Nachtrag zum Schrieb vom 29. Mai

Mir ist natürlich auch klar, viele von den heutigen Emporkömmlingen haben niemals in ihren Elternhäusern erfahren, was eine Parkanlage überhaupt für einen Wert darstellt, nicht nur für die menschliche Spezies, was Erholung und Freizeitverhalten in grünen Gefilden betreffen.
Auf die Bedeutung, auch als historisch gewachsenes Kulturgut, möchte ich gar nicht eingehen, das können Leute, die ihre Kinderstube in der Abgeschiedenheit einer dunklen Ecke im Flur verbrachten, sowieso nicht verstehen. Da sie folglich ganz bestimmte Programme nicht auf ihrer Festplatte haben und deshalb im fortgeschrittenen Alter auch keine Verknüpfungen herstellen können, was für Lebensqualitäten großflächig angelegte Pflanzenwelten in den Städten überhaupt mit sich bringen…
Es ist einfach nur zum Kotzen, mit was für irrwitzigen Vorstellungen Schwanzlutscher des Kapitals hausieren gehen und sich folgenlos als Westentaschencaesare aufspielen dürfen – frei nach der antiken Devise: Panem et circenses!
Wenn es so weiter geht, werden demnächst auch noch Eintrittsgelder für umzäunte Kinderspielplätze erhoben.

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