Archiv für den Tag: 18. Februar 2009

TARANTEL – Satirische Monatszeitschrift der Sowjetzone (I)

Sicher interessant für Leute, die nie etwas von Propagandapublikationen aus dem Westen vernommen haben.

Das Grab meiner Jugend, Sangerhausen, lag in der Westwinddrift, außerdem befand sich in der Höhe von 10 000 ft (entspricht: 3333 yds) der Luftkorridor Frankfurt/Berlin, deshalb wurden wir bis weit in 60er Jahre optimal mit Propagandamaterial eingedeckt. Diese einzelnen Flugblätter, oder Zeitschriften kamen entweder durch Ballonfracht angefahren oder wurden einfach aus den Fliegern gekippt, zeitweise regnete es nachts Unmengen dieser Papierchen.

Der Osten war kein Deut besser, hatte aber immer die schlechteren Karten, (Wieder mal typisch Zone, selbst da waren sie in den Arsch gekniffen.) was die günstigen Luftströmungen gen Westen anging.
Mit verstärktem Einsatz ging es immer zum Spätsommer los, wenn die Herbstmanöver begannen. Da regnete es zusätzlich sogar Zeitschriften, täuschend echte Militärgazetten in Kyrillisch, für NVA-Genossen ein Reprint der „Volksarmee“, allerdings dünner und etwas kleiner – Wer mit solch einem Presseerzeugnis erwischt wurde, landete sofort in Schwedt und musste nachdienen. Weiterlesen

Rauchender Axel Prahl muss 35 Euro zahlen

Mittwoch, 18. II. 2009, bei GMX gefunden
Münster (dpa) – Für seinen unerlaubten Griff zum Glimmstängel muss Schauspieler Axel Prahl (48) alias „Tatort“-Hauptkommissar Frank Thiel 35 Euro Strafe zahlen.
Der Bescheid über das Verwarnungsgeld des Ordnungsamtes Münster werde Prahl in den nächsten Tagen zugeschickt, sagte ein Sprecher der Stadt. Der 48-Jährige hatte Ende Ja- nuar bei der Vorpremiere des 15. Münster-„Tatorts“ demonstrativ geraucht und damit gegen das Nichtraucherschutz-Gesetz verstoßen. Prahl bedauerte später sein Handeln: „Ich rauche gerne, aber verärgern wollte ich bei der „Tatort“-Premiere natürlich nieman- den“, ließ Prahl über die WDR-Pressestelle mitteilen.
„Sicherlich war die Entschuldigung in aller Öffentlichkeit mit ausschlaggebend für die Höhe der Verwarnung“, sagte der Stadtsprecher. Die Behörden hätten bei Ordnungswi- drigkeiten dieser Art einen Beurteilungsspielraum. „Ich bin zuversichtlich, dass die 35 Euro einen Kriminalhauptkommissar nicht zum Sozialfall machen.“ Als Prahls öffentlich zur Schau gestellter Griff zur Zigarette bundesweit für Schlagzeilen sorgte, war zunächst von einem Bußgeld von bis zu 100 Euro die Rede gewesen.