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Franfurt/Oder – Allein die Qualität der Schrippe ist eine Reise wert (stammt sicher aus Polen). Zum Inhalt möchte ich nur ablassen, dass es heute fast unmöglich ist, gewissen ganz primitiven Neigungen nachzugehen, wenn man sich z. B. den Ranzen vollschlagen will entsprechend seiner mitteleuropäischen Sozialisation und dann feststellen muss – Scheibenhonig! Ist mir klar, Gutmenschen werden wieder aufquieken und versuchen mir Xenophobie zu unterstellen. Warum soll man seine Gelüste unterdrücken, wenn es einem mal nach Bockwurst ist? Die im Bahnhof von FF kommt meinen versauten Geschmacksnerven immer sehr gelegen, obwohl der Fleischanteil in einem „Türkburger“ bestimmt höher ist. Zu Zeiten der letzten Gammelfleischperiode war noch höher. Nach einer deutschen Wurstnorm sind für einen Dampfriemen als Minimum 17% schieres Muskelfleisch vorgeschrieben, was kann da der Metzger alles für ein undefinierbares Zeug unterbringen. Daran darf ich gar nicht denken. In Berlin/Brandenburgischen Gefilden kommt es nicht oft vor, dass man sich solch leckeres Teilchen zwischen die Kiemen schieben kann, in Thüringen sieht es da etwas anders aus…
Die dazugehörige Wurst passte zu der Teigwaren, wie die Faust aufs Auge.

Zu dem folgenden Photo muss mehr gesagt werden.
Der deutsche Stino wird der Meinung sein, typische Polackentechnik – richtig! Bin mir aber sehr sicher, dass sie ausgezeichnet funktioniert.
Wird sich demnächst mit Lichtgeschwindigkeit ändern. Dann sehen die neuen Anlagen schöner, bunter, besser, hübscher, gestylter, attraktiver, sehr sexy aus, bieten eine tausendfache Augenweide und es wird lange Zeit nur Ärger geben, dass mancher Telekommunikationsverbraucher die Zeiten unter Gomulka wieder herbeisehnt.
Ich weiß wovon ich rede und könnte sehr viele Zeugen benennen, die teilweise jahrelang Trouble hatten, was alle Telefongesellschaften betrafen, ohne Ausnahme!

Heute speisten wir endlich mal im „Ramses“, es präsentiert sich wirklich in einem recht merkwürdigen Outfit, für meine Begriffe so kitschig, dass es aber mit Stil daherkommt.
Fand im Netz nur den Gastro-Check. (Wem Ramses absolut nichts sagt, siehe am Ende des Geschreibsels: ISIS)
Muss hinzufügen, es existiert dort eine überschaubare, internationale Küche – minimal auch polnische und russischer Speisen befinden sich im Angebot. Was meine Augen erspähten, war alles auch lecker angerichtet. Unser Trio zog Piroggen mit Käsefüllung und irgendetwas Hühniges ein, alle waren anschließend sehr zufrieden.


Zum Bier „(Zywiec“) noch etwas.
Vor die Wahl gestellt, entweder ein süddeutsches Dünnbier oder „Z“, ich würde die polnische Gerstenkaltschale vorziehen.
Vor zwei Jahren wurde von mir endlich das Münchner Oktoberfest abgehakt, wenn ich an diese Plörre dort denke…
Abschließend orderte ich noch einen Cappuccino. Seit geraumer Zeit kommt noch etwas Gewürz hinzu. In dem kleinen Fläschchen befindet sich eine Mischung aus ¾ Habanero-Peffer und ¼ Tandoori-Masala
Sehe Herrn Decker wieder vor mir, typisch der Alte! Er ist halt ein Geschmacksfaschist…

Berlin Zoo-oohlogischer Garten – mitten in der Eingangshalle befindet sich dieses Russenpatent, allerdings modifiziert. Eine wackelige Bodenfliese wurde kurzfristig befestigt. Zu Sowjetzeiten hätten die Genossen im kommunistischen Schlaraffenland allerdings Heftpflaster benutz!

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