Archiv für den Monat: August 2018

ZEUGHAUSKINO im De hi muhhh

Bei WIKI heißt es: Das Zeughauskino ist ein nichtkommerzielles Kino in Berlin. Es ist Teil des Deutschen Historischen Museums und ist im Zeughaus untergebracht (Unter den Linden 2, Eingang Spreeseite). Es ist neben dem Arsenal das wichtigste Programmkino Berlins.
Ich finde, umgedreht wir ein vernünftiger Schuh draus, denn seit dem Umzug zum toten Potsdamer Platz, ist das Niveau vom Arsenal mächtig abgeglitten. Hängt sicher mit den kulturlosen Ansichten der damals folgenden rötlichen Senatsfuzzis zusammen. Der Oberdorfschulze, Genosse Pobereit, brachte es seinerzeit frisch, frei und fröhlich auf sein kleinkariertes Pünktchen: „Berlin ist arm, aber sexy!“
Er hat sich bestimmt häufig im Fuggerkiez aufgehalten, aber bestimmt nie ein Fuß über die Schwelle vom Arsenal gesetzt.
Schon O.K., auch Darkrooms und endlose Promi-Feten sind ein Ausdruck von Kultur…
Wenn ich daran denke, was die Freunde der Freunde der Deutschen Kinemathek, in den 1970/80er Jahre alles auf die Beine gestellt hatten, da wird mir im Nachhinein noch ganz anders.
Weiß nicht mehr genau, glaube 5 Mmmchen musste eine Gruppe von mindestens 12 oder 15 Zuschauer pro Nase abdrücken und dann wurden Wunschfilme nach Möglichkeit besorgt!
Ist doch geil, dass man die Leuchtschrift der alten Fassade im Erdgeschoss-Foyer des neuen Kinos installierte, wenigstens noch ein Hauch aus längst vergangenen kulturellen Tagen. Was natürlich dem Zony-Center auch gut ansteht. Weiterlesen

1968 war Prag weit weg von mir und doch ganz nah

An solchen Tagen, noch dazu einem 50. Geburtstag, verzichte ich immer vollends auf die Medienkacke, wegen der vielen Dummschwätzer mit ihren Betroffenheitslarven.
Dabei hat sich weltweit in der ganzen Zeit nicht viel geändert, lediglich die Ebenen haben sich verschoben, während anderswo identische Verbrechen weiterhin gesche­hen…
Hänge zwei Dateien rein.
Die eine stammt aus meinem 67/68 Geschriebsel: Unter Hallenser, Halloren und HalunkenDas letzte halbe Jahr waren von den acht Soldaten auf meiner Bude, vier IM´s...
Das andere geschah 11 Jahre später und ist aus: Hundescheißhaufen sehen in Berlin manchmal wie Sachertorten aus
PS. Noch etwas familiäres.
Während ich meiner Verachtung gegenüber dem Schweinesystem freien Lauf ließ, stellte mein zukünftiger Schwager, an jenem Besatzerstag, den Antrag auf Kandidatur für die Partei im ersten sozialistischen Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern…

Ein Ring ums Tempelhofer Feld

Wohnungsbau in Berlin
Als ich gestern den Artikel las, war anschließend alles zu spät!
Fragte mich aber im gleichen Atemzug, ob solcherart baulichen Planspielchen irgendwie mit krankhaften Selbstdarstellungstrieben verbandelt sind oder man sie mehr in Richtung von respektloser Unverfrorenheit ansiedeln sollte.
Sofort kam die Erinnerung an gewisse Schubladen in mir hoch.
Es scheinen wirklich haufenweise Architekten durch die Gegend zu irren, welche als Kinderstube lediglich mit einem wönzigen Stückchen dunklen Flur vorliebnehmen mussten.
Anhand jener Animation kam deshalb gleich nachfolgender Gedanken hoch: eigentlich bedauernswert, wenn solche Leute statt mit Ankerbaukästen sich in jungen Jahren lediglich an gestapelten Briketts versuchen durften.
Sieht doch irgendwie so aus, mich erinnerten nämlich diese angedeuteten Häuserschnittenchen sofort an jenes hochkant gestellte eckige Brennmaterial.
„Honi soit qui mal usw.“, wer da meint, vielleicht wurde zur dargestellten baulichen Gegebenheiten in Richtung Stonehenge gedacht!?
Weiß nicht so recht, ob man in dem Fall unbedingt solche Gedankengänge ins Spiel bringen sollte, denn Monolithe hätte in letzter Konsequenz etwas mit Allgemeinbildung zu tun…
Ist auch egal!
Kann ja sein, möglicherweise haben die beiden Konstrukteure visuelle Anleihen am Objekt von Prora genommen! Wobei ich ihnen aber auf keinen Fall eine gewisse ideologische Nähe zu diesem größenwahnsinnigen Projekt unterstellen möchte, welches vor über 80 Jahren entstand, im Rahmen der organisierten nationalsozialistischen Urlaubs- und Freizeitbewegung Mumm durch Fez.
Bei vielen Zeitgenossen ist diese Anlage in den letzten Monaten lediglich durch die dräuende Pleite wiedermal ins Gespräch gekommen.
Muss aber noch etwas ablassen, es betrifft beide angesprochenen Objekte, weil die damit verbundene Hintergründe Lichtjahre auseinanderklaffen!
Stonehenge wurde vermutlich für rituelles Gemeinwohl errichtet, aber bei dem aberwitzigen Rundling für gestapelte Luxuseigentumsfickzellen geht es doch in erster Linie wieder nur um eine ausgebuffte Kosten/Nutzenrechnung in Richtung exorbitanter Gewinnmaximierung, oder?

Nachtrag:
Mir fiel noch etwas ein!
Testweise sollte ein Riegel aus diesem Wust herausgegriffen und errichtet werden, natürlich mit Fenstern in ortsüblicher Schießscharten-Architektur!
Dann sämtliche ganz, ganz, ganz wichtigen Wriggler, welche letztlich für solche ausschließlich luxuriösen Bauvorhaben irgendwie verantwortlich zeichnen, bis hin zur zweiten und dritten Reihe auch aus den Ämtern, dort als Freigänger mit elektronischen Fußfesseln internieren. Bis auch der letzte von ihnen gewisse zwischenmenschliche Defizite aus frühen Jahren aufgearbeitet hat. Allerdings die irgendwann anstehende Entlassung aber nur unter Auflagen und mit nachfolgender Betreuung von Bewährungshelfern zu erfolgen hat…

Aretha Franklin: Die letzte Super-Soul-Queen geht nicht mehr einkaufen

Ihr Ableben geht mit einer Tragik einher, denn es tänzeln zwar ein Haufen stimmgewaltige Sängerinnen im schwarzen Showgeschäft herum, aber heutzutage ist keine mehr von ihrem Format darunter.
Eine abartige Tatsache registrierte ich irgendwann mal, als man ausgerechnet im Kanal der Einäugigen, für die dortigen Küchenbullen und ihren anwesenden Kochlöffelquäler*INNEN usw., jeden dieser unsäglichen Brutzel-Events mit ihrem größten Hit einbimmelt.
Gut, im Text geht es nicht um ganz große weltpolitische Aussagen, aber trotzdem. Zumindest könnte doch über einige inhaltliche Passagen etwas nachgedacht werden, was allerdings bei jenem Sendeformat, das anwesende Publikum mit großer Wahrscheinlichkeit überfordern würde…
Für die anwesenden Claqueure und den plappernden Eksperten-Star-Luschen vor den Kameras, wäre wirklich ein nostalgischer Hit von Heintje oder Heino sinnvoller gewesen!

Kritik bei Leichtathletik-EM: „Warum war Frau Merkel nicht da?“

Weshalb genügt es denn diesen Kleingeistern nicht, wenn sie zum vorhandenen Brot etwas für die dazugehörigen Spiele tun dürfen. Scheinbar wollen solche Leute nebenher auch noch ihre unstillbare Promigeilheit ausleben. Da hat es bei der Kugel werfenden Muskelklopsin gerade für Silber gereicht – wobei der zweite Platz immer der erste Verlierer in einer langen Reihe ist – und wollte dafür scheinbar von der Frau Kanzler auch noch gestreichelt werden. Was bilden sich diese ewigen Reklamefuzzis eigentlich ein?
Im letzten Abschnitt des FAZ-Artikels lassen die Macher jene entscheidende Katze aus dem Sack, denen ging es dabei mehr um sämtliche Quoten, welche selbstverständlich mit Millionenumsätzen einhergehen und sportliche Betätigung findet als Mittel zum Zweck natürlich auch Erwähnung…
(Frau Kanzler als Sportfannin! Zur vergangenen EM seiberte ihr Sprecher dazu. Sportliche Gafferpräsenz musste Änschie bekanntlich erst im Westen lernen. Wie selbstverständlich lungerte sie in früheren Jahren, als aufblühende rote Zecke, bekanntlich mit Gleichgesinnten nur auf entsprechend geselligen Polit-Kränzchen herum…)
Nebenher surfte ich etwas im Netz herum, fand dabei etwas über Cherno Jobatey. Merkwürdig, was die intellektuelle BILD für eine spekulative Begründung fand, dass er in die Wüste geschickt wurde. Vor einigen Jahren mussten wir, während des Potsdamer Stadtwerke-Festes, stundenlang sein dämliches Gequatsche über uns ergehen lassen. Seine Art empfand nicht nur ich als verbale Folter. ZZ Top, das Highlight der damaligen Nacht, tauchte erst nach stundenlanger Verspätung auf und dann zum Schluss, keinen Brösel Harz mehr zum Einpicken…
Abschließend noch etwas zu solchen sportlichen Events, da spreche ich nicht von den Dauerwerbesendungen in der Glotze, mir reichen da nämlich schon immer die dusseligen Kommentare der Auguren vor den Mikrofonen, anlässlich der Nachrichtensendungen.
Tage- manchmal wochenlang liegt das hundeverschissenen Bundeshauptdorf dann verkehrstechnisch total am Boden, eine langanhaltende Freude für fahrendes Lohngesindel. Letztes Jahr erwischte es uns auch wiedermal, als wir von west- nach südöstlichster Richtung quer durch das Nest gurkten, allerdings nicht mit dem rollenden Stinker, sondern nur auf den Drahteseln.
Veranstalten die Narren etwas im Zentrum, gehen einem dann die permanent kreisenden Helikopter total auf die Senkel. Auf das gequetschte Reisefeeling in überfüllten S-und U-Bahnen will ich gar nicht weiter eingehen, allerdings ist man daran selber Schuld…

Eurovision Song Contest

Türkei boykottiert auch 2019 den Song Contest – wegen Conchita
Was haben Osmanen auf dem allergrößten Kulturereignis des christlichen Abendlandes auch zu suchen?
Kann sogar nachvollziehen, weshalb Muselmanen auf solch einen Ringelpiez mit Anfassen Nullbock verspüren. Mir genügt es schon, wenn für solch ein Flachzangen-Event meine GEZ-Euronen verbraten werden, deshalb möchte ich über Hans C. Wurst keinen Wort verlieren, denn es liegt mir sehr fern, das Mann auch noch in irgendeiner Form aufzuwerten.
Hätte nie in meinem Leben den ESC mitbekommen, wenn nicht Mediendumpfbacken ewig damit himmelhochjauchzend auf die Kacke hauten und jene Krönung des europäischen Tingeltangels im Fratzenradio so überschwänglich lobpreisten. In deren Gesamtheit diese aufgebauschten Banalitäten dann augenblicklich zu solch einer Wichtigkeit verkommen, dass man in dem Augenblick, existentielle Episoden auf UNSERER ERDENSCHEIBE schlicht unter Ulk verbucht, da sie den staatlich verordneten Schein auf Brot und Spiele beeinträchtigen könnten.
Grundsätzlich läuft es in der Türkei ebenso ab, nur auf etwas anderen Ebenen und es gelten andere Betrachtungsweisen…

GMX übertrumpft mit schmieriger Journaille noch die BILD

Die ARD mit den ewigen „Deutschlandtrends“ ist allerdings kein Deut besser.
Um zu registrieren, wie hier alles über die Wupper geht, benötigt wirklich niemand irgendwelche statistische Gülle, auch kein Aas*INNEN usw. die jene frisierte Datenscheiße auch noch entsprechend verquirlt!
Allerdings ist der Schnappschuss von Frau Dr. Kanzlerin wirklich gelungen. Scheinbar spielt sie jetzt noch die Betrübte, allerdings hat sie dabei ihre obligatorische Fingerfotze auch nicht vergessen.
Möglicherweise sinniert sie ja darüber, wie sie ihren bisherigen Renegatenritt, von der dunkelroten Zecke in der Zone zur christlichen Parteienerleuchtung, noch glorreich beenden kann. Da bietet sich jedenfalls die unsägliche Steigbügehalterei aus den Tage der anfänglichen 1930ern an, denn irgendjemand muss schließlich für eine Zwangsehe mit der AfD aus den entsprechend vorbereiteten Startlöchern heraus hüpfen, irgendwie scharren sie doch alle bereits.
Abgesehen davon, traue ich heutzutage wirklich allen politischen Kleingärtnervereinen zu, mit den Rechten mehr als nur befristet kuscheln zu wollen. Viele Faktoren sprechen dafür, wobei das Ausleben von demokratisch legitimierter Machtgeilheit, wirklich als das kleinste Übel angesehen werden muss!
Lustig wird es noch in herbstlichen Zeiten zugehen.
Wenn cho- und soziolochisch vorbelastetes Ekspertengesindel, sich auch noch an diesem lange im Brunnen verweste Kindlein der Demokratie entsprechend vergeht, um während endloser politisch korrekter Verbalhurereien ganz selbstverständlich irrwitzigste Abstrusitäten von der Palme zu wedeln. Jenes pseudo-intellektuelle Ejakulat wird anschließend auch noch von vielen Medienlakaien dankbar aufgeleckt und anschließend quotenträchtig verplempert…