus abzulassen? Will sich bestimmt nur wieder mal ins Gespräch bringen, wichtig ist natürlich auch ihr Foto. Ansonsten ist der Artikel weniger wert, als das Papier auf dem er gedruckt wurde.
Seit geraumer Zeit versuche ich die Anschrift von meinem Lesterschwein herauszubekommen – Scheibenhonig!
Da nach Auskunft der Behörden, keine digitale Gesamtvernetzung der Republik besteht, muss man zumindest deren heimisches Bundesland kennen! Sehr von Vorteil ist, den Namen der Ortschaft zu kennen, wo sie höhlt. Bei 16 Bundesländern macht dies schon eine anfängliche Schmierung von 160 EURONEN aus…
Lustig finde ich die Tatsache, dass massenhaft Flachzangen anonym in den sog. SOZIALEN NETZEN herum surfen können, ohne sie ausfindig zu machen. Hinzu kommt, alle Stare aus Wirtschaft und Politik wollen außerdem die Möglichkeit der besseren Verbindungen flächenmäßig noch erhöhen, darüber hinaus sollen die Bits und Bytes auch noch schneller durch die entsprechenden Kabels huschen.
Alles wieder nur Symptombekämpfung aus einem Ministerium, die billigste natürlich, denn plappern kostet bekanntlich nüscht!
Mittlerweile können viele in meiner Umgebung gar nicht mehr so ville fressen, wie sie kotzen könnten…
Bin richtig froh, dass der Artikel von Miguel Sanches verzapft wurde. Gehe weiß Gottchen nicht vollends mit ihm d’accord, er ist mir sehr oft so wunderlich staatstragend und kommod. Allerdings gefällt mir sein Schreibstil, ohne grenzdebile politisch korrekter Verbalhurerei und ihren genderfaschistoiden Pirouetten.
Ohne Beziehung zu einem Angehörigen des Lohngesindels der BfA habe ich jetzt schlechte Karten. Vor Jahren ein Anruf, Name und Geburtsdatum nennen, paar Minuten später erfolgte der Rückruf…
Mir fällt gerade eine andere Geschichte ein.
Anfang der 1980er blieb ich Transit ein paar Tage in Leuven – eine geile Stadt – hängen, da fiel mir der Name einer dortigen Bekannten ein. Ging zur Politie und brachte mein Anliegen vor, der Typ am Tresen meinte nur, ich könnte eine Zigarette rauchen und wenn er die Anschrift rausbekommen würde, koste es mich umgerechnet etwa 5 DM – alles dauerte keine Zigarettenlänge.

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