Ewig kam über die Ätherwellen der Hinweis zum heutigen Großereignis – Mutti bei Will

Mehrfach hielt ich mich heute nach 19 Uhr kurz vor der Glotze auf. Dabei wurden folgende Sachverhalte registriert:
Buimi de Misere scheint nach Muttis Backpfeife zum Regierungssprecher mutiert zu sein…
Für sämtliche Parlamentarier in Straßburg hatte man offenkundig eine Hocketse-Prämie ausgeschüttet, weil wirklich jedes Plätzchen besetzt schien. Ob alle Anwesenden tatsächlich echt waren und dort keine Füllkräfte herumhingen, konnte ich ja nun nicht überprüfen. Außerdem hat Frau Kanzlerin lediglich wieder einen phototechnischen Auftritt absolviert. Denn bei GMX hieß es dazu: Im EU-Parlament legt die Kanzlerin einen symbolträchtigen Auftritt an der Seite des französischen Präsidenten hin. Dagegen schien sich ‚monsieur le president‘ übermäßig echauffiert Totaler Kriegzu haben. Hollande hat aber nur vor einem „totalen Krieg“ gewarnt und nicht die weitergehende Frage gestellt, wie weiland der großdeutsche Hinkefuß: Wollt ihr den totalen Krieg? Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt erst vorstellen können? – Gott sei Dank, ist dies nicht geschehen!
Beide setzen sich für einen Sinneswandel in der Flüchtlingskrise ein – Welchiger Art denn bitteschön?!!
In Berlin schafft Merkel schon politische Tatsachen. Jenes Geheimnis wird sie vielleicht abends bei der Talktante lüften. Wie dies vonstatten gehen soll, steht in den Sternen, da die Sendung wie üblich in Wills Produktionsfirma vorproduziert wurde, das heißt doch lediglich, dass Nummer 3 viele eckige Sprechblasen aufsteigen lässt.
Zur gleichen Zeit laufen die Rotationsmaschinen an, damit Frau Nobelpreisträgerin in spe (Dies käme wiedermal einer beträchtlich Abwertung jenes Preises gleich.) auf den morgendlichen Titelblättern weiterhin hochjauzend erscheinen darf.
– Na ja, jeder soll halt nach seiner Fasson glücklich werden – aber an der Flüchtlingssituation wird das trotzdem nichts ändern.
Weiter ging es kurz mit Kulturzeit – Der braune Osten
Dort gab es brandheiße Neuigkeiten über nazistische Umtriebe, die erst Ende der 1980ern begannen – guten Morgen allesamt! Kann dazu nur ablassen, habe solche, nicht nur latenten vorhandenen Geschichten bereits während meiner Schulzeit registrieren können. Dies kam mir ehedem bereits unter, da mich mein Großvater darauf getrimmt hatte, mit offenen Augen und Ohren durch die Welt zu spazieren. Solche Angelegenheit begegneten mir in allen sozialen Schichten der klassenlosen Gesellschaft im sozialistischen Schlaraffenland, sogar bei Genossen der Dreigrammbewegung…
Hak2Hak1Habe auf die Schnelle mal etwas nachgestellt, allerdings am linken Zeigefinger. Was mir zu Beginn der 10. Klasse, nach der einzigen ostdeutschen Generalamnestie (Herbst 1964, keine 20 Jahre nach dem letzten Kriegsende.) auffiel. Die Jungs schüttelten sich nicht die Hände, man klopfte bei der Begrüßung die Fäuste aneinander.
Dann stellte Gary Shteyngart sein Buch „Kleiner Versager“ vor.
Erstaunt nahm ich zur Kenntnis, er wurde wie folgt angekündigt und dies geschah politisch vollkommen inkorrekt! Sonst hätte es heißen müssen: Bei ihm handelt es sich um einen US-Amerikaner mit russischem Migrationshintergrund und jüdischen Glaubens!
Mir fällt ein, bei der überhandnehmenden Informationsflut der teilweise vollkommen sinnlosesten Art und deren manipulativen Verbreitung, sollte man eigentlich seine Horchtüten nachhaltig (Ich liebe jenen idiotischen Begriff ganz dolle!) auf Durchzug stellen…

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