Der folgende Schrieb ist nicht für das Heringsfischstäbchen, sondern für Omma!

Fünf Tage war der Alte krank, nun raucht er wieder – Gott sei Dank

Hatte zwar fast täglich etwas in die Tasten gekloppt, aber nix fertig bekommen, schmeiße deshalb einiges noch rückwirkend ins Netz…

Rotz und Kopfschmerzen sind halt nicht das Gelbe vom Ei.

Omma, nun zu Deiner Frage!

Muss allerdings etwas voran setzen, habe mir dafür etwas aus der bundesgermanischen Behelfsverfassung gepickt, dort findet man u.a. folgende Sätze im Buch FdGO und möchte lediglich auf Kapitel 2 hinweisen, dort findet man bereits am Anfang folgende hehre Worte:

Die Grundrechte – Kapitel 2 – Vers 1

Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Die Grundrechte – Kapitel 2 – Vers 2

Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Den ersten Kursivsatz interpretiere ich wie folgt: Jedem wird in allen Lebenslagen die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit garantiert, auch den Individuen mit vermeintlichen Laufmaschen im Geflecht ihrer Synapsen, ob sie nun frei herumlaufen dürfen oder sich in einer Klapper amüsieren.

Der zweite Satz sagt mir, dass auch ich niemand so behandeln darf wie ein nerviges Kerbtier…

Eigentlich war es dies bereits was das Fischstäbchen betrifft.

Wie heißt es so schön, was interessiert es einen ollen Baum, wenn eine räudige Töle ihn unten anpisst, vielleicht spielt ja niemand mehr mit ihm, außerdem können mich nur Menschen beleidigen!

Mich interessiert es auch nicht weshalb sich der Erdnuckel ausgerechnet hinter einem verblichenen Original aus dem Dorf versteckt und seinen Namen missbraucht. Noch zu Günnis Lebzeiten hätte er ihm nicht mal auf der Kanzel der Jacobi-Kirche, stehend auf einer Fußbank, das Wasser reichen können – gut, selbiges liegt im Sinne des Betrachters!

Einige erklärende Sätze fehlen noch.

Ob ich dem kleinen Komiker mal eine Mao-Fibel verkaufte, ist mir entfallen, wenn er der Meinung ist, dass es den Tatsachen entspricht, wird es so sein. Wenn er mir aber erzählen will, später 300 Osteier dafür erhalten zu haben, kann ich nur ablassen, was Dummheit angeht, gibt es halt immer noch Steigerungen, da lief halt ein Dödel herum, der noch bekloppter war als das kleine Fischchen. Natürlich entsprach es den Tatsachen, jegliche Zehner wurde von mir in Alk umgesetzt, bei einem Bierpreis für das 0,25 Literglas von 40 oder 53 Pfennige, war es doch eine lohnendes Geschäft auf Kosten der rotchinesischen Genossen!

Merkwürdigerweise kommt meine Dealerei mit diesem idiotischen Machwerk nicht in meiner Akte vor.

Was ich sehr lustig finde, der Knabe stellt alles so hin, als ob wir sehr innigen Kontakt hatten, dabei verachtete ich diesen Intrigenschmied bereits zu Schulzeiten, weil er gern dabei war wenn es im Rudel gegen schwächere Leute ging.

F. besaß auch so eine Joschka-Fischer-Mentalität, anwesende Person zu allen möglichen Sachen anstiften und wenn es brenzlich wurde, hieß es sofort: verpissen!

Was hatte er auch im „Schallplattenklub“ gegen mich gemobbt und versucht deren Leiter (Sta.) gegen mich aufzuhetzen, da es sich bei mir ja um den Ableger einer roten Zecke handelte, der alle verpfiff!

Wenigstens war der Chef anders drauf, der lief nämlich mit offenen Augen und Ohren herum…

Alles eskalierte, als ich mal bei Sta. auftauchte und er mir ein 45-Minuten Tonband mit den Highlights von Little Richard, Elvis und Jerry Lee gab, dessen Überspielung ich mir von ihm gewünscht hatte.

Willi Hering bin ich Anfang der 1960er sogar für eine Kleinigkeit mal sehr dankbar gewesen.

Ein Nachbarjunge hatte sich in Grundschultagen zu einem grandiosen fauxpas hinreißen lassen, für den er Jahrzehnte bezahlte. Me. war ein armes Schwein, vollkommen overprotected lief er sonntags ewig in schnieken Klamotten herum (Mir ging es so ähnlich, was mich allerdings nicht interessiert auch nicht der anschließende Trouble wegen siffiger Klamotten), nicht wie die Jungs der Umgebung, die als Bonsais von arrivierten Proletenablegern auch an Feiertagen in Trainingsanzügen herumtollen durften (Die ich natürlich deshalb ewig beneidete).

Me. stand schmollend an der Haustür, als er von den vorbeiziehenden Gören angemacht wurde: „Na du kleine Dumme!“

Daraufhin antwortet der Depp doch: “Ich bin keine kleine Dumme, ich bin ein kleiner Dummer!“

Gleich am ersten Tag im Warnemünder Lehrlingswohnheim erschrak Me. Heftig, als er mich im Speisesaal gewahrte, worauf ich mir absolut keinen Reim machen konnte.

Das änderte sich prompt – der Typ besaß ein Pouva Bändi – auf meine Frage, ob er es mir mal leihen würde, kam drucksend die Bitte, niemals jene Geschichte zu erwähnen. Natürlich lachte auch ich damals Tränen, der schräge Kinder-Bonmont wurde von mir anschließend gleich vergessen und nun erinnerte er mich wieder daran.

Viele Jahr später, Me. war nach seiner Zeit als Molly bei der Volksmarine mehrere Wochen mein Spannemann an einer Schlagschere, da begann Ali, Fischchens Sandkastenfreund und Bandkollege, wieder mit der ollen Kamelle und alle Flachzangen der Brigade beteiligten sich daran.

Noch schlimmer erging es mit einem etwas anders gelagerten Mobbing dem Sohn von Genossen T., der für seinen Vater bluten musste (Da war Ali auch wieder in seinem Element). Hatte doch diese Oberrotesocke vier Jahre vorher, während einer Protestversammlung anlässlich der Kubakrise, abschließend im Schützenhaus ins Rund geblökt: „Kuba den Kubanern und Indien den Indianern!“

Als Anfang der 70er durchsickerte, dass Fischchen Lehrling in der Dreigrammbewegung geworden war, habe ich niemals wieder einen Ton mit ihm gewechselt

Erstmals wieder am 1. Weihnachtsfeiertag 1989 in seiner Kneipe. Mit reichlich Restalkohol gings auf der Rücktour für wenige Minuten in den Laden. Der Budiker wollte mir die hinuntergestürzte Cola spendieren, darauf ging ich aber nicht ein, reichte ihm eine Westmark und etwas lauter, „Stimmt so und denke daran die Münze anzugeben, denn sie einfach so einzustecken nennt man doch bei euch in der Zone immer noch: „Devisenvergehen…“

Im Anhang folgen noch die ersten Unbenannt vom Trommler der „Sounds“.

Da fällt mir noch etwas ein. Ich sollte endlich mal den Finger aus dem Arsch ziehen und mich mal nach den restlichen Klarnamen der IM-Ratten aus Sangerhausen erkundigen…

Es lag mir sehr fern das Fischleinchen noch irgendwie aufzuwerten, allerdings sollte er sich vielleicht ein Pseudonym eines Genossen aus der Villa an der Marienanlage oder aus dem Sangerhäuser Kreml besorgen

Hast du alles kapiert Omma?

Falls irgendwelche Fragen auftauchten, kannst du sie mir auch anderweitig stellen!

Ach so, Herr Willi Hähring kann machen was er will!

Siehe oben: Die Grundrechte – Kapitel 2 – Vers 1

4 Gedanken zu „Der folgende Schrieb ist nicht für das Heringsfischstäbchen, sondern für Omma!

  1. zonenkolja

    Heute erst registriert, who the fuck is Anonymous Klaus L. aus F.?
    Mehr als die Frage gibt es nicht als Antwort

  2. Fischchen

    @ zK Klaus „Ede“ Siering
    Ups, das ist ja schlimmer mit dir, „Ede“, als ich dachte,
    was für’n böser alter Mann du doch geworden bist, uneinsichtig, ewig gestrig, starrsinnig, na ja, so wie ein Greis eben ist, ein Alter, der vom Leben nicht mehr viel zu erwarten hat. Der Volksmund meint: ‚Rede ‚mal mit ’ner Kuh französisch, wenn sie keins versteht.‘
    Deine Erlebnisse aus deinen vergangenen Zeiten, sind Sandkastengelaber, veraltet, nicht richtig, oft gelogen und wenig hilfreich für Leute, die dich und dein früheres Leben nicht wirklich kennen. Und würde ich jetzt auf Einzelheiten eingehen, wie etwa Herbert Stahlhofen und den von uns mehreren, ohne dich, gegründeten „Schallplatten-Club“, begäbe ich mich auf dasselbe niedrige Niveau deiner erbsenzählerischen und kleinkarierten Kinderkacke. Eines allerdings ist schon verwunderlich, wie du die vielen, vielen sehr persönlichen Fakten aus den Leben vieler Leute, scheinbar, wie aus dem Hut herbeizauberst? Soviele persönliche Einzelheiten hat ja kaum Friedrich Schmidt (Anm. bedeutendster Chronist von Sangerhausen) von den Stadtbewohnern gewusst..?! Man könnte annehmen du warst ein heimlicher Schreiberling, der jetzt in seinen eigenen Aufzeichnungen liest, doch dazu wären Mut, Courage und Genauigkeit erforderlich gewesen; Dinge, Eigenschaften, mit denen du nichts am Hut hast. Oder hast du am Ende nachwendisch in den Niederschriften anderer gelesen und das Wissen daraus, jetzt als deines ausgibst – BStU..? Wie auch immer, für mich, nebst anderen hier, sind deine Statements auf so wichtig, wie ein Sack Reis, der in China umfällt oder nicht. Aber vielen, vielen Dank für den „Unbenannt.pdf“ Anhang in deiner Antwort vom Freitag, 14. November 2014 an „Omma“ über „Fischchen“ und verschiedene andere Zusammenhänge. Ich hatte schon fast vergessen, wie treffend ich dich und deine Wort-Eskapaden schon ‚mal definiert habe, du hast mir damit einen echt großen Gefallen erwiesen und aus ‚Dankbarkeit‘ möchte ich dem heute noch eins draufsetzen:

    Realitätsverlust, Herr Siering, beschreibt den geistigen Zustand einer Person, welche nicht mehr in der Lage ist, die Situation, in der sie sich befindet, zu begreifen. Auslöser können traumatisierende Erlebnisse, Schock, Drogen- und Alkoholmissbrauch, aber auch der Beginn schwerer psychischer Erkrankungen wie Schizophrenie und organische Psychosen sein. Als einen ‚zeitlichen Realitätsverlust‘ wird das Fehlen eines Bewusstseins „des zeitlichen Kontinuums“ gesehen, dieweil das Leben quasi nur „im Augenblick“ stattfindet und die Gegenwart dauert ja bekanntlich nur ganze 2,7 Sekunden, bevor sie zur Vergangenheit wird und die ist vielfach so ‚zurechtgebogen‘, wie sie jeweils gebraucht wird. In Auseinandersetzungen ist der Begriff Realitätsverlust auch oft als Vorwurf, synonym für Uneinsichtigkeit und Starrsinn verwendet.
    ( frei nach: )

    Du kennst die beiden ewig nölenden älteren Herren aus der „Muppet-Show“, Waldorf & Statler* ?
    > *Waldorf und Statler <
    Die zwei älteren Herren beobachten das Geschehen auf der Bühne der Muppet Show von ihrer Loge aus und kommentieren jeden und alles mit sarkastischen, negierenden Äußerungen, da ihnen kein Auftritt gefällt. Obwohl sie sich benehmen, als sei die Muppet Show das Allerletzte,
    sind sie Stammgäste und haben keine Show verpasst. Dank ihrer Sprüche, vor allem ihrer Schlussworte nach dem Abspann, wurden sie zu den heimlichen Stars der Show, obwohl sie ihre Loge nur selten verließen…..und du bist der dritte im Nöl-Bunde: Waldorf, Statler und Siering.
    Einziger Unterschied: Du bist kein Star und wirst nie einer werden.

    Ach ja, du schreibst: "Merkwürdigerweise kommt meine Dealerei mit diesem idiotischen Machwerk (Verkauf Mao-Fibel) nicht in meiner Akte vor."
    Tja, "Ede", wie das wohl kommt…? Womöglich gab es ja in der DDR, oh entschuldige bitte, in der ZONE, sogar "Menschen" und nicht nur
    "IM-Ratten" oder die "Dreigrammbewegung"..?! Das zu erkennen, dafür brauchte es schon paar spezieller "Sensoren" gekoppelt mit Verstand und Intelligenz, Eigenschaften, die du, "Ede", zeitlebens nie hattest..!
    Ach ja, du schreibst: "Ich sollte endlich mal den Finger aus dem Arsch ziehen…" Tu das bitte nicht, denn so ist ja wenigstens schon 'mal ein Teil von dir dort, wo der gesamte Rest auch hingehört.
    Es lag mir sehr fern, dich irgendwie aufzuwerten, allerdings solltest du dir vielleicht ein Pseudonym eines Genossen aus der Villa in der Marienanlage (ugs* Stasi) in Sangerhausen oder aus dem Sangerhäuser Kreml (ugs* Rat des Kreises – Kreisverwaltung) besorgen, damit die 15
    (in Worten: fünfzehn) täglichen Besucher deiner WebSeite nicht unbedingt erfahren oder sogar wissen, wer du warst, bist oder womöglich sein willst. Ob Jimis Kater "Stalin" vergessen ist, glaub' ich eher nicht, du schon bald, das weiß ich sicher. Falls irgendwelche Fragen auftauchten, kannst du sie mir auch anderweitig stellen!
    Ach so, Klaus "Ede" Siering, du kannst machen was du willst! Siehe oben: 'Sack Reis in China..usw.' Hast du alles kapiert "Ede"?
    Einen Gruß von "Fischchen", lieber Klaus "Ede" Siering, hast du dir, aller deiner Mühen wegen, dennoch verdient, weil, meine Welt ist nun wieder in Ordnung, ich habe erreicht, was ich wollte…!
    Last but not least: "Heute ist nun alle Tage, ich komm' nicht mehr wieder, keine Frage..!!!!!"
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