Kategorie-Archiv: CDs – Nix für Stinos

deutschlandradio kultur – mal so, mal so – u.a. versucht es Edelgard Abenstein mit William Faulkner

Gestern ging es nach 9am musikmäßig um alle möglichen Genüsse und deren Folgen
Waren schon ganz schöne Schnulzen dabei. Nur gut, mit Summer Wine ging Lee Hazlewood´s Fassung mit Nancy Sinatra über den Sender. Anschließend lief Sugar man von Sixto Rodriguez, leider spielen sie heute nicht mehr die originalen Songs, alles nur noch remastered, da fehlt immer etwas…
Der Moderator ging mit einigen Sätzen auf den Glückspilz ein und verwies auf sein weiteres Leben nach fast 30 Jahren. Erwähnte allerdings nicht, weshalb seine beiden LP´s Anfang der 1970er, im damaligen Amiland, nicht so richtig ankamen. Gut, da müsste man sich natürlich mit den Texten beschäftigen! Was allerdings am Neujahrstag, noch dazu am Frühstückstisch, nicht das Gelbe vom Ei gewesen wäre, schon wegen der anstehenden Guten Vorsätze, zumindest für die ersten Tage des neuen Jahres!?
Süße breitete sich weiter aus, allerdings ging es in dem Song auch nicht um Kandiszucker (Habe hier mal die Variante vom Kleinen Richard gewählt, weil fast unbekannt.) , denn die gesamte Sticky Fingers durchzieht eine ganz bestimmte Problematik… Weiterlesen

Der Herzog ist zurück

Bei KCOR registrierte ich eben, dass Duke Robillard eine neue Scheibe herausgebracht hat. Bei diesem Schnipsel kann man mitbekommen, er scheint wieder fetten Blues zu machen.
Anfang der 90er hörte ich ihn letztmalig live, allerdings in einem Scheißladen. Warum er im Nebenraum einer Touriefresskneipe auftrat, weiß der Deibel. Ewig gab es Probleme mit der Lautstärke, aber der Schefff ließ sich nicht beirren…
Nach einem Blick auf seine Heimatseite stellte ich fest, in meinem CD-Regal stehen zwei Scheiben, die in seiner Diskographie überhaupt nicht auftauchen – „Blues: the Rounder Years“ und  „La Palette Bleu“.
Da Mr. Robillard auch mit Ruth Brown muckte, auch gleich noch ein Hinweis zu ihrer letzten Scheibe, da war sie bereits Anfang 70 und klingt darauf wie ein junges Mädel.

Diese drei Ladies sollte man sich auch nicht entgehen lassen: „Saffire“!

„LES PAPILLONS“

Gestern mal wieder im „ZEBRANO“ gewesen.
„LES PAPILLONS“ gaben sich die Ehre.
Dieses Eidgenössische Duo geht ab wie ein Sektkorken, alles mutiert nach dem Einklinken vom Cellisten zum musikalischen Feuerwerk.
Affenscharf, wenn man sie auf ihren mit Noten gepflasterten Bühnenbrettern agieren sieht und sich diesen aberwitzigen, aneinander gereihten Toncollagen hingibt.
Beim Verkrümel des Publikums hagelte es viele Hinweise für so manches Stück, weil sie im Programm „fehlten“.
Finde ich auch und vermisse zudem mehr visuelle Einlagen! Michi sollte unbedingt bei Little Richard und Jerry Lee Anleihen nehmen! Govanni könnte zum Schluss die Violine abfackeln und Benny seinen kleinen Saitensarg explodieren lassen…
Mit fiel noch etwas anderes ein, um z. B. ins Guiness-Rekordbuch aufgenommen zu werden.
Das Trio könnte doch mal versuchen ein 60minütgies Madley zu kreieren und für jedes Stück nur 5 Sekunden einplanen. Allerdings sollte dann am Bühnenrand ein Knecht stehen und es ähnlich händeln, wie es Bob Dylan bei seinem „„Subterranean Homesick Blues“ tat… Weiterlesen