Wim Wenders – Kampagne gegen sexuellen Missbrauch

Mittlerweile bin ich richtig froh darüber, dass die „oberste Kämpferin des Bundes gegen den sexuellen Missbrauch“ Christine Bergmann, so viele Lenze auf ihrem Buckel hat.
In diesem Moment geht mir lediglich durch die Hirnwindungen, wie lange solch eine Aufarbeitung unter Umständen dauern kann – siehe Nazivergangenheit der Mitarbeiter im AA.
Bin sicher, dass ihre Eitelkeit sich als die treibende Kraft herausstellt, um in ihren letzten Jahren als „unabhängige Beauftragte zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs“ noch etwas mehr auf die Beine zustellen, als diese Filmschnipsel. Ich möchte nichts übereilen! Schließlich war von ihr mal wieder etwas zu vernehmen und dies bereits nach ganz wenigen Monaten.
Wo ist überhaupt Frau Antje, die gutmenschelde Pastorin abgeblieben?
Argen Zweifel hege ich aber, was die Einbeziehung von Wim Wenders betrifft.
Wieso eigentlich der?
Genügt dazu jenes Gerücht über seine Vorstellung, einen Film über den Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche zu fabrizieren?
Aha, einen Betroffenheitsporno!
Vielleicht Didi Hallervorden als Papst, Dirk Bach als lebenslustiger Bischof, Ben Becker als Pastor Prügelpeitsch, für Roman findet sich bestimmt auch eine Rolle…
Die beiden anfänglichen Zitate aus dem Artikel verbuche ich mal unter Ulk!
Weil Plattheiten für eine riesige Bartwickelmaschine.
Ganz nebenbei erschallt WiWe’s Forderung an „Kirche und Opfer zu mehr Offenheit.“
Klasse! Die eine Seite beweist krampfhaft ihren Unwillen dazu und die Betroffenen sind nicht in der Lage sich zu äußern.
Was bringen da solche visuellen Feigenblätter der Aufklärungskampagne „Sprechen hilft“?
Auch Regisseure ganz anderer Kaliber (z.B. Woody Allen, Oliver Stone oder Clint Eastwood) als Wimmi könnten da nichts ausrichten, da alle Botschaften dieser Videospots haarscharf – aber Lichtjahre an der Problematik jener missbrauchten Kreaturen vorbeirauschen.
In meinem Leben haben sich einige Betroffene mir gegenüber offenbart, in den meisten Fällen lauschte ich nur. Wer von denen hätte mich verstanden? Denn meine Erfahrungen waren ganz anderer Art. Den mehrere Wochen andauernde „Missbrauch“ durch eine fast 30 Jahre ältere Frau, habe ich die erste Zeit genossen. Heikel entwickelte sich die ganze Angelegenheit dadurch, weil meine Freundin (illegal) im Heim etwas vermutete und sie mit Erpressungsversuchen daherkam. Unser Verhältnis musste auch geheimgehalten werden. Kam so etwas ans Tageslicht, dann wurden nämlich beide in andere Heime mit weit schärferen „Erziehungsmaßnahmen“ abgeschoben.
Man schaue sich diesen gefilmten Unsinn mal an!
Ganz wichtig ist der Wink mit dem Zaunpfahl, dass alle Beteiligten auf finanzielle Zuwendungen verzichtet haben und damit dürfen sie natürlich kokettieren.
„Es ist eine sehr deutsche Haltung, Dinge zu unterdrücken“, sagte Wenders.
Wieso eigentlich?
Auf welcher Wolke schwebt er denn – im „Himmel über Berlin“? Ganz weit droben, vielleicht über der Nassauischen, auf Wolke 007?
Mann, es handelt sich dabei um eine Tugend, die weltweit verbreitet ist und je nach Situation mehr oder weniger gepflegt wird, besonders von Flachzangen.
Abgesehen von den Betroffenen, die voller Scham und der daraus resultierenden Zurückhaltung einem fast grenzenlosen, trügerischen „Selbstschutz“ unterliegen und deshalb eigentlich nie in der Lage sind, sich zu solchen Vorkommnissen in irgendeiner Form zu äußern.
Wer nie lernte seine Bedürfnisse im richtigen Augenblick zu artikulieren, ist sein ganzes Leben für irgendeine Opferrolle prädestiniert.
Diese Vorherbestimmung – Amboss oder Hammer zu sein – resultiert aus einer andressierten  Lebenserfahrung, in der man als Kind zwingend erfahren sollte, was im Miteinander Respekt bedeutet und dieser Lernprozess muss in der Familie beginnen!
Im Elternhaus sollte der Heranwachsende eine solide Basis bekommen und später ein Chance in der Gesellschaft…
Was kann auf den abschließenden Satz noch folgen?
„Der Skandal um Kindesmissbrauch hat die katholische Kirche und andere Institutionen in den vergangenen Monaten erschüttert.“
…tätä, tätä! Solle mer das glaube?

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