Café Lyrik – „klein, aber fein“

Chanson, Klassik, Tango, Jazz … in Prenzlauer Berg
Veranstaltungsort: „Café Lyrik“, Kollwitzstr. 97, 10435 Berlin
Inhaberin: Gerwine Sinapius
Telefon: (030) 44 31 71 91, www.cafe-lyrik.de
geöffnet zu den Konzerten Do-So ab 19 Uhr
Oktober bis März: So ab 16 Uhr

Sommerpause vom 19. Juni 2011 bis zum 18. August 2011
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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
im Juni 2011 gibt es im Café Lyrik folgende Veranstaltungen:

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Konzert (Blues): Donnerstag 02.06.2011, 20:00 Uhr
„Blueberry Junction“
Wummernde Bässe und wildes Techno-Schlagzeug gibt es bei Blueberry Junction nicht zu hören. Dafür aber alles wozu 2 Gitarren, 1 Ukulele, Cajones und Percussion, 1 Kazoo, 1 Glockenspiel und 2 Stimmen in allen möglichen Kombinationen fähig sind. Hierfür verantwortlich sind Ines Cagle und Jan Hirte, die ihre Liebe zu selbstgemachter, ehrlicher Musik hörbar zelebrieren. Songs aus dem Blues & Jazz, Covers sowie eigene Stücke und viel Phantasie sind der Schlüssel zu dem angenehmen Sound von Blueberry Junction. Beide Musiker haben in den verschiedensten Projekten viel Erfahrung gesammelt und konzentrieren sich hier gemeinsam auf das Wesentliche: GUTE MUSIK!!
Gitarre, Gesang, Cajon, Percussion, Kazoo, Glockenspiel: Ines Cagle und Jan Hirte
www.myspace.com/blueberryjunction
www.josie-music.com
www.janhirte.de

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Über ede

Vermutlich wurde ich anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Veröffentlichung vom „Kommunistischen Manifest“, am 21. Februar 1948, während einer sinnlos verbrachten Tanzpause angerührt. Deshalb stand mein weiterer Lebensweg auch unter einem sehr ungünstigen Sowjetstern, denn aus mir wurde noch nicht mal ansatzweise eine "sozialistische Persönlichkeit", sondern ein Pickel am Arsch jener klassenlosen Gesellschaft in der Zone. Später verweigerte man mir wegen politischer Unzuverlässigkeit sogar die Ausübung einer Tätigkeit als Diplomabschmeckers der Kläranlagen im südharzer Marktflecken Sangerhausen/Gonna. Nach über zweieinhalb Jahrzehnten (1975) ging mein langersehnter Traum endlich in Erfüllung, konnte schließlich hinter Mauer und Zaun den ersehnten westlich/dekadenten Lebenswandel führen. Machte irgendwann mein Neckermann-Abitur auf dem ZBW, stupidierte darauffolgend an der Freien Unität mehrere Silvester brotlose Politik und Historie. Ohne Magister, Diplom und Docktor-Titel schlug ich mich dann als Hausmann, nebenher jahrelang als pauschalierter Facility Manager durch den täglichen Unbill in Richtung Urne. Heute führe ich als politischer Beobachter, Staureporter, Kaffeesatzleser mit schrägen Eulenspiegeleien ein recht zufriedenes Leben und nach 24 Jahren Probezeit, lebe ich bereits fünf/sechs Jahren in einer staatlich sanktionierten Zweierbeziehung... (Wird nur so erwähnt, da ich öfters nach selbiger Konstellation ausgehorcht werde.) Seit mittlerweile 50 Jahren ist meine Lebensdevise folgende: „Lass dich nie aus der Ruhe bringen, denk an Götz von Berlichingen! Leck mich am* Arsch! Nur in seinem Zeichen, kannst du den Abend froh erreichen! Musste allerdings während meiner gesamten Karriere sehr oft feststellen, dass gerade dieser ureigenst verinnerlichte Leitspruch nicht überall die entsprechende Wertschätzung erfuhr... *Das ist politisch nicht ganz korrekt, denn bei Friedrich Johann von Göthe heißt es: „im“!

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