Im Nahen Osten wird an einem neuen Krieg gebastelt

Also eine türkische Militärmaschine wurde abgeraucht…
Weshalb findet man nun die Piloten nicht?
Kann es sein, dass in der Maschine niemand hockte und dieser schlechte Scherz einzureihen ist, in gewisse Vorgänge, die im wahrsten Sinne des Wortes „getürkt“ wurden um endlich mal wieder als hoch gerüstete, uniformierte Touristen irgendwo einzufallen.
Die berühmtesten Fakes im letzten Jahrhundert waren der „Überfall auf den Sender Gleiwitz“ und der „Tongking-Zwischenfall“ am anderen Ende UNSERER Erdenscheibe.
Häufig wird nur über die etwa 58 000 tote GI´s gesprochen. In jener Statistik tauchen ebenso die Leute auf, die als Fixer hops gingen, Alk-Tote, Opfer von Friendly Fire und all jene Soldaten, die in Folge irgendwelcher Krankheiten abnippelten…
Über 3 Millionen tote Vietnamesen werden oft von den Geschichtsklitterern, ganz beiläufig vergessen…
Erdogan scheint mit der UN nichts am Hut zu haben, der schläfrige Ban hat bestimmt keine Lust, schon wieder ein Mandat zu kalligraphieren, um nun Syrien in die Demokratur zu bomben.
Auf der anderen Seite, was hat dieser Flecken überhaupt zu bieten?
Schwer abzuschätzen welche Qualität deren Erdöl hat.
Mit Datteln und Feigen lassen sich auch nicht gerade prickelnde Kompensationsgeschäfte tätigen.
Sand und Steine haben sie dort im Überfluss – aber dieses Zeug findet man auch in jedem anderen, Gott verfluchtem Land…
Bei uns werden diese Brösel sogar von den Autobahnbrücken geschmissen!
Gut, aus Kamel- und Eselscheiße ließe sich vielleicht Öko-Dünger herstellen, den Esoteriker zu fairen Preisen sogar kaufen würden, um bei Neumond ihre Pflänzchen zu füttern…
Möglicherweise findet jemand heraus, dass sich der besprochen Viehdung, vermischt mit gesegnetem Natursekt vom Yeti, auch für Schlammpackungen bei Ayurveda-Kuren eignet…

Mal sehen wer demnächst ablässt: „Es wird Zeit, jetzt müssen wir unsere Freiheit in der Syrischen Wüste verteidigen!“
Zur Erinnerung.
In den beiden letzten großen Kriegen wurden die Reste jener „auf dem Feld der Ehre gefallenen Helden“, anfangs auch immer mit großem Brimborium in der „Heimat“ beigesetzt und deren Namen auf unzähligen Hinkelsteinen sofort verewigt. Dazu gab es in der lokalen Presse noch riesige Traueranzeigen, garniert mit patriotischen Versen. Später ging alles wesentlich ruhiger vonstatten, die gedruckten Todesmeldungen schrumpften schließlich.
Zum Schluss musste man seine Lesebrille aufsetzen und die Jungs wurden dort beerdigt, wo sie ihr Leben abgaben…
Auf allen meiner Reisen, hier und dort, sah ich mir immer wieder Friedhöfe an. Weil sie das letzte Stück Kultur darstellen, was von einem menschlichen Wesen übrigbleibt. Da blieb es nicht aus, dass ich ewig auf die Symmetrie riesiger Anlagen von Soldatengräbern stieß.
Weshalb ich im Knast landete, war mir klar, ich hatte mich während meiner vielen Wandertage – zum Schluss einfach zu blöde angestellt.
Allerdings bin ich nie dahinter gestiegen, weshalb man mich anderthalb Jahre in eine Uniform steckte, ausgerechnet vom 18-zehnten bis zum 20sten Lebensjahr und darin auch noch einen Sinn sehen sollte, wenn mir in dieser Zeit oft sadistische, grenzenlos dusselige Vorgesetzte auf den Sack gingen.
Nicht nur durch Gespräche mit Bekannten und unbekannten Leuten, auch in der Literatur fand ich hunderte Beispiele – überall laufen vollkommen identische Mechanismen ab. Dieser ganze, gefährliche Blödsinn wird nur in anderen Sprachen heraus gebrüllt. Fast alle uniformierte Plebse erhalten sich trotzdem gewisse Eigenheiten bis zu dem Zeitpunkt, wenn sie über ihnen genormte Kreuze pflanzen…

Fußnote:
Manchmal veranstaltete ich mit meiner Schellack-Sammlung „Reichshitparaden“. Nummer 1 war fast immer Lale Andersens „Lili Marleen*, Nummer 2 wechselte sich häufig ab mit „Wir lagen vor Madagaskar“ und „Im Feldquartier“.
Anlässlich der bald 100sten Wiederkehr des Entstehens dieses Hits, wird er vielleicht den fröhlichen  und patriotischen Liedern von „Y-Tours“ beigefügt…

*Weiß gar nicht, ob auch eine türkische Fassung existiert

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Über ede

Vermutlich wurde ich anlässlich des 100jährigen Jubiläums der Veröffentlichung vom „Kommunistischen Manifest“, am 21. Februar 1948, während einer sinnlos verbrachten Tanzpause angerührt. Deshalb stand mein weiterer Lebensweg auch unter einem sehr ungünstigen Sowjetstern, denn aus mir wurde noch nicht mal ansatzweise eine "sozialistische Persönlichkeit", sondern ein Pickel am Arsch jener klassenlosen Gesellschaft in der Zone. Später verweigerte man mir wegen politischer Unzuverlässigkeit sogar die Ausübung einer Tätigkeit als Diplomabschmeckers der Kläranlagen im südharzer Marktflecken Sangerhausen/Gonna. Nach über zweieinhalb Jahrzehnten (1975) ging mein langersehnter Traum endlich in Erfüllung, konnte schließlich hinter Mauer und Zaun den ersehnten westlich/dekadenten Lebenswandel führen. Machte irgendwann mein Neckermann-Abitur auf dem ZBW, stupidierte darauffolgend an der Freien Unität mehrere Silvester brotlose Politik und Historie. Ohne Magister, Diplom und Docktor-Titel schlug ich mich dann als Hausmann, nebenher jahrelang als pauschalierter Facility Manager durch den täglichen Unbill in Richtung Urne. Heute führe ich als politischer Beobachter, Staureporter, Kaffeesatzleser mit schrägen Eulenspiegeleien ein recht zufriedenes Leben und nach 24 Jahren Probezeit, lebe ich bereits fünf/sechs Jahren in einer staatlich sanktionierten Zweierbeziehung... (Wird nur so erwähnt, da ich öfters nach selbiger Konstellation ausgehorcht werde.) Seit mittlerweile 50 Jahren ist meine Lebensdevise folgende: „Lass dich nie aus der Ruhe bringen, denk an Götz von Berlichingen! Leck mich am* Arsch! Nur in seinem Zeichen, kannst du den Abend froh erreichen! Musste allerdings während meiner gesamten Karriere sehr oft feststellen, dass gerade dieser ureigenst verinnerlichte Leitspruch nicht überall die entsprechende Wertschätzung erfuhr... *Das ist politisch nicht ganz korrekt, denn bei Friedrich Johann von Göthe heißt es: „im“!

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