Archiv für den Tag: 17. Juli 2009

alles was recht ist – Die Bewegung 2.Juni / Die vergessen Freiheit

Beim Einsortieren meiner tausenden von Büchern kam mir gestern so, was für eine Masse an Wäldern weltweit dran glauben mussten, seit Johannes Gensfleisch das gedruckte Wort für die Meute salonfähig machte. Es wurde ja mal als Fortschritt verkauft, dabei hat Lesen fast nichts mit Bildung zu tun. Jederzeit sitzen trotzdem viele diesem Trugschluss auf. Wenn ich mich reflektiere, hat mir dieses Lexikonwissen nicht das gebracht, was die Köppe (diese Jaköbbe) der Gesellschaft auf beiden Seiten des Zauns von mir erwartet haben. Zu einer Zeit, als meine Schulkameraden die „Mosaikhefte“ als außerschulische Literatur verstanden, begann ich mit neun Jahren „Tolstoi“ zu verschlingen. „Mosas“ durfte ich laut eines Ukas´ von „Mutti“ nicht lesen, für sie waren diese „Schmöker“ nur eine weich gespülte Variante der „Schmutz- und Schundliteratur“ aus dem Westen.
Schließlich sollte ich auf eine Kadettenanstalt und später als Pilot bei der Volksarmee mein Leben fristen.
Eigentlich hat diese kranke Funktionärstucke, mit ihren ewigen Stubenarrest, den wahren Grundstein für mein weiteres Leben gelegt. In Folge dessen begann ich sehr früh, die erworbene Theorie in die Praxis umzusetzen und wählte dadurch einen sehr eigenständigen Weg. Ohne eine permanente Gefallsucht auszuleben und während meiner weiteren Entwicklung war ich auch nicht bereit, sogenannten „Autoritäten“ verbal die Schwänze zu lutschen… Weiterlesen