Gehen Sie in sich Herr Blatter!

Irgendwie erinnert mich das Fifa-Scheffchen an den größten hiesige Macher, den Herrn Mehdorn. Nicht etwa, weil man dem auch einen unstillbaren Hang zu irgendwelchen dunklen Gestalten, der ihn umgebenden Seilschaftsgeflechten, nachsagen könnte. Meine damit lediglich beider Mentalität, wenn sie so unbeirrt darauf bestehen, ihren eingeschlagenen Weg zu vollenden. Alles verbunden mit einer bewundernswerten Resistenz gegenüber den immer mal wieder aufkommenden Zweifel- und zarten Kritikchen vom Rest der Welt.
Herr Blatter, geben Sie Ihren Marschallsstab endlich an einen würdigen Nachfolger weiter!
Ich denke dabei z.B. an Uli Hoeneß, der besitzt zwar nicht jene staatliche Pappe, die ihn als Helvetier ausweist, trotzdem kann er auf Erfahrung mit gewissen eidgenössischen Charakteristika verweisen.
Rolex-Kalle fällt mir da auch noch ein oder UNSER Medienkaiser, der im heutigen Politischen Feuilleton von DEUTSCHLANDRADIO KULTUR, wiedermal eine ungeahnte Aufwertung erfuhr. Seinen Beitrag hing der Journalist Stephan Hebel an der sehr fundierten sozialen Analyse jenes weltgewandten Ex-Kickers auf. Den Rest des Beitrages, vom Betrachtungsbogen der Arbeitsverhältnisse in Katar, hin zum angeblichen Land der sozialen Marktwirtschaft, würde Branz Feckenbauer sicherlich noch nicht mal ansatzweise schnallen.
Habe mich schon oft gefragt, weshalb Journalisten seine implodierenden Sprechblasen überhaupt unter die Plebse bringen. Schon OK, die machen es lediglich wegen seines unsäglichen Promi-Bonuses und der damit verbundenen Quoten für Flachzangen. Lustig finde ich es schon, wenn das Herr Kaiser durch seine randlosen Gläser (Wenn Brille, dann nicht Fielmann!) in die Kameras blinzelt, er mir dann immer wie eine intellektuelle Eichkatze vorkommt und seine weisen Sprüche alles noch toppen.
Als Branzel damals den Begriff „Sklave“ verwendete, kam mir auch, in welchen Zusammenhang hat er selbige Bezeichnung überhaupt aufgeschnappt, sicher aus Werken von Goscinny/Uderzo. Aber auch dies scheint eine gewagte Prognose von mir zu sein.
Bin mir sicher, noch nicht mal eine Scheibe Knäckebrot hätte in dem Zusammenhang jene Verknüpfung hergestellt…
Dafür hat es Stephan Hebel aber auf den Punkt gebracht!

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