Archiv für den Monat: Mai 2019

Politikerin sorgt mit freizügigem Einhorn-Kostüm für Aufregung

Cynthia Schneider war oft die Jüngste in Gremien, dazu hübsch und lesbisch.
Wenn abgemacht ward, dass sie anonym bleiben sollte, dann hat sich der Gmünder OB, CDU-Fuzzi Richard Arnold, weiß Gott nicht gentlemanlike verhalten, sondern mehr wie ein Klatschweib.
Soviel geballten Sexismus (Hi, hi!) hätte ich den prüden Schwaben wirklich nicht zugetraut. Es beginnt ja damit, als man C.S. in den Medien als hübsch und noch dazu lesbisch outete.
Wobei nun das eine, das andere wirklich nicht ausschließt.
Muss bemerken, über die Figur von dieser jungen Neobolschewistin und dem zusätzlichen sehr gelungenen Bodypainting, da kann mann/frau nun wirklich nicht meckern.
Finde es toll, dass einer Frau, noch dazu vom anderen Stern, landläufige Konventionen schlicht an ihren wohlgeformten Sitzwangen vorbeigingen. Wenn die Linke-Fraktion in Schwäbisch Gmünd den Auftritt vom vergangenen Freitag schon am Montag in einer Pressemitteilung „als unglücklich betrachtet und bedauert“, wird man ihr demnächst bestimmt noch den Rückzug aus dem dunkelroten Kleingartenverband wärmstens ans Herz legen. Zumal bereits die Meldung kam: Es sei mit Partei und Fraktion nicht abgesprochen gewesen. Scheint längst schon jemand auf ihren Posten scharf zu sein… Weiterlesen

Gerichtsaussage in Berlin: Deniz Yücel erhebt Vorwurf der Folter gegen Türkei

Fand Yücels Herangehensweise und dessen Umgang mit der Problematik, was das ländliche NATO-Schlachtschiff, besser gesagt, des riesigen US-amerikanischen Flugzeugträgers gegen den IS-Terror und seines tief demokraturisch geprägten Käpt´n, Erdoğan Effendi angeht, immer schon recht merkwürdig.
Wenn es jemand seinem demokratisch/aufklärerischen Ego schuldet und die Meinung vertritt, dass er nur durch seinen provozierenden Charakter, sich schließlich als eine Art von pressefreiheitlich publizierendem Don Quijote mit Migrationshintergrund (Was eigentlich von seiner Geburt her und der späteren Sozialisation in Bundesgermanien, so gar nicht stimmt…) versteht, deshalb meint, er könne etwas für einen demokratischen Systemwandel in seiner Heimat tun, so mäandert er auf einem ganz speziellen Holzweg umher.
Ich erlebe es immer wieder, bei Zeitgenossen welche hier geboren wurden, allerdings in den Elternhäusern eine traditionelle Prägung ihrer Eltern erfuhren, die aus türkischen oder arabischen Gefilden stammten, nun mit ganz verschrobenen Heimatbegriffen kokettieren.
Besonders fiel mir dies bei der letzten Wahl auf, als Erdoğan einen fulminanten Sieg einfuhr, den er mehrheitlich seinen mittlerweile arrivierten Landsleuten aus Westeuropa verdankte. Immer wieder versuchten mir hiesiger Passgermanen klarzumachen – keine hirnlosen Türk-Plebejer darunter – weshalb sie trotz ihres hier erlangten Wohlstandes, unbedingt in ihrer Heimat jenen Präsidenten wählen mussten…
Es geht nicht, wie es Yücel beliebt, ewig auf Konfrontation bestehen und wenn es eng wird, die Schuld bei denjenigen Leuten suchen, die man permanent versucht anzupissen! Will mich hier nicht weiter auslassen über all jene Folgen die solch Verhalten nach sich ziehen kann.
Weiß wovon ich rede, da fallen mir die Mühlsteine sämtlicher Erziehungsversuche ein, beginne mit denen der gütigen Großeltern und den ewigen Indoktrinationen ihrer Tochter, deren Methoden sich in der Schule, während der Lehrzeit, meiner 18monatigen Bereitschaftsbullenzeit fortsetzten, wobei es alle nur gut mit mir meinten, ich allerdings dort im Netz von witzloser Abhängigkeit umworben ward. Allerdings wurden die folgenden sechs Jahre, die mir anschließend noch im ersten sozialistischen Schlaraffenland der Arbeiter und Bauern blieben, dann breitgefächert aufgedreht, bis in meine Knastzeit hinein.
Logischerweise hatte meine gelebte Verachtung für dieses System natürlich Folgen, was aber mein Problem blieb, wobei die Höhen und Tiefen fast masochistisch ausgelebt wurden. In jenen Tagen machten mir allerdings zwei einschneidende Kompromisse mächtig zu schaffen.
Erstmalig betraf es eine Geschichte bei der Truppe, als meine Felle begannen wegzuschwimmen. Als einziger Soldat in der Garnison hatte ich damals den Einmarsch des Warschauer Paktes ins Tschechland, als Einmischung in die inneren Angelegenheit dieses Staates verurteilt und verkündete mehre Tage meine Meinung dazu. In dem Moment schnitten mich sogar Kumpels aus Angst heraus. Als man mir schließlich Knast androhte, wegen Boykotthetze mit anschließendem Nachdienen. So kurz vor der Entlassung hielt ich dann doch meine Klappe.
Das andere betraf die einjährige Mitgliedschaft in der FDJ, um eine Delegierung zur Erlangung meines Facharbeiter Briefes zubekommen. Auf Anraten eines opportunistischen Kumpels (Ali), bezahlt ich für das Jahr meinen Beitrag. Nach Erhalt des entsprechenden Papierchens zerriss ich das Mitgliedsbuch und drückte es dem obersten FDJ-Heinz in seine feuchten Hände.
Es wäre ganz einfach gewesen, meine Provokation schlicht einzustellen, hätte damit aber einen Teil meines hineingewachsenen Selbstverständnisses verloren und dies ging nun gar nicht. Deshalb kam mir aber auch nie die Idee, mich irgendwann und irgendwo als Opfer zu fühlen!
Es ist natürlich klar, Stolz und Dummheit liegen sehr dicht nebeneinander, haben eigentlich die gleichen Wurzeln! Wenn man sich über die eventuellen Folgen seines Handelns nicht im Klaren sein sollte, ist es im Zweifelsfall besser, mal über seinen Schatten zuspringen! Was ungemein schwer ist, wenn man sich vorher immer relativ kompromisslos seinen Weg bahnte.
Nebenher überfährt man dabei auch manchen Freund und Weggefährten…
Deshalb finde ich das Verhalten Yücel auch sehr merkwürdig, dass er Monate nach seiner Inhaftierung, nun mit dem Foltervorwurf herausrückte.
Hat für mich irgendwie ein merkwürdiges Geschmäckle.
Da ich auch wirklich allen, in bestimmten Situationen alles zutraue, mich eingeschlossen, kam mir der Gedanke, Meister Deniz gab mit der Aussage seinem Freund, Bonusmeilen-Cem, Schützenhilfe für seine Wahlauftritte, weil der nun prompt auf Yücel Pisse Kahn fährt… Weiterlesen

Berlin bewegt sich – hierbei geht es nicht um Politik, sondern um DIE Boulerei!

Der ganz große Wurf in Kreuzberg
Ein witziger Artikel, hoffentlich kommen nun nicht ganze Meuten auf die Idee und wollen sich irgendwo noch breitmachen…
Habe nach Jahrzehnten des Aussetzens, vor drei Monaten wieder mit der Stahlkugelmurmelei begonnen. Dafür endlich ein dreier Kugelbehältnis genäht und auch mal das entsprechende Messgerät hergestellt.
Der schönste Bouleplatz war zu Mauerzeiten auf dem Mittelstreifen der Charlottenburger Schloßstraße. Da rannten auch noch nicht soviel Touries am frühen Abend dort herum. Den Joker hatten wir immer gezogen, wenn wir gegenüber der „Kastanie“ spielen konnten. Denn da gab es einen Servierfläz in der Kneipe, der uns sogar die Gerstenkaltschale über die Straße kredenzte.
Momentan sieht es ja ein bisschen Mau bei mir aus, da ich mich zuhause um eine Saisonkrüppeline kümmern muss…

Wahlkrampf vorm ehemaligen „Feinkost-Reichelt“ in Wilmersburg

Kurz vor einer „Wahl“ krauchen sie wieder aus ihren Löchern und irgendwelche Mitläufer*INNEN usw. belästigen dann friedlich Bürger, indem sie mit irgendwelchen Flyern vor deren Gesichtern herumwedeln und ihnen jene Druckwerke aufdrängeln wollen.
Wenigen Stunden vor dem wiederholt historischen Augenblick werden zu dem Parteireklamezeug auch noch irgendwelche blühenden Strunken verteilt.
Heute ging es um eine gewisse Gaby Bischoff, welche mir natürlich vollkommen unbekannt war, nicht ganz, denn täglich drehte ich ihr Konterfei aus meiner Blickrichtung, wenn ich rauchend vor der Baguetterie hockte. (Letztens pappten allerdings die Piraten ihren eckigen Müll drunter und das obere Teil ließ sich dadurch nicht mehr verdrehen) Welches im Laufe des Tages immer wieder entsprechend ordentlich ausgerichtet wurde für die Kraftfahrer…
Nun besitzt die hellrote Kieztante, Genossin Franziska Becker, bereits seit Jahren ein Wärmestube in der Fechnerstrasse und heute wurde sie mir zum zweiten Mal ansichtig.
Bisher nahm ich sie nur auf riesigen Postern wahr, wegen ihrer aufgehübschten Beißerchen. In natura sehen sie allerdings etwas anders aus!
Hinzu kommt, dass sie auch noch als Erdnuckel daher kommt…
Für beide Gegebenheiten kann sie natürlich nüscht. Allerdings könnte man sagen, auch mit dem Photoshop-Programm wird aus einer Flunder kein Zierfisch.
So sind sie halt oftmals UNSERE Volksvertreter, wie sie sich bereits im Kleinen kaschieren, tun sie es in politischer Hinsicht auch…
Finde es zum Piepen, wegen seiner früheren SPD-Parteiarbeit, kam mein Großvater – wegen Vorbereitung zum Hochverrat – drei Jahre zur Kur nach Bad Plötzensee, nebst weiteren Umerziehung nach Brandenburg, alles verbunden mit anschließendem siebenjährigen Berufsverbot.
Dies reichte aber während seiner lokalpatriotischen Parteiarbeit noch nicht, Opa wurde später, am 17. Juni ´53, von den Kommunisten noch fast totgeschlagen, weil er als Redner auf einer Streikversammlung auserkoren ward.
Höre jetzt lieber auf, weil mich dieser verkommene Kleingartenverein schon lange maßlos ankotz…
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